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Deutschland: Verfassungsschutz startet Initiative gegen Linksextremisten

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat nun auch ein Aussteigerprogramm für Angehörige der linksextremen Szene gestartet. Ziel soll sein, ein Angebot zu schaffen, für diejenigen, die den Ausstieg aus dem linksextremen Spektrum aus eigener Kraft nicht schaffen.

Aufgrund besorgniserregender Tendenzen im Bezug auf linksextreme Straf- und Gewalttaten, hat sich die Sicherheitsbehörde zu diesem Projekt entschlossen. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nannte es ein offenes Angebot an Ausstiegswillige der linksextremen Szene.

Laut Bundesverfassungschutz richte sich das Angebot an jegliche Angehörige des linksextremen Spektrums. Neben der expliziten Hilfe für den Ausstiegswilligen fungiere das Projekt auch als Beratungsstelle für Angehöre von Mitgliedern der linksextremen Szene.


WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Verfassungsschutz, Initiative, Beratung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2011 19:20 Uhr von XFlipX
 
+10 | -14
 
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Schöne Sache - jetzt kann das BfV an die Adresse der Parteizentrale der Linkspartei und an deren sämtliche Ortsverbände entsprechende Flyer verschicken - mit den Kontaktdaten des Aussteigerprogramms...LOL
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06.10.2011 20:27 Uhr von Registrator
 
+7 | -4
 
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Neu angemeldet, Rechtsextremismus unterstellt.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;)
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06.10.2011 20:30 Uhr von usambara
 
+6 | -6
 
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es ist nicht schwer raus zu kommen, sondern schwer rein zu kommen.
Tja, und das ärgert den VS- denn anders wie bei der NPD (die
durchsetzt sind mit Spitzeln) hat man bei den Linken seit jeher
Probleme damit, Spitzel/ "Aussteiger" an zu heuern.
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07.10.2011 09:32 Uhr von maki
 
+1 | -2
 
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Kann man da Kohle abgreifen? Wenn ja: *meld* :-D
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07.10.2011 10:54 Uhr von HateDept
 
+2 | -4
 
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ick lach mich kaputt: der VS, sowie hoffentlich auch jeder durchschnittlich denkfähige Mitmensch, weiß doch genau, dass man beim Austritt aus der linken (meinetwegen auch "linksextremen") Szene, keine Gewalt- und Mordandrohungen oder sonstige Repressalien oder Verfolgungen durch die Szene zu erwarten hat - also anders als bei rechten Kameradschaften.
Hier geht es doch ganz offensichtlich um Schnüffelei bzw. das Rekrutieren potentieller Spitzel.

@XFlipX: mir ist unklar, warum Du hierbei ausgerechnet die langweilig sozialdemokratische Linkspartei ins Spiel bringst. In der betreffenden linken Szene tummeln sich doch hauptsächlich Anarchisten - die wiederum parlamentarische Politik ablehnen - also auch die Linkspartei.
Die herbeisuggerierte Verbindung angeblich gewaltbereiter Linksextremisten mit der Linkspartei wird uns wohl noch ewig ein Rätsel bleiben ... vielleicht wegen des Wortes "Links ..."?
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07.10.2011 12:23 Uhr von XFlipX
 
+3 | -2
 
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wird uns wohl noch ewig ein Rätsel bleiben...LOL: Nadann will ich mal als Rätselknacker aufspielen...

"Die herbeisuggerierte Verbindung angeblich gewaltbereiter Linksextremisten mit der Linkspartei wird uns wohl noch ewig ein Rätsel bleiben ... vielleicht wegen des Wortes "Links ..."? "

..aktueller Verfassungschutzbericht 2010 -> dort unter Linksextremismus:

-->>http://www.verfassungsschutz.de/...

..warum soll ich mir die Arbeit machen...LOL

"dass man beim Austritt aus der linken (meinetwegen auch "linksextremen") Szene, keine Gewalt- und Mordandrohungen oder sonstige Repressalien oder Verfolgungen durch die Szene zu erwarten hat"

Naja...wenn der richtige dabei ist, der brisante Informationen ausplaudert...schauen wir nochmal...

XFlipX
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07.10.2011 12:29 Uhr von HateDept
 
+1 | -3
 
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@XFlipX: danke für die Lösung - nun frage ich mich nicht mehr, warum Du das in Zusammenhang bringst.

Es geht quasi nicht um Logik oder Realität, sondern um die Einschätzung des Verfassungsschutzes, der uns freundlicher Weise offenbar das Schlussfolgern und Denken abnehmen oder wenigstens erleichtern will.

Na Hauptsache ist ja, dass dabei keine Propaganda eine Rolle spielt :o).

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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07.10.2011 21:49 Uhr von XFlipX
 
+1 | -2
 
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Es geht quasi nicht um Logik oder Realität "Es geht quasi nicht um Logik oder Realität, sondern um die Einschätzung des Verfassungsschutzes, der uns freundlicher Weise offenbar das Schlussfolgern und Denken abnehmen oder wenigstens erleichtern will."

Ja..die Schlapphüte..ich weiß...LOL...es gibt mehrere hochrangige Parteimitglieder der Linkspartei, die sich öffentlich dazu bekannt haben in linksexremen Vereinigungen Mitglied zu sein (damit meine ich nicht die Partei selber) ->> rote Hilfe e.V.

Zu Jelpke und Co muss man auch nicht viel sagen....es ist hinglänglich bekannt, dass die Grenzen zwischen Linksextremen und Linkspartei fließend ist....teilweise haben sie ihrer "Büros" gleich im selben Haus...LOL

Das Gewalt von Links systematisch von der Angehörigen der Linskpartei kleingeredet wird, ist bereits durch das TV-Magazin Panorama gezeigt worden....und das sich Angehörige der DKP und ehemalige Stasileute und sontiges über die Listen der Linkspartei in die jeweiligen Parlamente wählen lässt, ist auch nichts neues...

Sorry, ich beschäftige mich nicht erst seit gestern mit der Thematik....man kann das alles auch selber recherchieren. Man muss nur wollen...

XFlipX
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11.10.2011 14:46 Uhr von HateDept
 
+1 | -0
 
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@XFlipX: die hochrangigen Parteimitglieder haben sicher nicht zugegeben, dass sie mit "linksextremen" Vereinigungen sympatisieren!

"Extrem" bedeutet im betreffenden Zusammenhang doch, dass jemand mit illegalen Mitteln versucht politische Ziele durchzusetzen o.ä. Ich kann an der roten Hilfe oder an Frau Jelpke oder der DKP oder ehem. Stasimitarbeitern nix "extremes" finden - egal wie der VS das interpretiert.

Bei den ehem. StasiMAs ist doch bspw. auch immer die Frage, hat derjenige Verbrechen begangen - meinetwegen auch in Hinsicht Menschenrechte??? I.d.R. landet das beim Staatsanwalt - es hat aber dahingehend (fast alle Akten dieses Geheimdienstes liegen offen) so gut wie keine Prozesse und Verurteilungen gegeben. Das ehem. MAs nicht beliebt sind ist mir klar - wesshalb diese jetzt auf einmal "linksradikal" seien nicht.

Aber meine anfängliche Frage hast Du ja schon beantwortet. Vermutlich ist ausgerechnet die Linkspartei auch desshalb "extrem", weil hier über Kommunismus und Marxismus gesprochen wird - also laut VS über "extrem radikale" Weltanschauungen - laut meiner Interpretation aber einfach nur "sozial" und modern.

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