USA: Sarah Palin verzichtet für Gott und die Familie auf den Wahlkampf
Die republikanische Partei der USA wird wohl auf Sarah Palin verzichten müssen, da diese, wie sie in einem Brief an ihre Sympathisanten verlauten ließ, sich nach "vielen Gebeten und ernsthaften Überlegungen" entschieden habe, nicht für die kommenden Präsidentschaftswahlen zu kandidieren.
Ob Palin überhaupt Erfolgschancen gehabt hätte, ist fraglich, da sie bereits seit einigen Monaten schlechte Umfrageergebnisse erhält. Hinzu kommt, dass Michelle Bachmann als der aufgehende Stern am Tea-Party-Himmel gehandelt wird.
Favorisierte Kandidaten der Republikaner sind zurzeit Mitt Romney und Rick Perry, der eine Ex-Gouverneur von Massachusetts und der andere texanischer Gouverneur. Im Januar 2011 werden wahrscheinlich die Vorwahlen beginnen, zu denen der amtierende Präsident Obama nochmals für das demokratische Lager antreten darf.