Forscher enträtseln, wieso Uranus auf der Seite liegt
Planetenforscher konnten bisher nicht erklären, wieso der Planet Uranus, hingegen anderer Planeten im Sonnensystem, auf der Seite liegt. Er ist bis zu 98 Grad geneigt.
Neue Berechnungen ergaben, dass Uranus mindestens zweimal von größeren Protoplaneten getroffen wurde. Dadurch landeten auch seine Monde in der heutigen Konfiguration. Dies stellte Alessandro Morbidelli letzten Donnerstag auf dem Europäischen Kongress für Planetenforschung in Nantes vor.
"Nach der gängigen Theorie haben sich die Riesenplaneten bei ihrer Entstehung nur kleinere Körper einverleibt. Dass Uranus mindestens zweimal schwer getroffen wurde, zeigt aber, dass größere Kollisionen typisch für die Entstehung der Riesenplaneten waren", so Morbidelli.