09.10.11 20:25 Uhr
 612
 

Ein Jahr her: Das Minenunglück in Chile lässt ehemalige Kumpel verzweifeln

Am 13. Oktober 2010 wurden 33 Männer in einem Bergwerk in der Atacama-Wüste in Chile verschüttet (ShortNews berichtet). 1,3 Milliarden Menschen waren fasziniert, als sie die Befreiung der Männer im Fernsehen beobachteten. Das waren mehr, als 1969 bei der amerikanischen Mondlandung.

Ein Jahr danach sind die Helden von damals nicht nur wieder an der Erdoberfläche angekommen, sondern ebenso in der harten Realität. Der Ruhm ist vorbei, auf Hilfe warten sie bisher vergebens. Ein Mann, Carlos Mamani, erzählt, er warte immer noch auf Arbeit und auf Geld.

Traumatisiert seien sie, Mamani spricht davon, es sollen "die Geister aus seinem Kopf verschwinden". Alberto Iturra, Psychologe in Chile, meint, Schizophrenie, Depression, Alkohol sind weitere Folgen, die den ehemaligen Männern aus dem dunklen Schacht heute Probleme bereiten würden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Chile, Kumpel, Minenunglück
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Statistik: Drogenkriminalität auf deutschen Schulhöfen drastisch angestiegen
Italien: Helfer bergen drei Hundewelpen aus von Lawine verschüttetem Hotel
Berlin: S-Bahn-Kontrolleure zocken Fahrgäste ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.10.2011 20:25 Uhr von FrankaFra
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Fehlende Behandlung, gepaart mit surrealen Helden-Erfahrungen nach der beklemmenden Situation lassen die Leute heute verzweifeln.

Der Preis ihres Überlebens?
Kommentar ansehen
09.10.2011 21:02 Uhr von Lornsen
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
nur: die Show zählt!
Der Mensch ist nur noch Statist!
Kommentar ansehen
10.10.2011 05:37 Uhr von iarutruk
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich bin sichtlich empört über das verhalten der chilenischen behörden, die ruhm und anerkennung eingeheimst haben und die wirklichen helden, nachdem sich alles beruhigt hat, fallen lassen.

für diese armen teufel sollte man weltweit ein spendenkonto eröffnen. ich würde, was ich sonst nie mache, da spendengelder meistens und zum grossteil in dunkle kanäle versickern, auch spenden.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Syrien: Psychisch gestörter Pole nach einem Jahr in Haft freigelassen
"Saturday Night Live" suspendiert Autorin wegen bösem Tweet über Trump-Sohn
Kippt Urteil Brexit? Britisches Parlament muss über EU-Austritt abstimmen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?