07.10.11 14:53 Uhr
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Britischer Zentralbankchef erwartet die schlimmste Wirtschaftskrise aller Zeiten

Der britische Zentralbankchef Mervyn King lässt an der gegenwärtigen Situation in der Wirtschaftskrise kaum Hoffnung aufkommen. Die Ausmaße dieser Wirtschaftskrise werden höchstwahrscheinlich alle bisherigen übertreffen, sogar eine Weltwirtschaftskrise sei nicht mehr unwahrscheinlich.

In Erwartung dieser äußerst bedrohlichen Auswirkungen auf das Leben aller, druckt die "Bank von England" bereits 75 Milliarden Pfund, um im schlimmsten Fall handlungsfähig bleiben zu können. In den USA wird die Praxis des Gelddruckens schon länger vollzogen, um so liquide Finanzmittel zu haben.

Mit einem Ankaufprogramm von 40 Milliarden Euro versucht die europäische Zentralbank die Wogen zu glätten. Ratingagenturen haben aktuell eine Vielzahl von englischen Banken herab gestuft, auch die französisch-belgische Großbank Dexia verlor an Bonität, nachdem erst Italien massiv im Ranking verlor.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Großbritannien, Wirtschaftskrise
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2011 14:54 Uhr von :raven:
 
+10 | -1
 
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Sehr gerade, das die Dexia vom Handel ausgesetzt: wurde:
http://www.wirtschaftsblatt.at/...

PLEITE!
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07.10.2011 15:05 Uhr von SilentPain
 
+11 | -2
 
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OMG! Rettet die Banken!! - Rettet die Banken!!!
Hunderte Milliarden für Banken usw...

normalerweise schreibe ich hier wahlweise
/Ironie-, /Sarkasmus- od. /Zynismus off
aber ich fürchte es wird bittere Realität
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07.10.2011 15:18 Uhr von verni
 
+3 | -1
 
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Dexia pleite: next one please......ich kann nach wie vor nur jedem ratem sich einzudecken, ob es Lebensmittel, Ackerland, Gold, Silber oder MEdikamente sind......die Kohle die der eine oder andere noch auf dr Bank hat, könnte ruckzuck ohne Vorwarnung morgen, nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes JAhr, ich weiss es nicht, futsch sein...... FAKT IST, dieser Kollaps wird kommen!
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07.10.2011 15:33 Uhr von Katzee
 
+4 | -1
 
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Kommt doch eigentlich: nicht überaschend. Man muß sich doch nur mal ansehen, wie sich in den letzten - sagen wir mal - 300 Jahren die "Wirtschaft" entwickelt hat (ungeachtet des politischen Systems): Eine Zeitlang läuft alles gut. Die "Wirtschaft" wächst und gedeiht. Dann fangen die "Herrschenden" an, über ihre Verhältnisse zu leben. Die Schulden steigen, die WIrtschaft geht den Bach runter. Universallösung: Krieg mit mindestens einem Nachbarn. Nach dem Krieg gibt es weniger Arbeitslose, die WIrtschaft muß neu aufgebaut werden. Ist alles wieder aufgebaut, läuft eine Weile alles gut .... Ein ewiger Zyklus, der sich in den letzten 300 Jahren etwa alle 30 Jahre irgendwo in Europa wiederholt hat.

Nun ist seit dem 2. Weltkrieg aber - abgesehen vom Balkankrieg - in Euro die längste Friedenszeit in der Geschichte zu verzeichnen. Nach dem 2. Weltkrieg lief der Wiederaufbau an. Danach kam das Wirtschaftwunder - aber seit Beginn der 70er Jahre geht es stetig bergab: steigende Schulden, steigende Arbeitslosenzahlen ... Und kein Ende in Sicht. Durch die immer stärkeren Verflechtungen der weltweiten Wirtschaft müssen sich die europäischen Probleme weltweit auswirken. Und auch hier: kein Ende in Sicht.

Wir können nur hoffen, dass nicht irgendein Politiker auf die Bush´sche "Universallösung" kommt und mal wieder ein paar Kriege anfängt.
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07.10.2011 15:41 Uhr von verni
 
+4 | -1
 
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@Katzee: das ist so nicht ganz richtig auch wenn es für den Bürger verständlich klingen mag.....Ich versuche mal ganz kurz und knapp zu erklären wieso das alle paar Jahrzenhte wieder und wieder passieren MUSS.

Kleines Beispiel.....

Ich wandere mit 10 Usern hier aufne Insel aus und wir beginnen eine Währung einzuführen......ICH, verwalte diese Währung welche in Form von seltenen Erzen oder was auch immer auf dieser Insel gefunden werden und speziell von mir verarbeitet werden kann. Nun sage ich zu Euch:
"So Freunde, hier ist Eure Währung....jeder von Euch 10 bekommt von mir nun 10 InselMark ausgestellt bzw. geliehen mit welcher ihr wirtschaften und handeln könnt.....wenn dieses JAhr jedoch um ist, möchte ich als Entlohnung 10% Zinsen haben + natürlich die 10 wieder zurück..." So.....woher bringen die 10 Leute nun plätzlich 10 zusätzliche Mark??? Diese existieren ja schliesslich gar nicht und können von niemand anderem gefertigt werden.... Klingelts???

So das ist nur der Gipfel vom ganzen Finanzwahnsinn der hier weiter und weiter betrieben wird. Dazu kommt noch dass es keine realen Werte gibt die zu dem Geld stehen, welches gehandelt wird. Desweiteren werden an Börsen Dinge verkauft, die man real nicht besitzt......Wertpapiere bzw. Aktien haben nichts mehr mit dem Realwert einer Firma zu tun und und und.....

Das Ding wird wieder krachen und zwar ganz gewaltig.
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07.10.2011 19:23 Uhr von HansiHansenHans
 
+1 | -0
 
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Wieso das? Ich dachte Deutschland zahlt für alle?

*Ironie off*

Ich habe kein Vertrauen mehr in die Regierung! Wir sollten uns mal schleunigs überlegen wie wir diese Frau M. legal loswerden. Anscheinend will sie alles aussitzen. Bald aber gibt es kein Land mehr zum regieren Frau M.!


http://www.spiegel.de/...
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07.10.2011 20:18 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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@ verni: Natürlich hast Du mit Deinem Rechenbeispiel für die "Finanzblase" recht. Aber warum? Weil unsere Wirtschaft nicht auf einen langfristigen Frieden und eine kontinuierliche "Fortschreibung" der Transaktionen angelegt ist. Blasen platzen und werden dann neu "aufgepustet. Das geht aber nicht in einem nachhaltigen Wirtschaftssystem sondern nur in einem immer wieder kollabierenden System. Mit einem langfristig befriedeten Europa haben unsere Wirtschafttheoretiker einfach nicht gerechnet. Und wir dürfen für diese Dummheit nun die Zeche zahlen.
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07.10.2011 20:32 Uhr von 1234321
 
+1 | -1
 
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Zum Glück trifft es nur dienjenigen, die: etwas zu verlieren haben :-)
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07.10.2011 21:44 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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Video gucken und weiter geben: http://www.alpenparlament.tv/...

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