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Private Trunkenheitsfahrt kann den Arbeitsplatz kosten

Wer wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss seine Fahrerlaubnis verliert und dadurch seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, muss mit einer Kündigung rechnen - auch wenn die Fahrt privater Natur war. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt entschieden (Aktenzeichen 10 Sa 245/11).

Der Fall: Ein Berufskraftfahrer hatte gegen seine Entlassung geklagt. Zuvor musste er nach einer privaten Trunkenheitsfahrt für neun Monate seine Fahrerlaubnis abgeben.

Nach Auffassung des Gerichts war die Kündigung gerechtfertigt. Der Arbeitgeber habe das Recht dazu, weil "die Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung unmöglich geworden" sei.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Arbeitsplatz, Kündigung, Beruf
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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