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Studie: Falsche Erinnerung könnten evolutionären Nutzen haben

Das menschliche Gedächtnis verhält sich nicht wie ein Film, in dem Szenen immer wieder abgespielt werden können. Erinnerungen werden oft nur ungenau, oder gar falsch abgerufen, was schlimme Folgen haben kann, etwa vor Gericht. Ein Forscher meint, dass dies in der Evolution durchaus Sinn macht.

Mark L. Howe von der Lancaster University meint, dass die Fehleranfälligkeit evolutionär nützlich sein könnte. In Situationen, die man als bedrohlich in Erinnerung hat, agiert man vorsichtiger. Auch die überhöhte Selbsteinschätzung kann zu besserem Selbstvertrauen und dadurch zu Erfolg führen.

Studien an Kindern zeigten, dass eine wiederholte, schmerzhafte Prozedur weniger weh tut, wenn sie in der Erinnerung gar nicht so schlimm ist. Trotzdem steht außer Frage, dass es Situationen gibt, in denen das Gedächtnis keine Fehler machen sollte, etwa der bei der Jagd oder auf der Flucht.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Evolution, Erinnerung, Nutzen
Quelle: science.orf.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2011 17:11 Uhr von Again
 
+7 | -2
 
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In der Quelle wird noch ein weiteres Experiment erwähnt für das kein Platz mehr war:
Man legte Kindern eine Liste von Wörtern vor, die sich um das Thema "Schlaf" drehen: Nickerchen, dösen, Traum, Polster, Bett,... Das Wort "Schlaf" selbst kam aber nicht vor. Wer sich trotzdem daran erinnern konnte, schnitt in einem folgenden Assoziationstest besser ab.

Weitere Dinge die man nicht vergessen sollte: Hochzeitstag, Dosierung von Medikamenten, die Kinder aus der KiTa abholen, ...

[ nachträglich editiert von Again ]
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07.10.2011 20:14 Uhr von KnechtRuprecht
 
+6 | -0
 
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@H311dr1v0r: oder dass es kein Plural von "news" gibt :-P
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07.10.2011 21:21 Uhr von D4L
 
+4 | -0
 
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hrmf: Hat sich erledigt ;-) (->"newses")

[ nachträglich editiert von D4L ]
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08.10.2011 01:59 Uhr von erw
 
+2 | -1
 
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wo ist der sinn? vieles hat gute und schlechte seiten, man muss es nur drehen und wenden. es gleich mit "evolutionär" zu betiteln, ist reiner populismus. sowas sollte man nicht publizieren und ich hoffe, sowas hat es nur bis zum orf geschafft... in fachzeitschriften wär das zu fadenscheinig.
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08.10.2011 08:45 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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Er hat die Studie in "Current Directions in Psychological Science" publiziert. Ich weiß auch nicht was daran populistisch sein soll.

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