10.10.11 16:34 Uhr
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Anschlag auf Berliner Hauptbahnhof verhindert

Nachdem Unbekannte bereits auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin zwischen Brieselang und Finkenkrug einen Kabelschacht in Brand setzten und somit den Bahnverkehr zwischenzeitlich zum Erliegen brachten, entdeckte ein Bahnmitarbeiter im Nordtunnel des Berliner Hauptbahnhofs weitere Brandsätze.

Darunter befand sich unter anderem flüssiger Brandbeschleuniger. Der Tunnel wurde daraufhin zeitweilig teilweise gesperrt. Die Brandsätze wurden bereits entschärft.

Eine linke Gruppierung bekannte sich zu dem Anschlag zwischen Brieselang und Finkenkrug, um gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu protestieren. Einem Bundespolizei-Sprecher zufolge, gehe man auch bei dem versuchten Anschlag am Hauptbahnhof von einem politischen Motiv aus.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Anschlag, Hauptbahnhof, Brandsatz
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2011 16:34 Uhr von Sascha B
 
+17 | -6
 
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Super, ihr linken Intelligenzbestien. Ihr könnt von mir aus protestieren, so viel ihr wollt. Schließlich kann man über den Bundeswehreinsatz sicherlich diskutieren. Aber sobald dabei Menschen in Gefahr gebracht werden, geht man da absolut zu weit.
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10.10.2011 16:38 Uhr von artefaktum
 
+8 | -15
 
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 @Sascha B: "Schließlich kann man über den Bundeswehreinsatz sicherlich diskutieren. Aber sobald dabei Menschen in Gefahr gebracht werden, geht man da absolut zu weit."

Jeder Kriegseinsatz bringt Menschenleben in Gefahr. Das liegt in der Natur der Sache.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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10.10.2011 16:43 Uhr von ElChefo
 
+11 | -3
 
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artefaktum: "Jeder Kriegseinsatz bringt Menschenleben in Gefahr. Das liegt in der Natur der Sache."

...es geht dem Autor wohl aber eher um den Protest, durch dessen Art und Ausprägung Menschen unnötig und vorsätzlich in Gefahr gebracht werden.

...dürfen wir jetzt auch hingehen und mit Baseballschlägern in den Gesichtern dieser Terroristen gegen solche Anschläge protestieren?
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10.10.2011 16:47 Uhr von artefaktum
 
+2 | -9
 
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@ElChefo: "..dürfen wir jetzt auch hingehen und mit Baseballschlägern in den Gesichtern dieser Terroristen gegen solche Anschläge protestieren?"

Wieso sollten wir das dürfen?
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10.10.2011 16:50 Uhr von ElChefo
 
+7 | -3
 
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artefaktum naja, wenn "die" das als legitimes Mittel des Protests ansehen, wieso sollte mir denn verwehrt sein, denen meine Ablehnung mitzuteilen?
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10.10.2011 16:52 Uhr von Butter-Milch
 
+5 | -5
 
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Bildet euch eure eigene Meinung ! http://linksunten.indymedia.org/...

Guckt einfach mal vorbei...und seht selbst wie "weltoffen, tolerant und friedlich gewisse linke Gruppierungen sind. Immer auf Rechts drauf hacken und die Linken "links liegen lassen"....bis es mal ins Auge geht !
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10.10.2011 16:55 Uhr von artefaktum
 
+2 | -2
 
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@ElChefo: "...naja, wenn "die" das als legitimes Mittel des Protests ansehen, wieso sollte mir denn verwehrt sein, denen meine Ablehnung mitzuteilen?"

Weil Gewalt keine Antwort auf Gewalt ist und immer neue Gewalt schafft.
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10.10.2011 17:05 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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artefaktum: Tatsache...
...also ist auch ein Brandanschlag kein Mittel des Protests gegen Krieg. Womit sich der Kreis schliesst.
...der Unterschied zwischen mir und denen ist, das ich mit deutlichem Zynismus gesprochen habe. "Die" haben ihre Taten begangen.
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10.10.2011 17:08 Uhr von artefaktum
 
+1 | -3
 
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@ElChefo: "..also ist auch ein Brandanschlag kein Mittel des Protests gegen Krieg."

Wer hat denn hier das Gegenteil behauptet?
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10.10.2011 17:12 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -4
 
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@Autor: Du schreibst:
"Schließlich kann man über den Bundeswehreinsatz sicherlich diskutieren. Aber sobald dabei Menschen in Gefahr gebracht werden, geht man da absolut zu weit".

Beanspruchst Du das Argument "Menschen in Gefahr" jetzt nur für Berlin, oder auch für die Menschen in Afghanistan? Dort gab es schließlich auch viele zivile Opfer der Bundeswehr, etwa beim Angriff auf zwei Tankfahrzeuge im Kundus Ende 2009.

Wie Du lehne auch ich Gewalt dieser Form selbstverständlich ab, doch sollte man die Augen nicht vor dem verschließen, was außerhalb unserer Landesgrenzen passiert. Eine Erwähnung wäre daher an dieser Stelle gut gewesen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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10.10.2011 18:04 Uhr von Sascha B
 
+1 | -1
 
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Man kann die Anschläge auf die Bahn niemals mit dem, was in Afghanistan geschieht rechtfertigen. Natürlich werden in Afghanistan Menschen gefährdet, so ist das nunmal im Krieg/"kriegsähnlichen Zuständen". Das ist aber noch lange kein Grund Zivilisten zu gefährden. Was die Bundesregierung da mit dem Afghanistan-Einsatz anrichtet/bewirkt ist wieder eine ganz andere Debatte.
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10.10.2011 19:22 Uhr von quade34
 
+3 | -2
 
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linksunten ist: in meiner Sicht der Grund des Plumpsklos.
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10.10.2011 23:05 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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artefaktum: Niemand, ich habe nur einen Gedanken weitergeführt...
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11.10.2011 09:59 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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das Sabotieren: von Eisenbahnanlagen wurde uns als Kindern in der DDR als Heldentaten im Untericht vermittelt. Kommunistische Eisenbahner waren die verehrten Täter und Helden. Es ist der Schoß noch fruchtbar... Frei nach Brecht.

[ nachträglich editiert von quade34 ]

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