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USA: Häftling droht Hinrichtung, weil seine Anwälte Einspruchsfrist versäumten

Die neuesten gerichtlichen Auseinandersetzungen rund um die Todesstrafe befassen sich mit einer rechtlicher und moralischen Frage: Darf ein Häftling hingerichtet werden, weil seine Anwälte die Fristen für die Berufung verstreichen ließen? Der US Supreme Court befasst sich derzeit mit so einem Fall.

Konkret handelt es sich um den Fall von Häftling Cory R. Maples. Zwei Anwälte einer New Yorker Anwaltskanzlei sollten eigentlich die Berufung von Maples einreichen. Die Rechtsvertreter verließen jedoch ihre Firma ohne ihren Mandanten oder den Bundesstaat Alabama darüber zu informieren.

Ein weiterer Pflichtverteidiger aus Alabama hatte zwar auch eine Kopie des Urteilsspruchs erhalten, legte aber ebenfalls keine Berufung ein, da er davon ausging, dass seine Kollegen aus New York dies tun würden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Häftling, Hinrichtung, Frist, Versäumnis
Quelle: www.nytimes.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2011 13:55 Uhr von Fireproof999
 
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DerBelgarath: Du weist anscheinend echt nicht wieviele im Todestrakt hocken und schon umgekommen sind, bei denen sich im nachhinein doch noch die Unschuld herausgestellt hat.
Hast du noch immer nicht gelernt wie schnell man in den Staaten für irgendwas verknackt werden kann?

Das wünsch ich dir dan doch mal, unschuldig im Knast zu sitzen und dann wegen der Unfähigkeit deiner Anwälte die letzte chance auf Verteidigung zu verlieren!

Eins musst du lernen es gibt keine 100% auf dieser Welt, und solange könnte jemand auch noch unschuldig sein. Allein die Möglichkeit reicht aus alle Mittel anzustrengen die Wahrheit ans licht zu bringen.

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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08.10.2011 14:49 Uhr von ChampS
 
+1 | -0
 
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zum thema todesstrafe: es wurden kurz vor knapp, paar tage vor der hinrichtung schon genug menschen in den USA freigesprochen, und haben unschuldig jahrelang mi todestrakt gehockt, das ich nicht wissen möchte wie hoch die dunkelziffer jender ist die unschuldig hingerichtet wurden sind ;)

[ nachträglich editiert von ChampS ]
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08.10.2011 17:33 Uhr von Noseman
 
+2 | -1
 
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@DerBelgarath: 1. Muss niemand seine Unschuld beweisen in Rechtsstaaten
2. Ist auch ein Geständnis kein Beweis. Horst Arnold, ein Lehrer saß 5 Jahre unschuldig im Gefängnis und wurde nicht, wie üblich, nach 2/§ der Zeit auf Bewahrung entlassen, weil er seine Unschuld beteuerrte.

Andere machen das aber aus dem Grund: sie gestehen, um Vergünstigungen zu kriegen. In Amiland zum Beispiel, um einen Deal mit der Staatsanwaltschaft abzuwickeln und höheren Haftstrafen oder gar der Todesstrafe zu entgehen.

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