10.10.11 06:19 Uhr
 1.678
 

ZDF-Film über Beate Uhses Leben ist reine Fiktion

Franka Potente spielt in dem ZDF-Film "Beate Uhse - das Recht auf Liebe" die Unternehmerin Beate Uhse. Doch formt der Film noch das Bild einer gradlinigen Verfechterin der Frauenbewegung, ist die Realität alles andere als ein Märchen, wie Kenner und Mitarbeiter der verstorbenen Frau berichten.

Beate Uhse sei eine mutige Frau gewesen, eine Kriegswitwe, die als Stunt-Pilotin begann und ein riesiges Unternehmen formierte, welches im Sex-Bereich das bekannteste der Welt sein dürfte. Doch eine Ikone der Frauenbewegung sei sie nie gewesen. Sie kämpfte nie für die Liebe, nur für die Lust.

Der Film im ZDF zeigt mehr oder weniger ein Märchen, welches eher in der Romantik-Sparte, als in einer Biografischen Ecke angesiedelt werden sollte, so Antje Hildebrandt von der Zeitung "Welt". Heutzutage lockt die Homepage des Unternehmens mit kostenlosen Pornos, der Versand läuft schleppend.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, Leben, ZDF, Beate Uhse, Fiktion
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.10.2011 06:19 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -11
 
ANZEIGEN
Ich würde den Film nur wegen Franka gucken.. warum auch wohl sonst? Beate Uhse interessiert mich eher weniger.
Kommentar ansehen
10.10.2011 07:20 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
ohne den film gesehen zu haben, wage ich mal zu behaupten, dass frau uhse da NICHT als ikone der frauenbewegung dargestellt wurde.

hier versuchen sich bloß wieder irgendwelche besserwisser zu profilieren, denke ich.

wegen franka potente würde ich übrigens keinen film anschauen - "lola rennt" fand ich einfach nur mies. ihr komischer u-bahn-horror war auch schrott. einzig ihre nebenrolle in den bourne-filmen war für mich ok.
Kommentar ansehen
10.10.2011 15:16 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Gerade angesehen Also von "Ikone der Frauenbewegung" ist im Film nichts zu sehen. Im Gegenteil, der Lustaspekt wird betont und die daraus resultierenden Konflikte mit dem Bürgertum der Nachkriegszeit.

Aus der Quelle:
"Beate Uhse, die Mutter Teresa der Aufklärung? Dieses Bild vermittelt der Film. Wer der Unternehmerin jemals persönlich in ihrem Büro in Flensburg gegenübersaß und erlebt hat, wie sie noch im Alter von achtzig Jahren hinter ihrem Schreibtisch aufsprang, um die Ziele ihres Expansionskurses mit bunten Stecknadeln auf einer Weltkarte abzustecken, den muss dieses Drehbuch irritieren."

1. Dieses Bild vermittelt der Film nicht.
2. Der Fim endet in den 70ger Jahren. Also hat auch die Beate Uhse der 90ger Jahre und deren Persönlichkeit nichts in diesem Film zu suchen.
Frau Hildebrandt scheint bei ihrer Kritik zu vergessen, dass Menschen und deren Persönlichkeit sich nunmal entwickeln. Zu wissen, wie jemand mit 80 war, sagt noch lange nichts darüber aus, wie diese Person mit 30 drauf war.

Übrigens bleibt die Autorin handfeste Beweise für ihre These schuldig. Und so naiv dürfte sie ja wohgl auch nicht sein, dass sie nicht wüsste, dass eine Biographie hier und da einige künstlerische Freiheiten braucht, um filmisch ansprechend in Szene gesetzt zu werden.
Kommentar ansehen
10.10.2011 20:44 Uhr von cookies
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Potente und Uhse sind ja sowas von nicht vergleichbar! Das ist doch ein ganz anderer Frauentyp, wie kann man die Rolle so besetzen?
Kommentar ansehen
11.10.2011 10:31 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
franka-potente-fans haben es wohl nicht so mit meinungsfreiheit...

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?