10.10.11 15:53 Uhr
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Urteil: Versicherung darf ähnliche Schäden am Pkw gegeneinander aufrechnen

Von der Versicherung zweimal für zwei unterschiedliche Schadenfälle zu kassieren, funktioniert nicht immer. Das musste jetzt ein Autofahrer erfahren, dessen Fahrzeug im Abstand von einem Jahr zweimal einen Hagelschauer abbekommen hatte.

Für den ersten Hagelschaden hatte der Autofahrer 2.409 Euro auf Basis eines Sachverständigengutachtens erstattet bekommen, den Wagen aber nicht reparieren lassen. Für den zweiten Hagelschaden waren 2.625 Euro veranschlagt, die Versicherung überwies jedoch nur 66 Euro.

Dagegen erhob der Autofahrer Klage. Das Amtsgericht München gab jedoch der Versicherung Recht. Der Kläger habe nur Anspruch auf Erstattung der Kosten, die notwendig sind, um den Zustand vor Schadeneintritt wieder herzustellen, begründete das Gericht.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Urteil, Schaden, Versicherung, Pkw, Hagel, Sachverständiger
Quelle: www.pressemitteilungen-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2011 15:53 Uhr von kickingcrocodile
 
+17 | -3
 
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Richtig so. Es gibt doch immer wieder einige Zeitgenossen, die meinen, Sie könnten über die Versicherungen einen Reibach machen. Um nichts Anderes handelt es sich auch in diesem Fall.
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10.10.2011 16:55 Uhr von DerMaus
 
+15 | -1
 
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Richtige Entscheidung.
Hätte er vorher repariert, hätten ihm sicherlich auch die vollen 2625€ zugestanden.
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10.10.2011 17:14 Uhr von SaxenPaule
 
+7 | -0
 
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Vor allem: ist bei Nichtbehebung des alten Schadens auch schwer nachweisbar, was nun noch vom alten Schaden verursacht wurde und was vom neuen Schaden kommt.

Sogesehen müsste die Versicherung ja ohnehin nur den Zustand vor dem ´zweiten´ Hagelschaden wiederherstellen. Und das ist genau die Differenz aus den alten und den neuen Kosten :-).

An alle Minus-Geber: Denkt dran, dass wir alle letztlich solche Leute finanzieren, die mit solchen Tricksereien durchkommen.
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10.10.2011 17:27 Uhr von daiakuma
 
+0 | -1
 
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Das ist aber schon laaaaaang so also eine "news" ist das nicht!
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10.10.2011 17:47 Uhr von IfindU
 
+1 | -0
 
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Wie wäre es denn weitergelaufen? Er hätte es nicht repariert, ein Kind hätte eine kleine Delle reingetreten - 3000 Euro kassieren, ein Ball ist gegen geflogen, 3500 Euro kassieren....wäre doch lächerlich gewesen.

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