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Adolf Hitler ist nicht mehr Ehrenbürger von Castrop-Rauxel

Der Stadtrat von Castrop-Rauxel hat in einer Sitzung einstimmig beschlossen, Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. Hitler war sei dem 7. April 1933 Ehrenbürger der Stadt.

Bereits sei vielen Jahrzehnten existiert in Castrop-Rauxel eine Diskussion darüber, diese Entscheidung durchzuführen. Die SPD befürwortet ebenso, die Ehrenbürgerschaft für Reichspräsident Paul von Hindenburg zu erlöschen.

"Es gehört zur politischen Kultur, dass ein Trennstrich zu Hitler gezogen wird, dass er auch symbolisch ausgebürgert. [...] Die Aberkennung ist ein symbolisches Handeln, das zeigt, dass die Werte der Demokratie gegensätzlich zu den Werten des NS-Regimes stehen", sagte Bürgermeister Johannes Beise.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Adolf Hitler, Entscheidung, Ehrenbürger, Aberkennung, Castrop-Rauxel
Quelle: www.derwesten.de

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10.10.2011 20:20 Uhr von Thomas66
 
+11 | -6
 
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schön: zu sehen, wenn Städte so schnell und komromislos handeln.
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10.10.2011 20:31 Uhr von Aggronaut
 
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wenn das: der führer wüsste.

was macht der dumme deutsche in 200 jahren wenn er nicht mehr sich selber als feindbild hat ?
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10.10.2011 20:39 Uhr von Deejah
 
+5 | -0
 
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@ Aggronaut: dann sind wir hoffentlich wieder das land der dichter und denker
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10.10.2011 20:41 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -0
 
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Deejah: dein wort in gottes gehörgang :)
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10.10.2011 20:45 Uhr von NoPq
 
+5 | -2
 
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@Deejah & Aggronaut: 5 Minuten RTL schauen und wir wissen wohl alle miteinander, dass es so nicht sein wird :(
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10.10.2011 21:39 Uhr von freax
 
+4 | -2
 
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@NoPq: Nach dem Gewinn des bevorstehenden Krieges gegen das US-Imperium, dem sich auch die Griechen und Portugiesen anschliessen und in dem der Rest Europas von den Chinesen sowie Ghaddafi unterstützt wird, besinnen sich die Menschen wieder auf ihre wahren Werte. Nachdem letzte flüchtige Groß- und Raubtierkapitalisten, u.a. Ackermann und Apotheker, in Südamerika aufgegriffen und festgenommen wurden, finden in der Folge viele Verbesserungen Einzug in der Alltag aller Menschen. Neben einer fairen und sozialen Form der Marktwirtschaft wird auch ein umfassendes kostenloses Gesundheitssystem installiert. Die Sozialkassen werden, nach dem Schweizer Vorbild bei der Rentenversicherung, aus allen Einnahmen, also auch aus Zins- oder Spekulationsgewinnen, finanziert. Im Zuge dieser Maßnahmen wird auch das Bildungssystem vollständig reformiert, was eine deutlich höhere Bildung aller Gesellschaftsschichten zur Folge hat. Auch hierdurch ist zu erklären, dass Karriechancen deutlich weniger von der Abstammung abhängen, als noch direkt vor dem Krieg.

Und wenn sie nicht gestorben sind.... </märchen>

Leider werden sie nach dem nächsten großen Krieg genauso weitermachen wie heute :-(
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10.10.2011 21:56 Uhr von Montrey
 
+3 | -1
 
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Jetzt müssen die: Geschichtsbücher umgeschrieben werden ! Adolf Hitler ist kein Ehrenbürger in Castrop Rauxel mehr ?!?! Können wir wieder an den Endsieg glauben ?
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10.10.2011 22:27 Uhr von NoPq
 
+1 | -0
 
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@freax: Made my day :-D
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10.10.2011 22:39 Uhr von Volksfreund
 
+4 | -0
 
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"Adolf Hitler ist nicht mehr Ehrenbürger von ...": Wir sind gerettet! Hurra! Der Endsieg gegen Hitler steht kurz bevor...

</ironie>

@ unique2910 Die Städte haben Hitler die Ehrenbürgerschaften förmlich hinterher geworfen, darum hatte er nicht gebeten. Außerdem wurden Ehrenbügerschaften nicht "angewiesen" so dass man sie hätte abweisen können. Grundlage war immer ein Antrag des Bürgermeisters oder des Stadtrates. Es zeugt von einem einfachen Gemüt, sich angesichts des Rückblicks auf eine Geschichte, die man selbst nicht erlebt hat, in moralischen Bewertungen zu verlieren...
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10.10.2011 22:52 Uhr von Patreo
 
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@news: Ich wohnte an der Grenze, weder vorher (ohne das Wissen darum) noch später ist mir diese Stadt irgendwie symphatischer geworden.

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