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Präsident der Aerospace and Defence Industries Association lobt Rüstungsindustrie der Türkei

Mehr als 500 hochrangige Vertreter aus der europäischen Luft-und Raumfahrt, Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie haben sich in Istanbul, bei einer Veranstaltung zum Thema "Globale Sicherheit als kollektive Herausforderung" versammelt.

Klaus Eberhardt, Präsident von "Aerospace and Defence Industries Association of Europe", sagte bei der Eröffnung der Veranstaltung, die türkische Rüstungsindustrie sei für ihre starke Technik sehr respektabel.

Die türkische Verteidigungsindustrie machte laut Kaya Yazgan, dem Staatssekretär der türkischen Rüstungsindustrie, 2010 einen Umsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar, wovon 660 Millionen US-Dollar in die Forschung und Entwicklung geflossen sind.


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Präsident, Rüstungsindustrie
Quelle: www.hurriyetdailynews.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2011 17:10 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -14
 
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Wurde ja auch jahrzehntelang als NATO-Mitglied: dazu geholfen.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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08.10.2011 17:23 Uhr von HerrOvidius
 
+9 | -7
 
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Cool: Dass es noch immer weltweites Prestige für Dinge gibt, die töten, werde ich wohl nie verstehen.

Da denkt man, die Welt hätte aus dem ersten Weltkrieg gelernt, doch der Mensch macht einfach weiter.

DAS ist krank !


@Rechthaberei

Jedem wurde auf irgendeine Art und Weise geholfen.

Ohne Marshall Plan hätten wir hier Zustände wie in Sibirien, also hör mit deinem jämerlichen Rumgeheule auf.

Aber du bist bestimmt genauso ein Affe, der es richtig COOL findet, wenn ein Land zur Multizweckwaffe des Tötens geworden ist.
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08.10.2011 17:51 Uhr von indyreporter
 
+7 | -8
 
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Haselnusskatapult: Da die Tuerkei derzeit eine aggressive Aussen/ und Innnenpolitik fuehrt und Erdogan die falschen Diktatorenfreunde hat, ist das irgendwie keine gute Nachricht.

Letzendlich ist deren Technik jedoch nur bei einem Guerrilla-Krieg konkurrenzfaehig.
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08.10.2011 18:05 Uhr von ElChefo
 
+4 | -8
 
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Eine notwendige und gute Entwicklung.

Zieht man ins Kalkül, das die Türkei eine quantitativ große Armee unterhalten, dürfte recht logisch erscheinen, das dies auch große Bestände an Ausrüstung vorraussetzt. Diese Bestände müssen bewirtschaftet werden. Kein Staat und keine Wirtschaft der Welt könnte es leisten, eine ähnlich zahlreiche Armee aufrechtzuerhalten, wenn Kerndienstleistungen wie Kampfwertsteigerungen, Modernisierungen, Neubeschaffungen, Reparaturen oder dergleichen ausschliesslich über den Lizenzweg gestemmt würden.

Zwanzig Jahre nach dem Ende des kalten Krieges tritt diese Notwendigkeit immer stärker in den Vordergrund, Armeen müssen nicht nur vorhanden, sondern auch ansatzweise wirtschaftlich sein - das erreicht man auch mit domestischer Versorgung.

Auf Dauer allerdings - eher Off-Topic - wird notwendigerweise auch die Türkei ihre Mannstärken zugunsten leistungsstärkerer, aber auch teurerer Technik reduzieren müssen - was allerdings kein Zeichen der Schwäche sein muss. Die Zeiten der Massenheere sind lange vorbei.
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08.10.2011 18:15 Uhr von HerrOvidius
 
+6 | -5
 
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ElChefo: Wieso Magnet für Flames?

Ist doch ausnahmsweise mal ein faktischer und überzeugender Kommentar von dir.
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08.10.2011 19:02 Uhr von HuaYuanChia
 
+4 | -5
 
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@indyreporter: Guerrilla-Krieg? Konkurrenzfähig? Die Türkei? LOL
Du hast anscheinend die letzten Jahrzehnte geschlafen.
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08.10.2011 20:03 Uhr von ElChefo
 
+1 | -5
 
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artiomtennis: Was du da schreibst, ist natürlich Quark.
Man mag vieles von der türkischen Armee denken, vieles ist bestimmt deutlich überholungsbedürftig, aber da muss man ja nichts groß erfinden.

Die Türken haben beispielsweise im ersten Weltkrieg gemeinsam mit einigen deutschen Verbänden vorbildlich gegen die Entente bei Suvla gekämpft. Das ist nun mal fakt.
Türkische Soldaten haben auch in Korea tapfer gekämpft. Beide Male waren sie zwar auch nicht modernst, aber moderat und ernstzunehmend ausgerüstet.

Ebenfalls leisten aktuell türkische Soldaten gute Aufbauarbeit in Afghanistan (auch wenn sie sich oft genug zum Affen machen, wenn sie etwa in deutschen Feldlagern auf Griechen oder Armenier treffen). Sollte man auch nicht unterschätzen.

Fakt ist allerdings, wie ich bereits beschrieb, das die türkischen Streitkräfte sich bisher viel zu sehr auf den Zukauf aus dem Ausland verlassen haben. Das kann auf Dauer nicht gesund sein. Der Hauptknackpunkt ist, das die Türkei viel länger als alle anderen NATO-Armeen eher verhalten bis gar nicht auf die neuen Erfordernisse reagiert hat und sich stattdessen (nicht nur) ausrüstungstechnisch auf ihren "Lorbeeren" ausgeruht hat, statt mit der Zeit zu gehen.

Was deinen Irak-Vergleich angeht, naja, geprägt von Unwissenheit. Momentan werden (auch) in Deutschland JFST ausgebildet. Diese Lehrgänge werden von vielen Nationen beschickt, auch von der Türkei. Das bedeutet, das auch Türken in der Lage sind, Ziele einzumessen und Feuer aus der dritten Reihe oder von oben zu koordinieren. Als ich noch dabei war, habe ich gesehen, das die sich kein bischen hinter Polen, Holländern oder Belgiern verstecken brauchen.
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08.10.2011 22:42 Uhr von Bayernpower71
 
+2 | -4
 
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ElChefo: bin ja nicht so fit in Rüstung wie du.

Aber:
660 Millionen R&D
und "nur" 634 Millionen Export?

Als Betriebswirt müsste ich R&D schließen, da nicht rentabel (unwirtschaftlich).

Staaten sind leider keine Wirtschaftsunternehmen, wären Staaten Wirtschaftsunternehmen könnte man Angestellte (Politiker) mal fix feuern wenn se Mist bauen. Leider, leider, ist das nicht so.
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09.10.2011 01:45 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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Bayer: Naja, also,... beides sind nicht gerade sehr erfolgreiche Sparten. Aber andererseits kannst du auch nicht RD direkt in den Vergleich zum Export stellen. Marktwirtschaftlich ist hier ja mit Export die nationale Ebene gemeint, ökonomisch ist ein Export eine Leistung, die ein Haus erbringt, der Leistungsabnehmer jedoch ein externer Kunde ist. Dementsprechend kann man da jetzt nicht direkt ein Bilanzdefizit von 26Mio ablesen. Sondern:

Wenn 2.7Mrd als Gesamtspanne angegeben werden und davon 634Mio auf RD- und 660 auf Exportposten gehen, bleibt noch ungefähr die Hälfte der Gesamtbilanz als inländischem Umsatz. Da zählen eben auch (Kader-)Ausbildungsleisten, Dienstleistungen wie Maintenance sowie Modernisierungen und Neubeschaffungen rein.

Darauf basierten ja meine ersten Posts. Langsam aber sicher stellt die Türkei ihre Armee auf domestische Versorgung um, daher auch die über 50% rüstungswirtschaftlicher Gesamtleistung, die im Land bleiben.

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