07.10.11 15:53 Uhr
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Umfrage: 54 Prozent der Deutschen befürwortet eine Pkw-Maut

Bei einer Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend haben sich 54 Prozent der Bundesbürger für die Einführung einer Pkw-Maut ausgesprochen - vorausgesetzt es gibt eine Entlastung an anderer Stelle. 43 Prozent sprachen sich gegen eine Pkw-Maut aus.

Ähnlich sieht das Ergebnis bei den Autofahrern aus: Auch hier sind 54 Prozent unter derselben Voraussetzung für eine Pkw-Maut; 44 Prozent sind dagegen.

Hintergrund der Umfrage ist die seit Monaten andauernde Diskussion um dieses Thema. Die CSU hält eine Pkw-Maut für unumgänglich zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. Die meisten Parteien sind allerdings dagegen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Straße, Maut, Pkw
Quelle: www.verkehrsrundschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2011 15:53 Uhr von kickingcrocodile
 
+9 | -2
 
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54 Prozent für eine Maut bei entsprechender Entlastung - Leute merkt Ihr noch was? Von Entlastung zu sprechen ist reine Augenwischerei, wie sie schon einmal - bei Einführung der Lkw-Maut - stattgefunden hat. Die CSU selbst gibt sogar zu, dass eine Entlastung fraglich ist. Fakt ist: Die Ausländer, die damit zur Kasse gebeten werden sollen, haben einen ganz geringen Anteil am Verkehrsaufkommen in Deutschland - die Einnahmen daraus werden schon von den Verwaltungskosten wieder aufgefressen.
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07.10.2011 15:59 Uhr von David_blabla
 
+11 | -5
 
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Wen bitte haben die gefragt? Leute ohne Führerschein? Ich kenne kaum einen, der das befürwortet...

Wie der Autor schon sagte: "[...] ist reine Augenwischerei [...]"
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07.10.2011 16:06 Uhr von T¡ppfehler
 
+1 | -1
 
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Wenn es demnächst mehr Elektroautos gibt, wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, als eine Straßenbenutzungsgebühr einzuführen. Hubraum und direkte Abgase sind ja nicht mehr vorhanden.
Eine Entlastung kann es gar nicht geben, denn sie ist ja angeblich unumgänglich zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur.
Es wird auch immer teurer, denn wenn der Verkehr durch die Sparfüchse dann vermehrt durch Ortschaften geht, müssen auch Lärmschutzfendeter usw. finanziert werden. Durch die höhere Unfallgefahr wird aber vermutlich auch die Wirtschaft angekurbelt.
Meine Meinung: Straßenbenutzungsgebühr ja, wenn im Gegenzug die KfZ-Steuer um den gleichen Betrag gesenkt wird. Diese Gebühr muß dann für alle Straßen gelten.
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07.10.2011 16:14 Uhr von mia_w
 
+4 | -3
 
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@cortexiphan: Natürlich nicht. Weil Maut auch Ausländer zahlen.

Ich weiss ja nicht warum hier die 54% angeprangert werden. Es kommt auf die Frage an. Es wurde ja nicht gefragt, ob sie an eine gleichzeitige Entlastung denken bei Einführung der Maut. Sondern ob sie die Maut dann akzeptieren. Da würde ich auch ja sagen. Unabhängig davon, dass ich nicht an einen Wegfall der KFZ Steuer glaube.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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07.10.2011 17:01 Uhr von fuxxa
 
+2 | -2
 
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Schwachmaten: Dann fahr ich halt über die Lanfstraße zur Arbeit und durch die Dörfer mit 60 im 2ten Gang. Scheiß Ökoterroristen...
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07.10.2011 17:47 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -4
 
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Frage: "Würden Sie eine Maut einführen, wenn dadurch der Terrorbekämpft werden kann und die sexuellen Übergriffe auf Kinder abnehmen?"

"Ja!"

Anders kann ich mir das nicht erklären.
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07.10.2011 21:25 Uhr von Benno1976
 
+1 | -0
 
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Ja, ja: jetzt sollen wir also unsere bezahlten Straßen auch noch leasen...genau wie wir das bei der Bahn schon seit der Privatisierung machen. Super-Idee! Leute lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen..Rechnet einfach mal pauschal 110 Euro KFZ-Steuer auf 40 Millionen Auto in Deutschland und guckt was da für eine Zahl rauskommt. Jetzt vergleicht diese Zahl mal mit den Investionen in die Infrastruktur in Deutschland. Auch ein Blick auf die Einnahmen der LKW-Maut sollte man mal riskieren, da wird einem schlecht, wenn man sieht wieviel da jährlich rüberkommt von den Speditionen. Da kann Frau Merkel noch soviel dementieren - Herr Ramsauer bekommt seine Maut und zwar ohne weitere Entlastung der Autofahrer. Und diese wird dann immer im 2-Jahres-Rhyhtmus um ein paar Euro erhöht. Noch ein paar Jahre später wird dann der Soli in Straßennotopfer umbenannt, verdoppelt und für alle zur Pflicht, weil ja Fussgänger auch die Straßen und Wege benutzen. Ausnahmen wirds nur für Apotheker, Pharmareferenten und Zahnärzte geben.

[ nachträglich editiert von Benno1976 ]

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