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Europas großer Vorteil gegenüber China und den USA

USA und China werden schnell genannt, wenn es um große Wirtschaftsnationen geht. USA und China sind Nationalstaaten, mit denen kleinere Staaten, wie Deutschland und Frankreich, wirtschaftlich nicht mithalten können. Doch ist die Größe ein Vorteil? Und was ist mit Europa? Experten sind sich einig.

Chinas Größe hat massive Probleme zur Folge: Aufstände in Gebieten, die lieber eigenständig wären. Ebenso könne die Diktatur dieses große Land nicht zusammenhalten. Ebenso ist der Nationalstaat USA politisch gespalten, wirtschaftlich eher dysfunktional anzusehen.

Das Staatengebilde Europa hingegen hat den Vorteil, im Notfall mehr Staatsverwaltung in den einzelnen Ländern zuzulassen. Variabilität, Flexibilität sind, laut Experten, wichtiger, als ein starres, riesiges Staatengebiet, welches nur unzureichend auf verschiedene Ströme reagieren kann.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, China, EU, Vorteil
Quelle: www.zeit.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2011 06:00 Uhr von FrankaFra
 
+19 | -9
 
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Der Flickenteppich Europa ist ideal, wenn man nicht von einer USA 2.0 mit Hauptstadt Brüssel DC spricht, sondern von einem Nationenbund, der nicht so stark an einer Nationalströmung hängt.
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10.10.2011 07:27 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+32 | -16
 
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Selten so einen Unfug gelesen: Autor: Brav gefressen.......diese News aus der Abteilung Hirnwäsche.

Ich frage mich ernsthaft, worin der Vorteil besteht, wenn Menschen, die seit 11 Jahren in Armut gedumpt wurden (Deutschland Niedriglohnsektor umfasst 23%), am Ende die Rechnungen ihrer großzügigeren Nachbarn bezahlen dürfen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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10.10.2011 07:59 Uhr von arbeitsloser1
 
+24 | -6
 
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"im Notfall mehr Staatsverwaltung in den einzelnen Ländern zuzulassen"

im notfall? schön zu lesen, dass das einzelne land schon jetz nichts mehr zu melden hat...
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10.10.2011 07:59 Uhr von FrankaFra
 
+11 | -15
 
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Baron: Dito, selten so einen Unfug gelesen: Baron: Brav nicht verstanden... diese News aus der Abteilung Pro Europa.

Der Vorteil besteht darin, dass, wie auch schon steht, jemand zur Not auch entlassen werden kann. Das sähe mit einem Bundesland schon anders aus, das musst du durchfüttern.

Ebenso ist die tatsächliche Größe entscheidend....


Aber was soll ich die News hier noch weiter ausführen, es steht ja schon alles oben. Aber du weisst sicher genauer bescheid, ist es nicht so?

Kleiner Hinweis:
Leute, die verrückt werden, erkennen nicht, dass sie verrückt werden. Leute, die verrückt werden, denken, sie sehen endlich klar.

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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10.10.2011 08:46 Uhr von verni
 
+21 | -8
 
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Lustig zu lesen: was für eine Propaganda hier auf die Deutschen zugeschnitten wird, fast besser als im 3. Reich.

FAKT IST, der Euro ist nach wie vor im Eimer....die Verschuldungen sind nur mit einem Geld in den MArkt pumpen zu machen oder anders ausgedrückt......Geld drucken ohne Ende......wo das enden wird, werden wir in den kommenden Jahren dann zu spüren bekommen FALLS es nicht demnächst knallt!!!

USA und co? Die USA sind mehr als nur pleite und zwar mehr als es Griechenland je sein könnte, nur die können eben Geld drucken bis zum verrecken und die Welt kauft denen das noch weiter ab. Schaut euch die Gelddruckerei der USA mal statistisch an....wer diese Statistik sieht, wird MEHR als nur einen Schock bekommen und weiss HEUTE, auf was wir zusteuern, während uns im TV was von Rettungen und Co erzählt wird.

Die Krise hat noch nicht richtig begonnen.......nichtmal 5% davon was da kommt.
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10.10.2011 10:03 Uhr von neminem
 
+3 | -5
 
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die news zeigt doch: eindeutig, dass es so wie es vorher war besser gewesen ist, von wegen flexibilität. griechenland hätte schon längst abgewertet. aber so stecken wir in seltsamen zwängen.
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10.10.2011 10:43 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+5 | -5
 
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@ verni: "..nur die können eben Geld drucken bis zum verrecken.."
nein können sie nicht, das kann nur die FED ;) ein kleiner aber feiner Unterschied. Es gäbe dort weniger Probleme wenn die Druckmaschinen in staatlicher Hand lägen.

BTT: Dass große Reiche immer mit anderen Probleme zu kämpfen haben als kleine ist seit Jahrtausenden so und keine News. Rom war Weltmacht, nach inneren Problemen aber dermaßen am Boden dass es überrannt wurde. Ähnlich ging es allen Großmächten.

"im Notfall mehr Staatsverwaltung in den einzelnen Ländern zuzulassen" ...im Notfall...meine Fresse so weit isses jetzt schon was?

Jeder für sich, stark und friedlich miteinander. So sollte Europa aussehen...
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10.10.2011 11:16 Uhr von Babelfisch
 
+9 | -4
 
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stimmen der vernunft: dass stimmen der vernunft gerne niedergeschrien werden, ist keine neue erkenntnis, insbesondere was shortnews angeht. der beitrag aus der ZEIT ist sehr vernünftig, entsprechend harsch fallen die kommentare der nationalisten, isolationisten, revanchisten, fünfte kolonnisten und so weiter aus.
diese leute haben auffälligerweise auch alle ein gespaltenes verhältnis zur freiheitlich-demokratischen grundordnung.
es sind alle wie sie da sind extremisten bzw. fundamentalisten. ihr geschrei erinnert an die versuche die weimarer republik zum einsturz zu bringen.

europa als schlagkräftiger staatenbund ist langfristig das gescheiteste, was uns deutschen/europäern passieren kann. und wir brauche noch mehr europa. beispielsweise bei der energieversorgung: ein gemeinsames auftreten europas könnte endlich verhindern, dass gazprom einzelne staaten/unternehmen mit unverschämt teuren knebelverträgen versklavt.
finanzkrisen müssen zukünftig von vorneherein durch gemeinsames handeln bekämpft werden. deutschlands zögerliche, isolationistische haltung hat die krise verschärft.
fortan werden die innereuropäischen strukturen so geschaffen, dass geldverprassen nicht mehr toleriert wird. solidarität in jede richtung (beim geben und nehmen!).
europa zieht die lehren aus der krise und macht sich fit.

Und weitere weltkrisen werden irgendwann folgen. china selbst wird in 10 bis 15 jahren vor ähnliche probleme gestellt werden, wie wir heute. und dann müssen wir gewappnet sein. dann hilft uns kein deutscher michel, der seine europäischen nachbarn zum teufel geschickt hat, und sich auf seine neuen freunde in asien verlassen hat. dann steht er blöd da.

ein deutschland, das sich in der welt isoliert oder zweckbündnisse mit zweifelhaften regimen eingeht (peking, moskau...) wird scheitern, wie es den deutschlands davor gegangen ist.

think big

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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10.10.2011 11:48 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+3 | -7
 
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@ Babelfisch: Es wäre ja schön wenn es so funktionieren würde, ehrlich. Leider ist die Natur des Menschen nunmal so, dass er sich bereichern wird sobald er kann. D.h. dass solange Banker die Möglichkeit haben per dubiosen Handelsgeschäften Geld zu verdienen dies auch passieren wird und solange Politiker die Möglichkeit haben daran mitzuverdienen diese einen Dreck tun werden dies zu verhindern. Sobald ein Politiker Macht hat und sich nicht durch Moral, Überzeugung oder von mir aus auch Angst dazu verpflichtet fühlt für "seine Bürger", also jene die ihn als ihren Vertreter wählten, zu handeln, wird er nunmal nach seiner Brieftasche handeln. Beides geht nicht.

"extremisten bzw. fundamentalisten" da hat die Medienindoktrination ja gut funktioniert. Tolle Begriffe oder?

"ein deutschland, das sich in der welt isoliert" ...muss nicht sein, aber Souveränität ab- bzw. aufgeben ist denkbar ungünstig. Warum soll eine Aufgabe des EU Quatsches Isolation bedeuten? Interstaatliche Verträge aller Art gab es vor der EU.
Zentralismus kann nie alle Bevölkerungsgruppen vertreten. Das Resultat wird immer sein, dass sich die Völker in Seperationsbewegungen versuchen selbstständig zu machen. Was meinst du warum seit Ewigkeiten überall auf der Welt Völker für ihre Unabhängigkeit kämpfen?

"finanzkrisen müssen zukünftig von vorneherein durch gemeinsames handeln bekämpft werden"
Finanzkrisen werden nicht mehr auftreten wenn der Wertpapierhandel abgeschafft wird. So einfach. Und davon geht die Welt nicht unter. Ging sie zumindest die paar Jahre die die Menschheit schon vor den Börsen bestand nicht.

"zweckbündnisse mit zweifelhaften regimen (peking, moskau...)" ...da fehlt Washington...
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10.10.2011 11:52 Uhr von basusu
 
+4 | -8
 
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schöne Werbung: Schöne Werbung für einen insolventen, dem Untergang geweihten Geldvertilgungsverein Namens EU.

Die USA haben die Entstehung der EU aus Eigeninteresse forciert. Denn nur der Verbund Europas schwächt die einzelnen Wirtschaftsmächte wie bspw. Deutschland.

Die Aufnahme von korrupten und wirtschaftlich extrem Schwachen Ländern wie Bulgarien, Griechenland und Rumänien, kann und wird über kurz oder land die Wirtschaftskraft der dominanten EU-Länder zerstören; so wie es heute schon mit Griechenland der Fall ist.

Selbstredend gibt es Zwischenstationen, die an diesem Zerstörungskurs astronomisch Hohe Gewinne erzielen, wie beispielsweise die Banken.

Bei USA mag der Staatenverbund wohl oder übel geklappt haben, aber die europäischen Staaten waren schon immer unabhängig und repräsentierten stets eine andere Nation.

Der Verbund Europas war von vornherein zum Scheitern verurteilt und das wissen die meisten Politiker. Es geht nur noch, das meiste Geld aus der Bevölkerung zu saugen, ehe das künstliche Europa kollabiert.
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10.10.2011 11:56 Uhr von Selle
 
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@Baron-Muenchhausen: Guck mal was zum vergleich in China oder den USA an Löhnen gezahlt werden....
Die Löhne wären nicht das Problem, wenn unser Staat nicht nur das Arbeitervolk ausbeuten würde, um den Banken, die ja auch an den Staatspleiten verdienen, in den Allerwerstesten schwieben würden.
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10.10.2011 13:55 Uhr von hofn4rr
 
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europa oder: die vsa haben keine vorteile gegenüber den chinesen oder auch den russen, die praktisch keine schulden haben, aufgrund ihrer noch bestehenden währungshoheit.

ohne hartz IIII oder anderen sozialen absicherungen, was die banken verzockt haben werden, ist europa und die vsa praktisch nicht mehr existent.

die vsa stehen kurz davor ihre leitwährung zu verspielen, was unweigerlich dazu führt das die militärische supermacht nicht mehr weiterhin auf pump, auf kosten der übrigen welt, finanziert werden kann.

ob die vsa freiwillig auf ihre ansprüche verzichten wird?

bevor das geschieht wird es wohl noch erhebliche politische spannungen geben, bis die neuen machtverhältnisse wieder geregelt sind.
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10.10.2011 14:40 Uhr von Gorli
 
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@Gebirgskraeuter: ""ein deutschland, das sich in der welt isoliert" ...muss nicht sein, aber Souveränität ab- bzw. aufgeben ist denkbar ungünstig. Warum soll eine Aufgabe des EU Quatsches Isolation bedeuten? Interstaatliche Verträge aller Art gab es vor der EU."

Ist dir nicht klar, dass die EU mehr als nur ein paar innerstaatliche Verträge darstellt? Man sorgt dafür, dass der Staatenverbund so geschmeidig zusammenarbeitet, dass er nach außen hin gegen Wirtschaftsmächte wie China, Brasilien, Indien und auch die USA (noch) bestehen kann. Was haben wir denn davon, wenn wieder Zölle eingeführt werden, jedes Land seine eigenen bescheuerten Protektionistischen Regeln einführt und die EU sich untereinander so konkurriert, dass China sich perfekt daran dumm und dämlich verdienen kann... bis wir eines Tages so abhängig wie die USA sind.

Ich befürworte den Zentralismus in der EU auch nicht, aber ein gesunder Förderalismus, der zusammenhält um den mittlerweile fast 70 Jahre andauernden Wohlstand in der EU zu wahren ist doch nicht zuviel verlangt.
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10.10.2011 14:46 Uhr von Theo_B
 
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europa lebt: Europa und der Euro leben, sie werden auch das derzeitige Gegacker im Hühnerstall locker überleben. Europa und der Euro werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Die Welt braucht mir Sicherheit nicht die Rückkehr zum Nationalstaat, sondern gelebte Solidarität.

Europa kann in jeder Hinsicht Vorreiter sein für eine zukünftige weltweite Gemeinschaft.

Europa ist stark und weit mehr als die Summe seiner Teile.
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10.10.2011 16:00 Uhr von sicness66
 
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Ich kann es nicht mehr lesen: Nicht das deutsche Fernsehen macht dümmer. Die Medien und ihre "Experten" allgemein verblöden die Bevölkerung in einer Art und Weise, dass es kracht.

Schon alleine, dass der Autor (der Zeit) nicht mit dem Begriff Nationalstaat umgehen kann, er benutzt ihn nämlich komplett falsch, stellt er also fest, dass das Problem der heutigen Zeit also die Staatsgröße ist ?

Wie wäre es wenn man mal nach den politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen fragt, die diese Staaten ausmachen. Vielleicht würde dem Autor auffallen, dass alle Staaten, unabhängig ob Diktatur oder Demokratie eines gemeinsam haben.

Die Ausbeutung der Masse und eine massive Bevorteilung einer spezifischen Avantgarde, die glaubt besser zu sein als der Rest!

Ich behaupte, dass es dem Menschen relativ egal ist, wie groß der Staat ist, in dem er lebt, so lange er das Gefühl bzw. die Gewissheit hat, an einem funktionierenden und ausgeglichen Gesellschaftssystem beteiligt zu sein und in diesem auch als Einzelner in seinem handeln gewürdigt wird.

Das ist eben auch der Grund wieso viele Menschen das politische Projekt Europas, dass den Frieden auf diesem Kontinent gesichert hat, befürworten; aber das wirtschaftliche Projekt Europas die Mehrheit ablehnt.
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11.10.2011 09:26 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Programmdirektoren machen dümmer: @Vorkommentator
" Nicht das deutsche Fernsehen macht dümmer. Die Medien und ihre ´Experten´ allgemein verblöden die Bevölkerung in einer Art und Weise, dass es kracht.

Schon alleine, dass der Autor (der Zeit) nicht mit dem Begriff Nationalstaat umgehen kann, er benutzt ihn nämlich komplett falsch, stellt er also fest, dass das Problem der heutigen Zeit also die Staatsgröße ist ?"

Die Aufgabe der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" ist u.a. die Umdeutung der Realität. Insofern reiht sie sich in den Verblödungsmechanismus ein.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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