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Bamberg: Schnellrestaurant nahm Gutschein aus dem Jahr 1986 an

Das Schnellrestaurant "Kochlöffel" ließ am 24. Juli 1986 eine Anzeige in der Zeitung abdrucken. Es handelte sich dabei um einen Gutschein für ein halbes Hähnchen für 2,95 Deutsche Mark. In der Anzeige stand 1986, der Gutschein habe "unbegrenzte Gültigkeit".

Als am vergangenen Wochenende der Bamberger Antikmarkt stattfand, wollte ein Paar aus Walsdorf den Gutschein nun einlösen. Problem bei der Sache: das halbe Hähnchen kostet heute 3,49 Euro und im "Kochlöffel" wird längst nicht mehr in Mark gerechnet.

Eine Mitarbeiterin des Lokals wusste es den Kunden dann doch recht zu machen. Sie rechnete das halbe Hähnchen für 2,95 Euro ab und spendierte sogar noch eine Cola. Das Paar hat übrigens noch einen weiteren Gutschein dieser Art - den wollen sie dann in fünf Jahren im "Kochlöffel" einlösen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Jahr, Restaurant, Gutschein, Bamberg
Quelle: www.infranken.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2011 12:26 Uhr von CroNeo
 
+27 | -16
 
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Ich hätte auf das halbe Hähnchen für umgerechnet 1,51€ bestanden.
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07.10.2011 12:33 Uhr von Bibaa
 
+12 | -10
 
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wow: einen tag später wurde ich geboren
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07.10.2011 12:54 Uhr von Zivil-Isolation
 
+25 | -12
 
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Teuro: Halbes Hähnchen gleich 4 Deutsche Mark teurer geworden! Sind doch etwa 130%. Das grenzt doch schon an pervers!

[ nachträglich editiert von Zivil-Isolation ]
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07.10.2011 13:12 Uhr von Allmightyrandom
 
+41 | -2
 
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1986: bis heute sind halt auch 25 Jahre Inflation...
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07.10.2011 13:15 Uhr von Perisecor
 
+18 | -15
 
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@ Allmightyrandom: Das verstehen die Leute halt nicht.

Die sehen nur, dass die Sachen jetzt teuer sind. Das man aber auch z.B. 1960 für ein Brötchen niemals 40 Pfennig gezahlt hätte, sondern 2-5 Pfennig normal waren, wollen sie nicht akzeptieren.
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07.10.2011 13:22 Uhr von Zivil-Isolation
 
+10 | -10
 
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Aber bis 2000 hat ein Halbeshähnchen auch maximal 4 Mark gekostet. Der €uro war doch perfekt um die Preise hoch zu treiben, das hat nichts mit Inflation zu tun. Ich kann mich noch an die letzten paar Jahre auf der Realschule erinnern, da hat ein Leberkäsebrötchen mit Senf oder Ketchup 1,50 DM gekostet und ein Kebap mit Getränkedose für Schüler 5 DM wobei meiner Meinung nach die Dönerläden noch am wenigsten draufgeschlagen haben bei der Einführung. Das war so 2000-2001.

[ nachträglich editiert von Zivil-Isolation ]
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07.10.2011 14:08 Uhr von JesusSchmidt
 
+14 | -5
 
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@Perisecor: dann verrat mir mal, wo in der freien wirtschaft der inflationsausgleich für arbeiter/angestellte herkommen soll.

ich kenne niemanden, der jedes jahr zu seinem boss gehen und 2-3 prozent lohnerhöhung fordern kann. dazu sind die meisten betriebe viel zu klein.

inflation ist im wesentlichen beschiss, um denen geld wegzunehmen, die sowieso schon nix haben.
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07.10.2011 14:10 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -1
 
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@Schlottentieftaucher: bamberg ist westdeutschland...
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07.10.2011 14:28 Uhr von Gorxas
 
+4 | -2
 
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mit 2,95 euro ist das schon mehr als kulant, wenn man bedenkt, wie hoch der Geldwert heute an sich ist. 2,95 DM von 1986 könnten heute locker die 4 € oder gar mehr wiederspiegeln.
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07.10.2011 14:39 Uhr von kingoftf
 
+7 | -1
 
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Hauptsache: das Hähnchen war nicht auch von 1986
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07.10.2011 14:40 Uhr von Perisecor
 
+4 | -9
 
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@ JesusSchmidt: Gewerkschaften erreichen eigentlich immer höhere Lohnsteigerungen als die Inflation beträgt. Plus eventuelle individuelle Lohnerhöhungen.
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07.10.2011 15:45 Uhr von chiefff
 
+4 | -2
 
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Versteht das Gelaber auch nicht, hab in meiner aktuellen Firma nach nem Jahr auch 5 % mehr bekommen. Ist zwar net viel, aber immerhin ...
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07.10.2011 15:57 Uhr von Rigo15
 
+9 | -1
 
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@Gorxas: mit Kulanz hat das nix zu tun,
wenn der Laden ein Gutschein mit "unbegrenzte Gültigkeit"
raus gibt, müssen die denn auch annehmen.
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07.10.2011 16:16 Uhr von Morf
 
+7 | -3
 
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nicht schonwieder diese Teuro Polemik!

Das problem ist doch dass sich die letzten DM Preise im Kopf manifestiert haben... vielleicht auch welche die schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben.

Eine Währungsreform erzeugt immer auch einen Bruch in der Wahrnehmung, weil man sich sonst gar nicht aktiv mit Preisänderungen auseinandersetzt kann es auch zum plötzlichen Bemerken von Preissteigerungen kommen.

Das zweite ist, das aktuelle Preise mit mindestens 11 Jahre alten verglichen werden und es in der Zeit mal locker 20% Preissteigerung durch die Inflation gab.

Natürlich findet man auch immer Extrembeispiele bei denen der Preis stärker gestiegen ist, aber es gibt auch immer das Gegenteil von Stagnation oder sogar sinkenden Preisen.

Ich weiß das ich vor dem Euro zuletzt 4,50 DM für den Hahn bezahlt habe und jetzt kommt er mich 2,80 € was ich nicht als unverschämt empfinde.
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07.10.2011 17:18 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -0
 
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Ich weiß nicht was ihr wollt: auf der Wies`n in München kostete das halbe Hähnchen um die 13 Euro und es wurden 530.000 Stück verzehrt.
Für die DM Nostalkiger: Das sind knapp 25 DM. Wer würde den heute 25 DM für ein halbes Hähnchen ausgeben?
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07.10.2011 17:25 Uhr von phal0r
 
+2 | -0
 
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@Jesus Schmidt: Dann hast du erstens die Prozentrechnung nicht verstanden und zweitens die Volkswirtschaft.
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07.10.2011 17:36 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+4 | -1
 
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Man kann es auch übertreiben Ja, ja, früher war das Hänchen biliger. Und früher hatte man noch mehr Geld, weil die Steuern niedriger waren und man mehr verdient hat. Außerdem war es früher natürlich gesünder, weil es nicht mit Wachstumshormonen, Antibiotika und geschmaksverstärkern vollgepumt war. Und das Huhn kamm natürlich aus Freilandhaltung vom Bio-Bauernhof um die Ecke, anstatt aus irgendeinem perversen Mastbetrieb aus Polen. Und der Himmel war früher auch blauer und das Grass grüner....

Mahl ehrlich Leute, die meisten hier sind doch bestimmt weit unter 50, aber hören sich schon an wie 80. Keinem gefällt es wenn alles immer teurer wird, aber so ist das nun mal. Wir Leben nun mal in der Gegenwart und nicht der Vergangenheit. Wenn man auf diese Weise sieht, wird die Zukunft bestimmt nicht besser; )

[ nachträglich editiert von mitTH_RAW_Nuruodo ]
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07.10.2011 22:44 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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Nur mal als Beispiel für´s Billigerwerden: MonkeyIsland 1 (PC-Adventure) hat bei Erscheinen 79,90 DM gekostet.
Tales of Monkey Island heutzutage hat 34 EUR gekostet. Rechnet man jetzt die Inflation, die über fast 30(!) Jahre stattgefunden hat, sind sehr viele Spiele heute ´ne ganze Ecke billiger als früher.

Railroad Tycoon hat damals sogar 120 DM gekostet! Heute sind Spiele für umgerechnet 60 EUR (ohne Inflation) fast unverkäuflich.
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08.10.2011 00:22 Uhr von puri
 
+2 | -0
 
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Euro: Wenn man mal annimmt, dass es ein Gutschein war, und der Preis deshalb ca. 30% günstiger war:
D.h das Hähnchen heute würde 3,49 Euro-30% = 2,45Euro = 4,80 Mark kosten.
Also im Vergleich eine Steigerung von 62%.
Wenn man nun eine durchschnittliche Inflationsrate von 2%pA über 25 Jahre annimmt, dann kommt man auf eine Preissteigerung von 64%.
Daraus darf nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen...

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