06.10.11 11:58 Uhr
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Kehrtwende bei der FDP: Mindestlohn nun doch auf dem Weg

Die FDP scheint von ihrer strikten Ablehnung in Sachen Mindestlohn abzuweichen und den Weg für einen solchen freizumachen.

In einem neuen Grundsatzprogramm der FDP steht, dass es "eine Lohnuntergrenze geben" werde, denn: "Dies ist eine Frage der Würde dessen, der von seiner Hände Arbeit leben will."

Sollten die Liberalen nun den Widerstand gegen den Mindestlohn fallen lassen, könnte dieser in Deutschland tatsächlich bald flächendeckend eingeführt werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Weg, Mindestlohn, Kehrtwende
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2011 12:09 Uhr von usambara
 
+11 | -0
 
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dann werden sie ihn so niedrig wie möglich setzten wollen, schließlich wird bald neues Geld für die Banken gebraucht (Griechenland-Gläubiger).
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06.10.2011 12:19 Uhr von floutsch
 
+4 | -0
 
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@usambara: Ich hoffe, das ist jetzt keine Folgerung aus dem Post des Vorredners ;)

Ein (nicht zu niedrig) angesetzter Mindestlohn verringert die Anzahl derer, deren Auskommen vom Staat querfinanziert wird. Im Moment ist es ja so, dass der Staat Löhne unter dem Existenzminimum durch die Aufstockung mit ALGII quasi subventioniert.

[ nachträglich editiert von floutsch ]
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06.10.2011 12:27 Uhr von erw
 
+9 | -0
 
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cortexiphan. es spricht nur eins gegen den mindestlohn:

die aufweichung parteilicher meinungsbildung. die drehen sich wie fähnchen im wind. sowas ist unwählbar und sollte es bei den demnächst anstehenden wahlen auch bleiben.
parteien sind fraktionen bestehend aus volksvertretern, die eine bestimmte gesamtrichtung verfolgen. somit wählt man eine bestimmte richtung mit einer partei...

... das hier ist verzweifeltes kämpfen um stimmen mit allerhand zeug, von dem die denken, dass es positiv auf ihre umfragewerte wirken könnte.

wer die fdp in den nächsten 10 jahren wählt, soll sich nicht wundern, wenn es ihm bald noch schlechter geht als jetzt schon.

in zeiten, wo der kanzler fast wie ein diktator in seiner partei verschiedene politiker auf einen kurs zwingen kann, sollte man das system, was die demokratie widerspiegeln sollte(!), definitiv in frage stellen.

[ nachträglich editiert von erw ]
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06.10.2011 12:47 Uhr von quade34
 
+0 | -11
 
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06.10.2011 12:52 Uhr von Chuzpe87
 
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FDP: Die alten Gauner. Die wollen die Piraten einholen.
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06.10.2011 12:56 Uhr von Katerle
 
+8 | -1
 
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wer der fdp glaubt
der glaubt auch an den weihnachtsmann
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06.10.2011 13:04 Uhr von Aggronaut
 
+7 | -2
 
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die können: sich ihren mindestlohn sonstwohin stecken, für 7,50 sollte niemand arbeiten gehen. es sei denn man entlastet die geringverdiener durch senkung der steuern. niemand kann von 800-900 im monat vernünftig leben.

das der staat arbeitnehmer subventionieren muss ist sowieso der witz schlechthin
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06.10.2011 13:15 Uhr von lina-i
 
+1 | -3
 
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@ Aggronaut: Derzeit arbeiten Arbeitnehmer für unter 5,- Euro die Stunde. Warum soll also der Steuerzahler diese Arbeitnehmer bezahlen, dass der Nettolohn auf den Hartz-IV Satz zzgl. Miete erreicht?

Das hat die FDP bereits korrekt formuliert, dass der, der von seiner Hände Arbeit leben will, dies auch erreichen muss. Es ist ein Unding, dass Arbeitnehmer am Ende des Monats noch nicht einmal den Hartz-IV Satz in der Lohntüte vorfinden...
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06.10.2011 13:40 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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@lina-i: "Derzeit arbeiten Arbeitnehmer für unter 5,- Euro die Stunde. Warum soll also der Steuerzahler diese Arbeitnehmer bezahlen, dass der Nettolohn auf den Hartz-IV Satz zzgl. Miete erreicht?

Das hat die FDP bereits korrekt formuliert, dass der, der von seiner Hände Arbeit leben will, dies auch erreichen muss. Es ist ein Unding, dass Arbeitnehmer am Ende des Monats noch nicht einmal den Hartz-IV Satz in der Lohntüte vorfinden... "

Sry, aber das was du angeprangert hast will doch die FDP, SPD und CDU so behalten. Die sind gegen einen Mindestlohn.

Was die FDP nun will ist genau das wogegen sie sich jahre lang gestreubt hat!
Die FDP ist wie die eigentlich schon immer eine Umfallerpartei. Ja nach momentaner Koalition oder Umfragewerte suchen die sich was aus was die Sympatie mit dem Koalitionspartner oder dem Wähler steigert. Aber selber machen sie nichts eingeständig und halten sich nicht an das was sie "versprochen" haben.

FDP
Freunde Der Pharmaindurstrie
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06.10.2011 19:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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FDP nun doch für Mindestlohn tja, die Freiheit der anderen beginnt dort, wo die eigene bzw. ihre Grundlage - sprich das dafür zwingend notwendige Einkommen - gefährdet wird.

Was für ein lächerlicher Verein.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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06.10.2011 20:02 Uhr von NoGo
 
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