Wieso manche Menschen stets eine "Rosarote Brille" aufhaben
"Optimismus ist nicht heilbar", so wird der Bericht über eine Gehirnstudie eines Forschungsinstituts betitelt. So wird darin auf so manche unerschütterliche Zeitgenossen hingewiesen, die von einer unrealistischen, optimistischen Grundhaltung nicht abzubringen sind.
Dass die an sich positive Lebenseinstellung Stress und andere Schwächen mildern, sei wünschenswert. Doch können leichtsinnige Folgen bei jenen entstehen, welche die Welt mit Blicken nur durch ihre "rosarote Brille" sehen. Safer Sex gegen AIDS und anderes Vermeiden von Krankheiten sind Beispiele.
Ergebnisse von Studien an freiwilligen optimistischen Probanden ergab, dass ihre neuronale Reaktion auf negative Infos schwächer war, als bei den weniger großen Optimisten. Die unangenehmen Dinge blendeten die Optimisten einfach aus. Dies sei eine "Funktionsstörung" des Gehirns.