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Straßenverkehr: "Intelligente Ampeln" sollen demnächst den Verkehr regeln

In einem Feldversuch in Braunschweig wird zur Zeit ein Versuch mit sogenannten intelligenten Ampeln durchgeführt. Die Ampeln stehen im Kontakt zu speziellen Testfahrzeugen. So sollen in Zukunft die neuen Anlagen an Autofahrer Warnhinweise vor Gefahren senden können.

Das neue Ampelsystem gibt zusätzlich Ratschläge für die Geschwindigkeit der Autos und regeln selbstständig den Verkehr.

"AIM ist ein ganzheitliches Verständnis von Mobilität und macht die Stadt Braunschweig zu einem Labor für Verkehrsforschung. Die intelligente Ampel stellt dabei einen Teil des Ganzen dar", sagte Lars Schnieder, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Braunschweig, Ampel, Intelligenz, Straßenverkehr
Quelle: www.welt.de

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09.10.2011 18:40 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+22 | -0
 
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fangt: doch erst mal an die ampeln vernünftig zu schalten.
es kann doch nicht sein das die eine ampel auf grün umschaltetet und die ampel 100 meter dahinter auf rot umschaltet und das auf einer vielbefahrenen straße
und da soll man dann energie sparen
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09.10.2011 18:53 Uhr von Strassenmeister
 
+2 | -7
 
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@ Ramsi_Binalshid: Weißt du eigentlich was das kostet; alle LSA`s zu vernetzen und dann ein Programm zu schreiben das eine grüne Welle schalten kann.
Beispiel: Königstein Nähe Opelzoo wurde ein Kreisel mit Ampelschaltung, Kosten ca.1 Million Euro umgebaut.
Simulation prima,in der Wirklichkeit nach ca.10 Std. Gesamtlaufzeit abgeschaltet.
Der Grund: Verkehr ist zusammengebrochen.
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09.10.2011 19:35 Uhr von uss_constellation
 
+2 | -0
 
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Bei mir im Ort: schaffen sie es nicht einmal innerhalb eines Jahres eine defekte Ampel zu reparieren. Ich sehe hier noch deutlich Nachholbedarf auf den Seiten der Straßenbauämter bzgl. dem Thema "Technik".

Zu Anfang wäre es schonmal ein kleiner Schritt den Ampeln beizubringen zusätzlich anzuzeigen wie lange es noch rot bzw. grün bleibt, z.B. mit einem Zeitring ähnlich dem Bild zu der News. Das reduziert das Auftreten von Ampelpennern und Grünjägern. Bidirektionale Kommunikation würde wieder zusätzlichen technischen Aufwand in den Autos bedeuten, was wiederum mit Zugriff auf Daten verbunden wäre, etc., etc...
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09.10.2011 20:02 Uhr von Twaini
 
+8 | -1
 
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weg damit: Ganz einfach,Ampeln weg und Kreisverkehre her , Spar immens viel Geld. Ja ich weiss man kann net überall Ampeln weg schaufeln, jedoch gibt es ne menge ecken in ganz Deutschland wo man es kann.
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09.10.2011 20:07 Uhr von phal0r
 
+0 | -0
 
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@uss_constellation: Naja ich hoffe, die Kommunikation geht nur von Ampel zu Auto nicht andersrum, ansonsten gibt es wieder Haufen Schwachstellen, wo man dann die Ampeln manipulieren kann. Aber der Zeitring ist echt ne geile Idee, viel geiler als die Sekunden als Zahlen runterzuzählen.... also rein optisch jetzt :)
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09.10.2011 20:41 Uhr von NoGo
 
+1 | -2
 
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Grüne Welle: Bei uns wurde eine neue Ampel gebaut und mit den bestehenden Ampeln zusammengeschaltet, um eine grüne Welle zu schaffen. Auf den Strecken zwischen den Ampeln gibt es verschiedene Geschwindigkeitslimits. Zwischen der neuen und der folgenden Ampelkreuzung ist die Geschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt. Das geht super, wenn man genau 70 fährt, kommt man exakt beim Umschalten zu grün an der 2. Ampel an. Dummerweise gibt es jede Menge Deppen, die meinen, man müsste (weil ja 70 auf dem Schild steht) dort mit 60 oder 55 entlang schleichen. Das Ergebnis ist, dass der Schleicher und 2 weitere Fahrzeuge durchkommen, während die Anderen dann an der Ampel stehen. Zwischen Ampel 2 und 3 das selbe Spiel.

Die Idee mit der Zeitanzeige klingt super. Wie wäre folgendes: anstatt der bisherigen 3 Lampen wird ein breites LED-Band verwendet. Gelb gibt es nicht mehr. Damit der Fortschritt gut sichtbar ist, müsste das Band die selbe Fläche einnehmen, die Ampeln jetzt auch haben, sonst könnte man aus der Entfernung vielleicht nicht erkennen, wie weit die Zeit schon abgelaufen ist. Für Farbenblinde bleibt weiterhin die Unterscheidung rot oben, grün unten. Beispiel für den Übergang: die untere Hälfte leuchtet grün, in der oberen Hälfte wird langsam von oben nach unten mit weißen LEDs der Fortschritt der Grünphase eingeblendet. Sobald der weiße Balken den grünen erreicht, wird grün ausgeblendet und der weiße Bereich wird auf rot geschaltet. Dann wird die untere Hälfte von unten nach oben mit weiß gefüllt.
So weiß man immer, ob man gleich weiterfahren kann oder lieber langsamer werden soll.
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09.10.2011 23:59 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -1
 
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Twaini: richtig es müssen vermehrt kreisel gebaut werden dazu muss man wieder auf zebrastreifen setzen und nicht alle 200 meter eine ampel für fussgänger bauen.

um von mir aus in die innenstadt zu kommen ca.7km brauch ich dank der ampelschaltung 20-25min das ist ungefähr die gleiche zeit die brauche um in die 30 kilometer entfernte nachbarstadt zu kommen.

das ist eine imense energie verschendung, sprit sowie strom. man muss wieder auf die eigenverantwortung der autofahrer setzen!
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10.10.2011 11:31 Uhr von neminem
 
+0 | -0
 
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nogo: prinzipiell finde ich deinen vorschlag gut, er kombiniert die fläche der lampe mit der uhrfunktion. aber ich glaube eine grüne ampel, die noch zu 10% weiss ist, wird nicht wirklich "gelb" wahrgenommen. vor allem auf die entfernung. und dann kann man sich überlegen, ob man nicht gleich einen countdown nimmt, dann weiss mans ganz genau. und ob ältere fahrer das prinzip kapieren?

anderer vorschlag, man belässt es bei den alten ampeln und baut nur zusätzlich einen schmalen weissen led streifen vertikal dazu, der den fortschritt anzeigt. somit blähen sich die ampeln nicht so auf und strom wird evtl auch mehr gespart wie bei einer ganzen uhr.

bleibt aber immernoch die frage ob das alles _überhaupt _braucht? ;D weil ich denk die wenigsten werden für ein paar sekunden den motor abstellen, wenn das nicht gerade per knopfdruck funktioniert.

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