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Fußball: Trainer Italiens wegen Nominierung von Migranten in der Kritik

Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli hat mit seinen Nominierungen zum EM-Qualifikationsspiel gegen Serbien für mächtigen Wirbel gesorgt. So lud der Trainer zwei Spieler mit Migrationshintergrund in die Nationalmannschaft ein. Vor allem die rechtspopulistische Lega Nord kritisiert den Trainer.

Prandelli nominierte den aus Argentinien stammenden Stürmer Pablo Osvaldo und den Abwehrspieler Angelo Ogbonna, der nigerianischer Vorfahren entstammt. Vor allem die Vertreter der Lega Nord beklagen den Identitätsverlust der Nationalmannschaft. Der Verband sei gescheitert, so Davide Cavallotto.

"Wenn es nach mir ginge, würde ich den italienischen Klubs den Erwerb von Spielern aus Nicht-EU-Ländern verbieten.", so Roberto Calderoli, ein weiterer Parlamentarier der Regierungspartei Lega Nord. Unter Prandelli sei die Nationalmannschaft zu einem "Hotel für Auslandsitaliener" geworden.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Kritik, Trainer, Nominierung
Quelle: www.sport1.de
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07.10.2011 19:20 Uhr von sicness66
 
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Ich frage mich, wie sich in den Stadien Italiens etwas ändern soll, wenn von offizieller politischer Seite Fremdenhass offen gezeigt wird ? England, Frankreich und auch Deutschland zeigen, dass die fußballerische Qualität nichts mit der Herkunft zu tun hat.

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