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Iran: Schauspielerin wegen islamkritischem Film zu 90 Peitschenhieben verurteilt

Die iranische Schauspielerin Marzieh Vafamehr wurde zu 90 Peitschenhieben verurteilt, weil sie in einem Film mitwirkte, der die rechtlichen Beschneidungen von Künstlern in der islamischen Republik thematisierte.

Darüber hinaus muss die Schauspielerin für ein Jahr ins Gefängnis.

Vafamehr wurde bereits im Juli verhaftet, nachdem ihr Film "My Tehran for Sale" von konservativen Kreisen harsch kritisiert wurde. Der in Australien produzierte Film ist im Iran bereits verboten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Film, Iran, Strafe, Peitsche
Quelle: www.telegraph.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2011 14:57 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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Wahrscheinlich wird sie als bekannte Person das Glück haben, dass sie die Schläge nicht wird erleiden müssen, aber alleine schon das Urteil ist ein Armutszeugnis für die iranische Regierung.

Wenn man so viel Angst vor Kritik hat, dass man Kritiker zu Peitschenhieben verurteilt, dann bestätigt man die Kritiker in vollen Zügen und züchtet sich seine Rebellen heran.
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11.10.2011 00:39 Uhr von Schwertträger
 
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@DerBelgarath: Was hat der Islam damit zu tun? Ich kann Religionen zwar nicht viel abgewinnen, aber dieses stumpfinnige und reflexhafte Einhauen auf den Islam, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, geht einem auf den Zeiger.

Was da im Iran abläuft, ist diktatorische Machtpolitik vom Feinsten. Und Frauen zu unterdrücken ist in einer Diktatur sehr wichtig, denn Frauen sind in einem Land ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor der Gegenseite. Frauen beeinflussen Männer und Männer tun für Frauen sehr viel. Also ist es zweckvoll, die Frauen durch eine ausgeprägte Patriarchatspolitik ruhigzustellen.

Die Religion ist dabei nur ein nützliches, bei Unsicheren, Ängstlichen, Geltungsbedürftigen und Gefallsüchtigen gut wirksames Werkzeug, aber keine Ursache.
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11.10.2011 08:27 Uhr von Again
 
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DerBelgarath: "Und da es auch hier immer wieder Menschen gibt, die darauf hinweisen, wie friedliebend und tolerant diese Religion ist"
Die haben auch nicht recht. Judentum, Islam und Christentum sind das, was man drauf macht. Man kann mit Religion nunmal sehr gut zu solchen Taten aufrufen bzw. sie legitimieren.
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11.10.2011 13:19 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -3
 
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@DerBelgarath: >...Und da es auch hier immer wieder Menschen gibt, die darauf hinweisen, wie friedliebend und tolerant diese Religion ist, ....<

Wie ich schon sagte, Religion ist ein Werkzeug. Ein Werkzeug ist per se friedlich, weil es einfach nur da liegt oder steht oder hängt, bis es jemand aufhebt oder in die Hand oder den Mund nimmt, um etwas damit zu bearbeiten.

Der Text des Quoran ist sicher genauso friedlich oder unfriedlich wie unsere Bibel auch. Erst die Auslegung durch einen Glübigen oder Ungläubigen oder Teilgläubigen erzielt dann irgendeine evtl. auch nicht friedliche Wirkung.

Hier in Europa gab es doch auch kirchliche Urteile, die von weltlichen Gerichten abgenickt wurden. Und im Iran macht man es eben andersrum. Da nutzen einige sehr weltliche Typen den Umstand, dass die Leute sehr gläubig sind und richten im Namen der Religion.
Das ist ungefähr genauso, als wenn der Volksgerichtshof hier nach "Auge um Auge, Zahn um Zahn" richten würde, weil das in der Bibel steht und 99% der Leute strenge Katholiken wären. (Glücklicherweise sind sie das aber nicht).
So etwas gab es hier schon und im Iran gibt es das halt auch noch.

Insofern ist die einzige Verbindung von iranischer Politik und Iran die eines Werkzeugs.
Der Text des Koran erlaubt, genau wie der der Bibel auch, genauso eine viel freiere Interpretation, ist also keineswegs eine zwingende Vorlage.


>Und da es auch hier immer wieder Menschen gibt, die darauf hinweisen, wie friedliebend und tolerant diese Religion ist, bleibt als einzige Erklärung nur, daß das Schicksal dieser Frau dann ja nichts anderes sein kann als einer von ganz vielen bedauerlichen Einzelfällen!<

Muss man sich unbedingt in so billige Polemik flüchten?
Da missbraucht eine Regierung einen religionstext für seine Machtzwecke. Und? Sagt das eher was über die Missbraucher oder über den Text?
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11.10.2011 13:52 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Tja, nur leider geht Deine dezente Anspielung völlig am Thema vorbei.

Ich blende Negatives keineswegs aus. Im Gegenteil, ich sehe sehr viel unangenehme Wahrheit auch dort, wo andere sie partout nicht sehen wollen. Meine Umwelt bezeichnet mich als pessimistischen Realisten.
Ich lasse mich nur nicht in eine augenwischende Anti-Islam-Haltung hetzen, die derzeit so en vogue ist und nur von echten Problemen ablenkt.

Ich nehme auch einem deutschen Katholiken nicht ab, dass er seine Feindseligkeiten gegenüber Andersgläubigen aus Religionsgründen abzieht. Ich unterstelle ihm menschliche Beweggründe und behaupte, er benutzt die Religion nur als billige Begründung.


Gut, Deiner Meinung nach ist DER ISLAM (wo der doch auch soo homogen ist) also böse.
Gut. Und was ziehst Du daraus für eine Konsequenz? Willst Du alle Moslems inhaftieren oder ausweisen?

Oder ist es vielleicht doch besser, daran zu arbeiten, den Leuten die (für uns) richtigen Überzeugungen in die Köpfe zu pflanzen?


Wenn Du übrigens aus dem wissenschaftlichen Text herausliest, dass Optimismus eine Funktions"störung" (also mit negativem Beiklang) des Gehirns ist, anstatt einer Funktionsvariation, dann hast Du einige natürliche Vorgänge nicht verstanden. Immerhin haben Optimisten die natürlich Auslese gleichermaßen überlebt wie Pessimisten. :-)
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11.10.2011 15:05 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 1: >Vielleicht haben die betreffenden Personen "einen Grund" islamkritisch zu sein.
Vielleicht wurden sie Opfer von diesen Personen.<

Von welchen Personen?
Von Moslems oder von Kriminellen?
Und war dann jedesmal das Moslem-Sein Grund für die Taten?


>Zum Beispiel fallen mir da junge Frauen ein, die Opfer von Sexualdelikten oder Körperverletzungen wurden.
Oder die Menschen, die auf U-Bahnen angewiesen sind.<

Und die sind Opfer von Moslems geworden oder Opfer von Macho-Kriminellen, die vor Langeweile, Übermut, Geldmangel und Abgestumpftheit nicht wissen, was sie sonst machen sollen?


>Vielleicht bin ich ja einer, der im Rollstuhl sitzt und von 5 muslimischen Mitmenschen so schlimm verletzt wurde, dass der Rollstuhl für den Rest meines Lebens mein Begleiter sein wird.<

Wenn das so wäre, was hätte dann der Islam damit zu tun?
Ich glaube kaum, dass die Fünf Dich aus islamischen Beweggründen angegriffen hätten, sondern aus rein persönlichen. Z.B. weil sie gerade Bock auf Krawall hatten oder sonstwie sozial gestört wären.
Oder wärst Du auch Christen gegenüber kritisch eingestellt, wenn Dich fünf deutsche Christen angegriffen und in den Rollstuhl geprügelt hätten? Ich glaube nicht. Da wäre es Dir schnurzegal, ob die Typen Christen oder sonstwas wären, Du würdest sie schlicht für asoziale Ars**geigen halten, was sie ja auch wären.


>Meinst du nicht, dass diese Menschen das Recht haben, "islamkritisch" zu sein?<

JEDER Mensch hat das Recht islamkritisch zu sein.
Es ist bloss blödsinnig, nicht kritisch, sondern überkritisch zu sein auf Basis sensationsheischender und stimmungsmachender Berichte, wie sie sich in letzter Zeit häufen.

Mit solchen Meldungen meine ich z.B: eine Schlagzeile wie "Moslem überfällt Tankstelle".
Da ist es völlig egal, ob der Typ Moslem ist oder Christ, er braucht Geld und ist kriminell. Nichtsdestotrotz scheinst Du so einen Fall dann als Grund heranziehen zu wollen, kritisch gegen den Islam zu sein (anstatt kritisch gegen Leute ohne Geld mit krimineller Neigung).


>Diese Aussage ist extremst polemisch.
Gerade du gehörst doch zu denen, die sich über polemische Kommentare beschweren.<

Natürlich ist sie polemisch!
Das ist das, was ich aus Deinem Beitrag herauslese.

Auf die ganz konkrete Frage, was denn die Folge der Erkenntnis sein soll, dass DER Islam so gefährlich, negativ und böse ist, kommt hier auf Shortnews in der Regel nichts. Da fängt man dann irgendwann an, sich dem Niveau des Gegenübers anzupassen und gleichermaßen polemisch zurückzufragen.

Immerhin ist es aber eine polemische Frage und keine polemische Behauptung.


>Ich will keine Moslems inhaftieren oder ausweisen lassen.
Ich will nur, dass sich Moslems benehmen und keine Straftaten begehen.<

Und wie willst Du erreichen, dass die Kriminellen unter den Moslems sich benehmen und keine Straftaten begehen?


>Komm mir jetzt nicht mit : Es sind ja nicht ALLE Moslems Straftäter!
Natürlich sind nicht ALLE Moslems Straftäter, aber sie sind nach polizeilichen Statistiken überrepräsentiert.<

Super Lesart einer Statistik.
Überrepräsentiert sind arme Leute ohne Bildung mit entsprechend demoralisierter Vergangenheit, von denen es in einigen Ländern, in denen es eine moslemische Religion gibt, und aus denen unsere Einwanderer kommen, überproportional viele gibt!
Komischerweise finden sich unter den Kriminellen auch vermehrt katholische Ex-Russen. Das sind dann gleichermaßen bildungsarme Typen, die in ihrer Umgebung in der Vergangenheit nichts anderes als kriminelles Tun erlebt und gelernt haben. Nach Deiner Deutung wäre dann aber der katholische Glaube Schuld.

Der Islam ist nicht der Grund (oder nur mittelbar), warum die Leute kriminell werden. Im Gegenteil, der Islam verbietet Kriminalität, genau wie die Bibel. Wenn solche Leute kriminell werden, dann weil sie sich offensichtlich nicht so genau an den Koran halten oder aber Zeilen aus dem Koran in ihrem Sinne umdeuten. Genau wie es christliche Straftäter tun.

Deswegen muss man also deswegen nicht kritisch gegen den Islam sein, sondern gegenüber Leuten aus bestimmten Schichten und mit mangelnder moralischer Erziehung.
Dass das durchaus auch mit Gegenden korreliert, in denen der überwiegende Teil dem islamischen Glauben anhängt, ist unbestritten.
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11.10.2011 15:06 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 2: Gerade der Iran hatte aber in seinen freieren Zeiten eher weniger mit Kriminalität zu kämpfen, obwohl die Leute auch da schon islamisch waren. Scheint also wohl doch an anderen Faktoren zu liegen.

Ich nehme mal stark an, ohne die Statistiken zu kennen, dass moslemische Hochschulabsolventen nicht überrepäsentiert sind in der Statistik, oder?!
Ein islamischer Professor wird in der Regel nicht die Regeln der Scharia gut heissen, allein schon, weil die ihn in seiner Entfaltung als Intelektueller stören.


>Was glaubst du den, wie aus einem ehemals "dunkel-roten" ein "islamkritischer" Mensch werden kann?<

Könntest Du das dunkelrot ein wenig näher spezifizieren? Meinst Du damit überzeugt kommunistisch rot?

Ansonsten nehme ich mal an, dass Du selber irgendwie Opfer geworden bist und nun eine Art inneren Zorn pflegst. Ist aber nur eine Vermutung auf Grund Deiner Frage im Kontext Deines Textes.


>Solange du nicht über die Beweggründe der "islamkritischen" User bescheid weißt, solltest du mit deinen Äußerungen ein wenig vorsichtiger umgehen.<

Gerade wenn jemand persönlich betroffen ist, muss er sich um so mehr der Nichtobjektivität seiner Position bewusst sein.

Außerdem sollte derjenige seine Beweggründe dann vielleicht offenlegen, wenn er nicht in einem Topf mit jenen landen möchte, die aus purer Blödheit gegen den Islam hetzen, weil es eben alle tun, und es - ich sage es nochmal - en vogue ist (in jenen Kreise nennt man es eher "kuhl" oder "normal", aber es ist so).



Angesichts der Übergriffe in der Berliner U-Bahn und auch einer persönlichen Erfahrung solcher Art in Hannover bin ich übrigens trotzdem nicht kritischer gegen Türken als vorher, wohl aber vorsichtig bei frustriert aussehenden, alkoholisierten jungen Menschen jeglicher Nationalität, denen man ihre mangelnde Bildung anzusehen scheint.



Der Tenor der Beiträge dieser Art auf Shortnews ist ganz klar, dass der Islam Schuld ist an irgendwelchen kriminellen und seltsamen Handlungen. Das ist aber genauso abwegig, als wenn man sagen würde, dass der Katholizismus Schuld wäre an den Hexenverbrennungen der Vergangenheit.
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11.10.2011 22:07 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 1: >Was ist aber mit denen, die ihre Straftaten mit dem Islam begründen?<

Da müsste man sehr genau hinschauen, ob die Begründung dann nicht nur eine maue Entschuldigung für´s eigene Gewissen und/oder den Gegenüber ist.
Es haben schon sehr, sehr viele Leute behauptet, das Opfer wäre ungläubig oder gegen Gott oder sonst irgendetwas in der Art gewesen und sie hätten es nur deshalb angegriffen. Schaut man genauer hin, ist es allermeist eins von den alten Motiven: Krawallsucht, Vorteilsnahme, Eifersucht, simpler Hass, weil derjenige schlicht anders ist.
Genauso bei den sogenannten Ehrenmorden. Reine Eifersucht und Angst vor Kontrollverlust. Hat mit Ehre nicht die Bohne zu tun, obwohl sie immer als Grund angeführt wird.


>Die sind dann (sicher) Muslime, die den Islam falsch "interpretieren".<

Exakt.
So wie ein christlicher Normalo, der mir als Atheist in die Wade tritt und sagt "Gott kann so Verleumder wie Dich nicht leiden". Der hat dann irgendwas in den zehn Geboten auch nicht so richtig verstanden oder will es nicht verstehen, wenn es nicht zu seinem Vorteil gereicht. (So in der Berufsschule selber erlebt. Habe mich fast totgelacht, obwohl´s eigentlich so ernst war).


>Jeder kann, wenn er will, etwas dagegen tun<

PRINZIPIELL schon.
Aber dann bewirb Dich mal als ausländisch aussehender Junge mit nicht so toller Wohnadresse um eine Lehrstelle. Du wirst keine Chance haben. Nicht umsonst werden mittlerweile vom Sozialamt Anonymisierungsstellen unterhalten und allgemein die Umstellung auf Bewerbungen ohne Fotos gefordert.
Und schulisch? Was willst Du denn machen, wenn Deine Eltern, die noch bis kurz vor der Flucht mittellose und bildungslose Bauern waren, meinen, dass die 9 Jahre der Hauptschule ausreichen? Und wie willst Du schon in der Hauptschule erfolgreich sein, wenn Du von zuhause keine Unterstützung erfährst?? Das schaffen ja sehr häufig nicht mal diejenigen deutschen Schüler, die aus "gutem Hause" kommen.
Ich glaube, da erwartest Du ein wenig viel von Jugendlichen, die zudem noch zwischen Tradition und neuer Heimat hin und hergerissen sind.
Was ist denn ein hier geborener Türke, dessen Eltern noch sehr der Heimat verhaftet sind und ihr Kind dahingehend erziehen? Deutscher? Türke? Oder von Deutschen wegen seines Türkentums gehänseltes Zwischending, der mit seinen Eltern Dauerstress hat, weil er eben doch schon zu deutsch ist?
So schwarzweiss ist das eben alles nicht.


>Es besteht hier die Möglichkeit, Schulabschlüsse nach zu holen.<

Ja, wenn man das Geld für Nahrung und Wohnung hat, während man Vollzeit in die Schule geht. Für das Nachholen in Abendschule nach der Arbeit haben die wenigsten Leute (egal, ob Deutsche oder Ausländer) die Nerven. Viele, die es versuchen, halten dann auch durch, aber die meisten versuchen es erst gar nicht, weil ihnen die Power fehlt.
Das Sozialamt zahlt übrigens in den seltensten Fällen.


>Wie erklärst du dir, und der Mehrheit der Bevölkerung, dass eben Türken und Araber häufig in Straftaten verwickelt sind?<

Habe ich doch schon.
Je ärmer und ungebildeter jemand ist, desto größer ist die Chance, dass er kriminell wird. Und welche Bevölkerungsschicht kommt aus der Türkei und den arabischen Ländern hauptsächlich hierher? Die arme und ungebildete Schicht!

Genau deswegen hatte ICH auch die Hochschulabsolventen erwähnt. Von denen sind nämlich auch welche hier, nur viel weniger, aber die nimmt niemand wahr, weil sie eben nicht kriminell werden. Und sie werden nicht kriminell, weil sie gebildet sind und Ansehen, Zufriedenheit und Geld aus ihrer Arbeit schöpfen können.
Es ist ja sogar so, dass die Jugendlichen/jungen Männer, die hier geboren und, wie von Dir gefordert, ihres eigenen Glückes Schmied sind und für ihre Bildung gesorgt haben, wieder zurück bzw. überhaupt erst in die Türkei abwandern. Was hier bleibt, ist zu großen Teilen der bildungstechnisch benachteiligte Teil (wobei ich nicht genauer spezifizieren will, wie viel der Benachteiligung jeweils auf´s eigene Konto, wieviel auf mangelnde Unterstützung und wieviel auf andere Faktoren fällt). Also grob gesagt, die Dummen.
Und das dumm und brutal (also auch oft kriminell) eine häufige Kombination ist, ist keine Neuigkeit. Somit ist dann die Überrepräsentation klar.


>Im Umkehrschluss müsste man dann annehmen, dass bei diesen beiden Genannten ein "kriminelles Gen" vorhanden ist.<

Stattdessen willst Du ein solches "Gen" im Islam annehmen?
Wohl eher nicht, wenn Du genauer darüber nachdenkst.

Ein kriminelles Gen haben die Leute sicher nicht, aber Menschen, die aus moralisch nicht einwandfreiem Umfeld (nach Krieg oder Stammesfehden bspw.) kommen, oder deren bisheriges moralisches Gerüst sich auf die neue Umgebung nicht anwenden lässt, haben eher mal eine anerzogene oder erworbene Veranlagung bzw. eine geringere Hemmschwelle, den Weg des geringeren Widerstands, eben den kriminellen, zu gehen.
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11.10.2011 22:07 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 2: >Also, warum werden Frauen als Schlampen, Nutten, Freiwild usw. bezeichnet, wenn sie z.B. einen Minirock tragen?<

Rein aus erziehungstechnischen Gründen.
Ich erinnere mich da durchaus an frühere Zeiten hier in Deutschland, wo Frauen mit Minirock auch von deutschen Frauen als Schlampe bezeichnet wurden. Das galt in den Fünzigern sogar für vergleichsweise züchtige Petticoats.
Wenn ich mir nun vorstelle, dass jemand dazu erzogen wird, dass nur eine Frau in langen und hoch geschlossenen dunklen Kleidern als anständig anzusehen ist, dann sind logischerweise alle, die anders angezogen sind, Schlampen.
Dazu kommt dann noch, dass sich ein gewisser prozentualer Anteil deutscher Frauen auch noch recht schlampenmäßig benimmt (ich erinnere mich da an Ereignisse in für Kontakte bekannten Tanzlokalen in den 80ern *grusel*), .... dann braucht es nur noch die üblichen Vorurteile und das normale menschliche Verhalten, alle über einen Kamm zu scheren. Und schon sind dann ALLE deutschen Frauen Schlampen.

Keineswegs richtig und stattdessen verurteilenswert, so eine Einstellung, aber erklärbar.


>Dies hat sehr wohl mit der Erziehung und religiöse Einstellung zu tun.<

Mit der Erziehung, ja, wie ich eben sagte. Auch mit Moral. Mit Religion, vor allem SPEZIELL mit dem Islam weniger (die Bibel sagt da in Bezug auf Frauen und deren Kleidung so ziemlich das Gleiche), auch wenn in religiösen Schriften gern und als erstes nach moralischen Gerüsten gesucht wird.

Wie ich im letzten Posting schon sagte, kommen sehr viele Flüchtlinge aus patriarchalischen Strukturen. Da gelten andere Frauen, die nicht zur Familie gehören, sowieso nicht viel.
Dort, wo übrigens moderne Frauen den Islam für sich entdecken, lesen lernen, den Koran selber lesen, ihn selber interpretieren und ihre Interpretation den Männern entgegenhalten, sind die patriarchalischen Strukturen übrigens auf dem Rückzug. Weil die sich eben mit dem Islam gar nicht so überzeugend stützen lassen, wenn man ihn nicht gegenüber jemandem, der sich selber nicht damit auskennt, genau so auslegt, dass es passt.


>Multikulti ist toll.<

Ja, da wo es funktioniert, ist es das tatsächlich.
Und es funktioniert überwiegend dort, wo gebildete Leute nebeneinander existieren. Es gibt Berührungspunkte und Überschneidungen und ein gewisses Maß an Miteinander. Mehr muss gar nicht sein.
Gerade hier in Hannover gibt es da ein recht gut funktionierendes Viertel. Auch mit Moslems und Türken.

Wenn Du von Islamisten, also Extremisten sprichst, funktioniert das natürlich nicht. Auch mit irischen Radikal-Katholiken z.B. funktioniert kein Zusammenleben. Genausowenig funktioniert es mit Leuten, deren Horizont keine Andersdenkenden zulassen.


>Eben, die "rosarote Brille" tragend!<

Wenn ich die Gesamtsituation betrachte, trage ich doch keine rosarote Brille!!
Wenn ich sehe, dass MultiKulti nur in gebildeten, mit vernünftigen Jobs versehenen Kreisen funktioniert, dann muss ich dafür sorgen, dass den Leuten mit allen möglichen Mitteln (auch mit erheblich mehr Zwang als bisher) Bildung eingeflösst wird und sie anschliessend einen vernünftigen Job kriegen.
Ich sehe ja die Probleme! Und wenn ein türkischer Jugendlicher einen Polizisten beschimpft, habe ICH persönlich nichts dagegen, wenn er an den Beinen ein paar blaue Flecke vom Stock bekommt und eine Nacht in der Zelle verbringt. Notfalls so oft, bis er es kapiert hat.
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11.10.2011 22:08 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 3: >Schwere Straftaten, dann wenn möglich nach der Haftstrafe abschieben.<

Da sind wir uns doch einig.
Wenn sichergestellt ist, dass eine verhängte Strafe im Ausland auch wirklich komplett oder zumindest zum größten Teil abgesessen wird, kann meinetwegen die Ausweisung auch gleich erfolgen. Es muss den Typ halt nur jemand nehmen, das ist das Problem.


>Mir macht es nichts aus, wenn ich als Nazi, Brauner usw. bezeichnet werde.<

Das unterscheidet uns.
Mir ist es nicht egal. Nenn mich altmodisch, aber mir ist ein gewisser Ruf noch was wert. Ist wahrscheinlich das Preussen-Gen und meine Stellung im Ort.


>Ich stehe nach wie vor zu MULTIKULTI.
Leider funktioniert dies mit den oben genannten zwei Volkszugehörigkeiten nicht.<

Wenn die anderen Parameter stimmen, klappt das auch mit den zwei Volkszugehörigkeiten.


>Du schreibst von Objektivität, aber versuchst permanent aabzulenken.<

Nein, Du hattest lediglich nicht verstanden, warum ich jenes Beispiel brachte. Ich hoffe, das ist jetzt weiter oben klar geworden.
Ich schätze, dass ist bei den anderen "Ablenkungen", die Du im Sinn hast, genauso.


>Ich rede von der "Gesamtbevölkerung". Untergliedert in In.- und Ausländer.
Die zweiteren noch einmal unterschieden in Nationalität.<

Du übersiehst aber, dass wir bei den Inländern alle Schichten in der Statistik haben (Gebildete und Ungebildete), bei den Ausländern aber überwiegend nur Ungebildete, weil wir kaum gebildete Ausländer im Land haben. Und von den gebildeten Ausländern, die wir hier haben, landen auch die allerwenigsten im Knast. Da dürften dann eher deutsche Steuerhinterzieher und Manger-Betrüger die Mehrheit bilden.
Es ist also zwingend erforderlich, auch die Bildung und die gesellschaftliche Herkunftsschicht als Größe heranzuziehen.


>Dort sehe ich häufig Gruppen von junge Männer (die vermutlich den zwei genannten Gruppen zugehören) am Bahnhof und dort "herumlungern".<

Die gehören wahrscheinlich, wenn Du so willst, nicht nur den zwei (von Dir) genannten Gruppen, sondern vier Gruppen (eben zus. den zwei von mir genannten) an.

Die Leute, die dort in Gruppen herumhängen und Unbehagen verbreiten, sind in der Regel ungebildet und alkoholisiert.


>Wenn man den Medien glaubt, dann haben viele Reisende Angst, beklemmende Gefühle, wenn sie auf solche Ansammlungen treffen.<

Geht mir auch so. Ansammlungen von Jugendlichen sind eh nicht ungefährlich, weil eben voller unkontrollierter Hormone. Kommt dann noch Alkohol und - da würde ich zustimmen - südländisches Temperament, gepaart mit der Unfähigkeit sich zu beherrschen, dazu, dann wird es kritisch.
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11.10.2011 22:09 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Teil 4: >Du jedoch verspürst diese Gefühle bei Betrunkenen.<

Nicht korrekt zitiert.
Ich verspüre dieses Unbehagen bei Gruppen von alkoholisierten Jugendlichen (auch bei nur zweien), sobald die auch nur entfernt anders aussehen als Milchbubis.
Das ist ein Unterschied zu Deiner mir zugeordneten Aussage.


>Ich frage dich, wann und wo gab es in der Häufigkeit Probleme mit diesem Klientel?<

Viele der U-Bahn-Prügler waren be- oder angetrunken oder kamen aus einer Disko, wo halt laute Musik das Aufputschmittel bildet. Außerdem bin ich auch als Nicht-Teenie oft genug auf Straßen- oder Schützenfesten und in Musi-Schuppen unterwegs (Bar/Disco/Club), um zu wissen, dass Alkohol eigentlich fast immer das Grundproblem ist, weil er von Jugendlichen recht unkontrolliert und recht unreflektiert genossen wird. Zumindest sind die Reaktionen darauf allermeist unreflektiert durch den Betroffenen.

Nüchtern und alleine geht von den meisten Leuten keine Gefahr aus. Das ist aber eine uralte Weisheit.


>Ich nehme nun auch mal stark was an. Ich gehe davon aus, dass du zumindest einen türkischen Hintergrund hast.<

Dein gutes Recht, was anzunehmen, geht aber fehl. Wie in zahlreichen Kommentaren schon erläutert, bin ich ein Deutscher mit einem ostprussischen Opa väterlicherseits, der wohl irgendwann mal irische Vorfahren hatte. Mütterlicherseits gibt´s nur Preussen, so weit sich das verfolgen lässt. Ich bin politisch mittig, konservativ-liberal, tendenziell eher wenig philantrop.


>Ich will es jetzt nicht beschwören, aber ich habe noch kein Kommentar von dir gefunden, dass mal Türkei/Türken-kritisch war.<

Gut, dass Du es nicht bschwören willst, denn Du scheinst sie nur übersehen zu haben.

Mein Kommentar unter Erdogan-News ist in der Regel komplett kritisch, weil ich den Mann für einen Neo-Faschisten halte, der gern die Vorzüge eines Gottesstaates (also einer Diktatur) für sich nutzen würde. Das nur mal als Beispiel. Es gibt aber noch mehr, auch unter Nicht-Erdogan-News.
Kurdische Anschläge z.B. verurteile ich auf´s Schärfste, genauso wie das Verhalten der türkischen Regierung gegenüber dem kurdischen Normalvolk.

Türkenkritische News wirst Du von mir dagegen nicht finden. Zum einen liefere ich überhaupt keine News ein, zum anderen wäre das Einliefern einer solchen kritischen News auf diesem Board auch kontraproduktiv, weil man sich dann a) in die Reihe der fremdenfeindlichen und/oder rechtsextremen Autoren einreihen würde b) entsprechende rechte Kommentatoren anziehen würde c) entsprechende extreme türkische Gegen-Kommentatoren dazu und d) es auf Shortnews eher jede Menge Pro-Türkischer News bräuchte, um das extreme Ungleichgewicht auszugleichen, was durch Mengen von Türkei-kritischen News auf dem Board entsteht.









Scheiss-Beschränkung auf 5000 Zeichen!
Das ist kein Board, das ist eine Zumutung!
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12.10.2011 01:57 Uhr von Schwertträger
 
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@Zuckerstange: Okay.
Danke für den Respekt. :-)

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