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Griechenland braucht noch mehr Milliarden - Schäuble befürwortet "Haircut"

Die Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB sieht Griechenland "an der Wegscheide". Das Land benötigt deutlich mehr Geld als bislang angenommen. Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach sich für einen "Haircut" aus, also einen großzügigen Teilschuldenerlass.

Bei den Schuldenerlässen sollen Privatgläubiger stärker beteiligt werden, wogegen sich die Banken jedoch zur Wehr setzen. Gut ein Fünftel der Anleihen wurden von privaten Institutionen bereits abgeschrieben. Die Troika ist inzwischen von Griechenlands Sparbemühungen desillusioniert.

Die Troika kritisiert, dass Griechenland noch deutlich strengere Strukturreformen angehen müsse, aber politisch eine Ermüdung sich abzeichne. Die Troika-Mitglieder können sich in Athen nicht mehr ohne Personenschutz bewegen. Gibt die Troika keine weiteren Milliarden, wäre Griechenland pleite.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Reform, Schuldenkrise, Troika, Erlass
Quelle: www.ftd.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2011 13:28 Uhr von no_trespassing
 
+39 | -4
 
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Der Schäuble hat doch keine Ahnung, von was er da redet. Man darf feste davon ausgehen, dass Griechenland bewusst diese riesigen Schulden anhäufte, um genau so einen Schuldenerlass zu erzwingen.

Griechenland wollte von 0 auf 100. Das, was sich Deutschland von 1950-heute erarbeiten musste, wollen viele EU-Staaten jetzt in 10 Jahren aufholen.

Dazu werden dann einfach Anleihen aufgenommen, von denen man weiß, dass man sie gar nicht zurückzahlen kann. Wovon denn auch?
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09.10.2011 13:49 Uhr von bodensee1
 
+22 | -2
 
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Super kann ich meine Schulden fürs Haus mit: reinpacken, dürfte bei der Gesamtsumme nicht auffallen.
Und meiner Famillie und mir würde es echt gut tun....

Möchte auch Poltiker werden, die kriegen doch viel Geld für den Dünnpfiff, denn die täglich wiedergeben. Da ist doch jeder Strrassenfeger kompetenter, wie die an der Regierung.
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09.10.2011 13:52 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+17 | -1
 
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@ Zensus: ach ja ein "Headcut", das wäre was:

»Das Guillotinieren« – erklärte ich ihm
»Ist eine neue Methode,
Womit man die Leute jeglichen Stands
Vom Leben bringt zu Tode.

Bei dieser Methode bedient man sich
Auch einer neuen Maschine,
Die hat erfunden Herr Guillotin,
Drum nennt man sie Guillotine.

Du wirst hier an ein Brett geschnallt; –
Das senkt sich; – du wirst geschoben
Geschwinde zwischen zwei Pfosten; – es hängt
Ein dreieckig Beil ganz oben; –

Man zieht eine Schnur, dann schießt herab
Das Beil, ganz lustig und munter; –
Bei dieser Gelegenheit fällt dein Kopf
In einen Sack hinunter.«

Der Kaiser fiel mir in die Red´:
»Schweig still, von deiner Maschine
Will ich nichts wissen, Gott bewahr´,
Daß ich mich ihrer bediene!

Der König und die Königin!
Geschnallt! an einem Brette!
Das ist ja gegen allen Respekt
Und alle Etikette!

--Heinrich Heine, Deutschland ein Wintermärchen (Caput XVI)--
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09.10.2011 14:23 Uhr von DerMaus
 
+17 | -1
 
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Der Schäuble ist und bleibt halt eine Gefahr für Deutschland, egal in welche Position. Schiebt den Wirrkopf endlich ins Altenheim!
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09.10.2011 14:45 Uhr von mia_w
 
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Ich hab ech keine: Ahnung, von was die reden. Aber es hört sich nach den Vorboten eines großen Knall an.

Es heißt doch "brauchen mehr Milliarden".
Also sind doch schon Pleite, oder nicht?!

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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09.10.2011 14:52 Uhr von Zephram
 
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@Zensus: Eine Insolvenz ist doch quasi ein Schuldencut ^^

jm2p Zeph
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09.10.2011 15:03 Uhr von sicness66
 
+7 | -1
 
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Geil: Vor 2 Jahren haben zahlreiche unabhängige Experten einen Haircut dringstenst emfohlen, da auf Grund der No-Bail-Out Klausel keine Transferunion erlaubt war. Und was haben wir heute ? Gesetze gebrochen und Milliarden verbrannt...

Dafür kam man früher auf den Schafott!
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09.10.2011 15:10 Uhr von Hirnfurz
 
+7 | -1
 
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Statt für einen Haircut: wäre ich für einen Headshot - bei gewissen Leuten.

Das mit der Guillotine hat mir gut gefallen, da kamen im Mittelalter noch recht viele Könige ran, wenn sie Mist gebaut haben. Schade, dass es sowas heute nicht mehr gibt, dann würden sie sich doppelt überlegen, was für eine gequirlte Masse sie rauslassen und dem Volk aufbürden wollen!
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09.10.2011 15:38 Uhr von verni
 
+5 | -1
 
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Na und? Die Deutschen lassen es doch zu dass sie abgezockt verarscht und versklavt werden von dieser Lügenpolitik und der Politdiktatur. Also weiter so.....höhere Steuern, keine Rente, kein Zahnersatz mehr, MEdikamentenpreise verzehnfachen und wenn die ersten fast am verrecken sind, wacht der Deutsche VIELLEICHT auf und wehrt sich notfalls auch mit Gewalt.....
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09.10.2011 16:01 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -5
 
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"Glücklich werdet ihr sein, die ihr jetzt weint. Denn ihr werdet lachen. Glücklich werden die Armen sein, denn sie werden das Leben zu Besitz erhalten. Verzweifelt nicht, wenn sie euch auslachen und verhöhnen und anspucken und schlagen und verfolgen und misshandeln. Ebenso haben sie mich verleumdet und angespuckt und geschlagen und ans Kreuz genagelt. Darüber hinaus können sie nichts tun. Aber wehe euch Reichen. Jeder Zuchthäusler und jede Prostituierte sind besser wie ihr. Wehe euch, die ihr jetzt satt seid, denn ihr werdet hungern! Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr wedet WEINEN!"

Jesus Christus Erlöser
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09.10.2011 16:20 Uhr von dumm78
 
+5 | -1
 
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politiker sind nur ihrem gewissen bei uns verpflichtet, dumm nur das die keines haben ...
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09.10.2011 17:38 Uhr von KnochenAnspitzer
 
+3 | -1
 
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ich lese ständig: Das Land benötigt deutlich mehr Geld als bislang angenommen.
Die lassen sich jedesmal aufs neue verarschen.


@autor
super kommentar, sehe ich ganz genau so

[ nachträglich editiert von KnochenAnspitzer ]
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09.10.2011 17:45 Uhr von Katerle
 
+5 | -1
 
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weg mit schäuble: folgenedes prinzip

für schulden im 3 - 5 stelligen bereich wirst du mehrmach bestraft und gelyncht von sonst wievielen stellen

ab 6-stelligen bereich wirst du noch belohnt und man bedankt sich noch bei dir

wer hat mal nen paar milliönchen ach damit es sich lohnt - paar milliarden - das ich nicht zurück zahlen kann dürfte doch kein problem sein oder?

schäuble hat gegen seinen amtseid nicht nur einmal verstoßen - dem mann sollte man das mal vor augen halten - aber was man nicht sehen will beachtet man nicht

der mann gehört angeklagt und ebenso seine konsorten
die nur noch im größenwahn leben, das übertrumpft vergangene geschichte um einiges

aber so ist das
schäuble vergoldet sich den hintern sich den hinter, das volk geht ihm doch am arsch vorbei
so nach dem motto: quetscht die armen aus und gebts den reichen

nicht nur schäuble sollte sich auf seinen geisteszustand untersuchen lassen, sondern auch die brut die diess pack wählen tut
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09.10.2011 18:24 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -1
 
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Unfassbar: was da für Dilettanten am Werk sind - und sowas ist für unsere Finanzen verantwortlich? Wie geht man vor wenn jemand nicht mehr bezahlen kann? Aufnahme der Vermögenswerte, Erstellung eines Zahlungsplanes. Wenn man den Griechen schon helfen will dann sollte man erst einmal die Zinszahlungen aussetzen. Warum die Schulden kappen - die bleiben bestehen und werden im Laufe der nächsten Jahre abbezahlt. Wenn die Schulden abbezahlt sind werden die entgangenen Zinsen berechnet und nachbezahlt. In der Zwischenzeit gibt es keinerlei neue Kredite für Griechenland. Weiterhin wird das Auslandsvermögen der Griechen komplett eingefroren. Erst wenn sie nachweisen können dass das alles von versteuertem Geld gekauft oder angelegt wurde werden die Vermögenswerte (ca. 560 Mrd. Euro) wieder freigegeben. Wenn es sich um nichtversteuertes Geld handeld wird es zum normalen Steuersatz + 50 % Strafsteuer nachversteuert. Weiterhin übernimmt eine EU Kommission das Eintreiben der Steuern in Griechenland. Und zwar mit allen Vollmachten. Wie die Troika festgestellt hat reicht es nicht nur neue Gesetze zu machen und neue Steuern einzuführen - man muss es auch umsetzen. Der Vorteil bei dem Plan: Keiner hat einen reellen Verlust. Und in 20 Jahren sind die Griechen schuldenfrei. Den eines ist klar - wenn hier nicht richtig Druck gemacht wird wursteln die so weiter und wir haben in 5 - 10 Jahren dasselbe Problem wieder.
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09.10.2011 18:49 Uhr von neminem
 
+0 | -6
 
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euch kann mans auch nicht recht machen: vielleicht seid ihr auch irgendwie dumm oder so, aber habt ihr nicht genau das die ganzen letzten wochen gefordert? ach ne stimmt, ihr habt nur keine ahnung was ihr quatscht.
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09.10.2011 19:24 Uhr von BlauerFritz
 
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Verständlich: Die brauchen ja auch Geld fuer ein paar Panzer .. Ich frage mich warum nicht in Europa investiert wird ? Mal abgesehen davon das meiner Meinung nach Sparen anders aussieht.
http://www.defencegreece.com/...
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09.10.2011 20:16 Uhr von ROBKAYE
 
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Deutschlands "Haircut" ist bereits in Planung und Pippa Malmgren vom staatlichen "US-Plunge-Protection-Team", also eine Insiderin, hat die kommende Agenda bereits in ihrem Blog geposted:

http://www.pippamalmgren.com/...

Deutschland wird mit der Einführung der Deutschen Mark 2.0 zu einer Weltmacht, weil die DMark in der anstehenden Mega-Finanzkrise dann der einzige noch sichere Hafen für Devisenanleger auf der gesamten Welt sein wird... Innerhalb kürzerster Zeit wird der Wert im Bezug zu anderen Devisen durch die Decke schießen... ich gehe jede Wette ein, dass Deutschland eines der wenigen Länder sein wird, die gestärkt aus der Krise hervorgehen.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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09.10.2011 21:12 Uhr von Mancus Nemo
 
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Liest jemand den Titel? Genau an so was diskutiere/te ich mit meinen Freunden. Wir hatten wohl einen ähnlichen Gedanken. Nunja wir haben den ersten und zweiten Weltkrieg überlebt und wurden jedes mal das Land der Erfinder.

Sofort wird uns also die Devise DM 2.0 nicht durch die Decke knallen, sondern das wird schon etwas dauern, weil es sich erst einmal herumsprechen muss.

Und in dieser Zeit wird die DM 2.0 gar nichts wert sein :(
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10.10.2011 00:48 Uhr von ur.ce
 
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Muss bezahlen: Deutschland muss bezahlen. Wer den harten Macker spielt darf auch mal zur Kasse gebeten werden. Ist nicht einach den Boss zu markieren. Deutschland ist hiflsbereit und kollegial. Bezahlt schön damit es der EU wieder gut geht. Ausserdem hat doch jeder was davon :D
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10.10.2011 06:10 Uhr von Mario1985
 
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Zensus: kein Schuldenerlass??? naja selbst schuld, wenn du i-wie noch paar Euronen auftreiben kannst, hat man eine relativ gute Ausgangslage für Vergleiche. Was im Grunde genommen genau das gleiche wie ein Schuldenerlass ist.
Desweiteren bist du nach einer Insolvenz Schuldenfrei....

Wenn so einer wie du oder ich in die Insolvenz geht stört das die Privatwirtschaft weit aus weniger als wenn Griechenland in die Grätsche geht. Weil bei dir und mir wären das vielleicht 100-200tsd Euro, bei Griechenland geht es um das Millionenfache(ja 1000x1Mio=1Milliarde), also wäre es quasi so als wenn noch ca. 2-3Mio Europäer gleichzeitig in die Insolvenz gehen würden. (zum vergleich in deutschland gab es in 2010 ca. 139tsd Privatinsolvenzen). Und das Problem dabei ist, das Geld fehlt der Wirtschaft, damit kann eine ganze Wirtschaft zusammenbrechen und selbst zahlungsunfähig werden, wenn dieses Geld fehlt. Also ergibt dass dann den Kreislauf den du wolltest....

Das schlimme was jetzt diskutiert wird, ist der Euro-Bonds.... Der Gleiche Scheiß wie vorher, die kleinen können zu günstigen Konditionen Kredite aufnehmen, während die Großen dafür gerade stehen dürfen. Nicht umsonst hat Griechenland diese probleme... Was im Moment läuft ist nichts anderes als Behandlung/linderung der Symptome, die Ursache wird nicht bekämpft. Durch den Euro war es Griechenland möglich, viel zu viel Geld zu günstigen Konditionen aufzunehmen. So wurden Alte Kredite mit neuen Krediten abgelöst und es wurde zudem noch weiteres Geld am Markt aufgenommen. Bis zu dem Zeitpunkt, als Ratingagenturen den Schmarrn durchschaut haben. Meiner Meinung nach haben die Ratingagenturen KEINE Daseinsberechtigung, jeder der mit Geld "spielt" sollte auch für sein Handeln verantwortlich sein und sich vorher informieren in was man investiert und sollte sich nicht noch "helfen" lassen durch die "Benotung" der Ratingagenturen.

So far have a nice Day
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10.10.2011 08:08 Uhr von JesusSchmidt
 
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kifft der schäubele? ein "haircut" ist einfach ein haarschnitt. das hat nix mit teilschuldenerlass zu tun. die DEUTSCHE regierung könnte ruhig mal aufhören, ihr volk mit deppenenglisch zu belästigen.
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10.10.2011 08:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Mittlerweile gibt es viel aktuellere Infos: Habe dies als News gepostet - sie wurde jedoch durch Checker stef51630 vollkommen zerstümmelt und unbrauchbar. Trotz zahlreicher Klicks habe ich daraufhin um Löschung gebeten.

Da ich sie unter ihr nicht noch mal posten werde (ich warte auf erfahrenere Checker), schreibe ich sie lieber hier, denn Korrektheit geht vor Effekt-Hascherei:

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Zahltag für den Steuerzahler: Angela Merkel nun doch für Griechenland-Pleite

Offiziell wiegelt die Bundesregierung weiterhin ab, doch offenbar drängt Angela Merkel intern ihre EU-Partner auf eine Insolvenz Athens. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf "verlässliche Quellen". Das Thema habe Priorität beim Arbeitsbesuch Nicolas Sarkozys in Berlin genossen.

Für den deutschen Steuerzahler bedeutet dies konkret Zahltag. So etwa wären große Teile der Griechenlandhilfen, ausgezahlt über die KfW-Bank, verloren. Laut "Deutsche Presse-Agentur" unter Berufung aus Verhandlungskreisen kalkuliert die Eurogruppe derzeit mit einem tiefen Schuldenschnitt bis zu 60 Prozent.

Sarkozy zeigt sich - wie auch EU-Kommission und einige andere Euro-Staaten - skeptisch gegenüber den Insolvenzplänen der Bundesregierung. Zeitgleich pokert man, offiziell einvernehmlich, um Rekapitalisierungshilfen für private Banken aus den Töpfen des steuerfinanzierten EFSF.
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Bemerkung:
Sarkozy weiß freilich, dass die griechischen Hilfen unwiederbringlich verloren sind. Doch er pokert um die Rekapitalisierung französischer Banken mit Geld aus den Töpfen des mit bundesdeutschen Steuergeldern gefüllten EFSF. Derweil belügt Angela Merkel längst abermals die Bundesbürger. "Sie werde sicherstellen, dass für alle Banken die gleichen Kriterien gelten", so die FTD.

Wie das konkret aussieht, ist längst durchgesickert: Staaten, deren Steuerzahler noch belangt werden können, werden ihre Banken notfalls auf eigene Rechnung rekapitalisieren – der Rest wird via EFSF mit Transfer-Steuergeldern ihrer Nachbarn quersubventioniert. Kurzum: Völker, die in den letzten Jahren durch ihre Regierungen zum Sparen gewzungen wurden, zahlen fortan für ihre Nachbarn mit. Wieder ein Argument gegen Sparkurs und zwingende Schuldenbremse, wie sie Berlin jüngst – eurozonenweit einmalig - ins Grundgesetz geschrieben hat. Frankreich wird wie Italien, Spanien, Irland, Portugal und Griechenland werden via EFSF mit massiven Steuerhilfen aus Deutschland, jetzt auch für ihre privaten Banken – rechnen können.

Abschaum auch der verbale Kurswechsel diverser Politiker: Barroso hält die Angst vor einer Insolvenz plötzlich für übertrieben, Philipp Rösler tauft die Pleite bereits von "Insolvenz" in "Resolvenz" um und Schäuble beklagt, möglicherweise sei man im Juli von einem zu geringen Prozentsatz der Schuldenreduktion ausgegangen. Ich frage mich, wer hat solche Leute an die Macht gebracht.

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Nach dem Check fehlten leider plötzlich wesentliche Hinweise - etwa woher die FTD die Informationen überhaupt hat (sie sind nämlich inoffiziell) oder etwa der Hinweis der Kritik aus EU-Kommission, anderen EU-Staaten sowie Sarkozy selbst.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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17.10.2011 21:34 Uhr von neminem
 
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@-GrafZahl-: Na logisch Marshallplan, was denn sonst? Meinst du mit dem Morgenthau-Plan wären wir noch besser dran gewesen? - Das war jetzt ironsich gemeint. -_-

Wär auch irgendwie komisch gewesen, wenn England weniger als wir bekommen hätte, oder? Denn es ist schon komisch genug, dass DIE Verbrecher des 20. Jahrhunderts, die Deutschen, auch noch was in den Arsch geschoben bekommen und ihre Opfer im Regen stehen gelassen werden.

Ich find Deutschland hat absolut kein Recht zu jammern was den 2. Weltkrieg angeht, von wegen doppelt und dreifach zahlen mimimimi. Wir sind noch ziemlich gut dabei weggekommen. Wenn man alles setzt und alles riskiert, sollte man so einen Krieg auch besser gewinnen....

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