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Feuergefechte zwischen den Konfliktparteien Armenien und Aserbaidschan

Der Streit zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan ist erneut eskaliert. Bei Feuergefechten um die von beiden Staaten beanspruchte Region Berg-Karabach sind heute mindestens drei Soldaten getötet worden.

Bereits am Vorabend soll es nach armenischen Angaben zu tödlichen Grenzzwischenfällen gekommen sein. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy wird in naher Zukunft in die Konfliktregion reisen.

Die Region Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan, wird aber als Ergebnis eines blutigen Krieges seit den1990er Jahren von Armenien besetzt.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krieg, Gefecht, Armenien, Aserbaidschan
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2011 16:11 Uhr von Theo_B
 
+5 | -4
 
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friedensengel: Was machen die Russen eigentlich? Die spielen sich doch da unten als Friedensgaranten auf?
Ach ja, die haben ja den Armeniern gesagt: "Macht was ihr wollt. Wir geben euch Feuerschutz". Oder wie soll man den kürzlich geschlossenen russisch-armenischen Beistandspakt sonst interpretieren??
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06.10.2011 16:48 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -3
 
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wer soll das sein? liebstes Land???
Falls die USA gemeint sind, sind keine Drohungen zu erwarten. Im Gegenteil. Armenien hat eine gute Lobby im Kongress.
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07.10.2011 08:30 Uhr von hugo_strasser
 
+1 | -1
 
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die USA: verhalten sich äußerst zurückhaltend in diesem Konflikt. Das ist vernünftig. Die Russen dagegen haben Armenien schon bei der militärischen Besetzung von Teilen Aserbaidschans geholfen und unterstützen die Besatzungsmacht weiterhin. Gleichzeitig geben Sie vor, Friedensmittler zwischen den Konfliktparteien zu sein.
Dem Kreml ist es am wichtigsten, militärische Kontrolle im Kaukasus auszuüben. Nach Georgien dürfen sie zwar nicht mehr, aber mit der Schaffung zweier künstlicher Zwergstaaten auf georgischem Gebiet haben sie immerhin einen Fuß in der Tür. Armenien wird ebenfalls zu einem russischen Militärlager ausgebaut.

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