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Private Trunkenheitsfahrt kann den Arbeitsplatz kosten

Wer wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss seine Fahrerlaubnis verliert und dadurch seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, muss mit einer Kündigung rechnen - auch wenn die Fahrt privater Natur war. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt entschieden (Aktenzeichen 10 Sa 245/11).

Der Fall: Ein Berufskraftfahrer hatte gegen seine Entlassung geklagt. Zuvor musste er nach einer privaten Trunkenheitsfahrt für neun Monate seine Fahrerlaubnis abgeben.

Nach Auffassung des Gerichts war die Kündigung gerechtfertigt. Der Arbeitgeber habe das Recht dazu, weil "die Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung unmöglich geworden" sei.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Arbeitsplatz, Kündigung, Beruf
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2011 13:15 Uhr von kickingcrocodile
 
+6 | -0
 
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Das sehe ich genau so. Dem Arbeitgeber ist nicht zuzumuten, dass er jemanden beschäftigt, der seinen Job nicht erfüllen kann. Soll er neun Monate lang für Nichtleistung bezahlen? Ein Berufskraftfahrer sollte wissen, dass er sich eine Trunkenheitsfahrt nicht leisten kann, weil ihm bei Verlust des Führerscheins seine Arbeitsgrundlage entzogen wird.
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10.10.2011 13:38 Uhr von theG8
 
+5 | -2
 
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Die Frage ist nur: Seit wann ist das ´ne News? Das galt doch schon immer...

[ nachträglich editiert von theG8 ]
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10.10.2011 15:58 Uhr von kickingcrocodile
 
+0 | -0
 
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Die Antwort darauf ist . . . . . . dass dies längst nicht allgemeingültig ist, sondern sich danach richtet, wie der Richter geschlafen hat, ob ihm sein Frühstück gut bekommen ist und was er am Wochenende vor hat. Es hat nämlich in der Vergangenheit häufig auch gegenteilige Urteile gegeben.

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