Vodafone-Mitarbeiter protestieren gegen Outsourcing
Die geplante Auslagerung von Segmenten des Vodafone-Unternehmens an externe Dienstleister hat nun dazu geführt, dass 500 Beschäftigte am heutigen Freitag zu Demonstrationen auf den Beinen waren. Internen Angaben zufolge sollen 600 Stellen ausgelagert werden.
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) unterstützt die Protestaktion. Für ihn ist ein Outsourcing "inakzeptabel", bei dem dann die Arbeiter lediglich 5,77 Euro pro Stunde verdienen. Er sieht die Geschäftsführung in der Pflicht, Gespräche mit dem Betriebsrat einzuberufen.
Der extreme Wettbewerbsdruck in der Branche hatte schon früher zu Mutmaßungen geführt, in wie fern eine Stellenumbaumaßnahme bei Vodafone erfolgen könnte. Einsparungen müssten nun her, um noch Gewinne auf dem europäischen Markt erzielen zu können. Derzeit arbeiten 12.000 Menschen bei Vodafone.