Pulsarwind-Gammastrahlen aus dem Krebsnebel 100 Milliarden mal stärker als Licht
Der Forscher Dr. Nepomuk Otte vom "Santa Cruz Institute for Particle Physics" hat mit Hilfe des "Very Energetic Radiation Imaging Telescope Array System" (kurz Veritas) in Arizona, USA herausgefunden, dass Gammastrahlen aus dem Krebsnebel mehr als 100 Milliarden mal stärker als Licht sind.
Es gäbe sogar Hinweise darauf, dass Gammastrahlen mit mehr als 1.000 milliardenfacher Stärke existierten. Das wäre fast soviel Energie, wie der Large Hadron Collider im CERN in Genf produziere. "Dies sind weit höhere Energien als wir uns vorher vorstellen konnten", so Otte.
Diese Strahlen werden vom Krebspulsar, einem schnell rotierenden Neutronenstern aus dem Krebsnebel, 30 Mal pro Sekunde unter anderem in Richtung Erde geschleudert. Der Krebspulsar ist ein Überrest einer Supernova, die man im Jahr 1054 von der Erde aus sehen konnte.