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Professor klagt, weil er Gehalt unter 4.000 Euro als "unangemessen" empfindet

Ein Professor aus Marburg ist bis vors Bundesverfassungsgericht gezogen, weil er sein Grundgehalt von unter 4.000 Euro als nicht "amtsangemessen" empfindet.

Der Chemieprofessor hat einen Pensionsanspruch, reguläre Semesterferien und einen angesehenen Status. Dem Staat obliegt genau diese Pflicht, seine Beamten eben "amtsangemessen" zu bezahlen.

Ein Lehrer mit zwölf Dienstjahren erhält nach dem aktuellen Besoldungsgesetz mehr als ein Professor, weshalb der Marburger nun klagt. Ein anderes rechtliches Mittel hat der Beamte nicht, denn streiken darf er nicht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gehalt, Professor, Bundesverfassungsgericht
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 11:58 Uhr von Natirion
 
+14 | -2
 
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Bei dem Titel musste ich als Azubi fast weinen.:(
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11.10.2011 12:10 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+8 | -2
 
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Hä?!? Er (der Prof.) klagt, weil ein Lehrer: weniger erhält?!? Das macht doch keinen Sinn, oder?!

"Ein Lehrer mit zwölf Dienstjahren erhält nach dem aktuellen Besoldungsgesetz weniger als ein Professor, weshalb der Marburger nun klagt. "
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11.10.2011 12:17 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+9 | -2
 
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News FALSCH zitiert: Ein Lehrer mit zwölf Dienstjahren erhält nach dem aktuellen Besoldungsgesetz weniger als ein Professor, weshalb der Marburger nun klagt.

...das ergibt ja nun gar keinen Sinn.

Die Quelle sagt: Ein Oberstudienrat mit zwölf Dienstjahren - also etwa im selben Lebensalter - verdient rund 4350 Euro. Womit mancher Professor weniger erhält als der Lehrer, den er ausgebildet hat. Wie sich die Gehälter in der universitären Wirklichkeit entwickelt haben, das kann allerdings auch der DHV nicht sagen. Geschäftsführer Michael Hartmer geht davon aus, dass 15 bis 20 Prozent mit dem Grundgehalt in den Beruf einsteigen.

ALSO: Der Prof bekommt weniger als ein Oberstudienrat. Deswegen klagt er.

Abschreiben will gelernt sein. News zu checken wohl auch...

[ nachträglich editiert von Ice_Cream_Man ]
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11.10.2011 12:18 Uhr von indi1234
 
+0 | -1
 
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Grundgehalt? so wie es aussieht geht es hier um ein Grundgehalt von 4.000,00 €, d.h. das der Prof. noch weitere Leistungen zu erwarten hat.

Wie auch immer.

Wenn ich mein Gehalt als Handwerksmeister neben das des Prof`s stelle, ist das wirklich etwas wenig.
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11.10.2011 12:36 Uhr von bigJJ
 
+2 | -0
 
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als prof steht ihm auch mehr zu als 4000!
ende aus und gut is!

naja wird trotzdem an lehrern, ausbildern, studenten und schülern gespart...


[ nachträglich editiert von bigJJ ]
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11.10.2011 13:03 Uhr von Phyra
 
+5 | -0
 
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nun lasst mal bitte die vergleiche mit azubis und handwerksmeister oder aehnlichem, sonst koennte man sich ja gleich beschweren, warum ein aldi-kassenangestellter weniger verdient als ein Arzt o.ä.
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11.10.2011 13:09 Uhr von Spellingnazi
 
+1 | -0
 
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Brutto oder Netto? Brutto 4000 wäre eindeutig zu niedrig. 4000 Netto scheint da eher realistisch, aber ebenfalls zu niedrig.
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11.10.2011 19:23 Uhr von StrammerBursche
 
+2 | -0
 
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@indi1234: Deinen Meister in allen Ehren, aber vergiss nicht, dass jeder der die Mittlere Reife geistig bewältigen kann, den Meister ohne Probleme packt.
Professor wird man aber nicht so leicht.

Außerdem vergisst du, wieviele Jahre die Akademiker "verlieren" im Vergleich zu normalen Facharbeitern.

Das sind im Besten Fall min. 7-8 Jahre(Abi+Master), die man gehaltstechnisch gegenüber einem HS oder RS-Absolventen abschreiben kann und wegen Studiengebühren und Bafög sogar im Minus ist.
Als Facharbeiter mit einem gescheiten Beruf(keine Tischler o. ähnlicher Quatsch) kommt man mit allen Zulagen als Single ohne Kinder auf locker auf runde 28-30k Netto(!) pro Jahr, nun kannst du schauen wieviel ein Akademiker so über die Zeit mehr verdienen muss, um das wieder reinzuholen.

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