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Friedensnobelpreis: Der Oggersheimer ging wieder leer aus

In freudiger Erwartung brachten sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Journalisten und Fotografen in Stellung, um bei einer möglichen Verleihung des Friedensnobelpreises an Helmut Kohl erste Reaktionen des Altkanzlers hautnah zu dokumentieren.

Nachdem das Büro Kohls am Vortag der Preisverleihung der Presse mitteilen ließ, dass sich der 81-Jährige am Freitag in seinem Oggersheimer Bungalow aufhalten wird, rückten dort vormittags zahlreiche Medienvertreter, darunter vier TV-Sender samt Übertragungswagen, an. Dazwischen Polizisten und Personenschützer.

Doch der Medienrummel war schon wieder umsonst. Im vergangenen Jahr erreichte Kohl die abschlägige Nachricht auf der Frankfurter Buchmesse. Damals erklärte verdrießlich, er sei "nicht enttäuscht". Gefragt nach seinen Chancen für 2011 antwortete der Pfälzer damals: "Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt".


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Haus, Helmut Kohl, Ludwigshafen, Friedensnobelpreis, Medienrummel
Quelle: www.n24.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2011 10:11 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -10
 
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Offenbar schätzt das Nobelpreis-Komitee den Beitrag des Altkanzlers zum Weltfrieden nicht allzu hoch ein und so bleibt dem Pfälzer verwehrt, sich auf eine Stufe mit Friedensbote Jassir Arafat oder den Polit-Novizen Barack Obama, der den Preis schon nach zwei Jahren Amtszeit kassierte, zu sehen. Wenn man die steigende Spannungen der Eurozone heute betrachtet, fällt sehr schnell auf, dass Kohls Europa-Politik kurzsichtig und vor allem auf Scheckheftpolitik aufgebaut war.
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08.10.2011 10:31 Uhr von indyreporter
 
+13 | -9
 
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Kohl? Ist das nicht der, der uns den EURO eingebrockt hat?
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08.10.2011 10:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -8
 
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Himmel, das ist nicht meine Überschrift Traurig, wenn man seine eigene News nicht wiedererkennt.

Eingereichter Original-Titel war:
"Friedensnobelpreis: Der Oggersheimer ging wieder leer aus"

Habe Checkerin "jagosamoi" mitgeteilt, dass ich das nicht unter meinen Namen hier veröffentlicht sehen will.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.10.2011 10:49 Uhr von Saftkopp
 
+4 | -9
 
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Helmut wer ???
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08.10.2011 10:53 Uhr von Bildungsminister
 
+18 | -3
 
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Ich bin wirklich mehr als froh, dass Helmut Kohl den Preis nicht erhalten hat, und hoffe, dass er ihn auch nicht bekommen wird. Was war denn Kohls tatsächlicher Beitrag zur Wiedervereinigung? Sicherlich hatte er seinen Anteil, aber der Löwenanteil geht doch auf die Menschen und Bürger zurück. Kohl sehe ich in der Geschichte lediglich als Abstauber, und das verdient keiner Würdigung.

Hinzu kommt für mich, und das wiegt deutlich schwerer, dass er sich in der Spenden- und Schwarzkonten-Affaire seiner Partei so unrühmlich verhalten hat, dass er bis heute Spender nicht nennen will. Ganz davon ab dass es sich dabei wohl um sehr dreckiges Geld gehandelt hat.

So jemand verdient kein Friedensnobelpreis.
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08.10.2011 11:11 Uhr von djrush
 
+10 | -3
 
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Vorschlag für den nächsten Friedensnobelpreis: Ich schlage uns, das deutsche Volk als Friedensnobelpreisträger vor.
Wir schultern die schlechte Finanzpolitik der Banken, wir zahlen auch mit dem Wissen das dass Geld für immer verloren ist den Griechen ihre Schulden, obwohl sie uns zum dank als Nazis beschimpfen; wir weisen keine Asylbewerber zurück und lassen sie auf unsere Kosten leben, wir sind die jenigen die wohl die meisten Verluste seit der Euro-Umstellung hinnehmen mussten.. Das alles und noch viel mehr nehmen wir hin ohne uns nur einmal aufzulehnen.

Was hat schon Kohl geschafft?? Achja, der hat uns die Hälfte davon eingebrockt.

[ nachträglich editiert von djrush ]
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