USA: Wirtschaftskrise trifft besonders junge Menschen
Die USA wird hart durch die Wirtschaftskrise gebeutelt. 8,7 Millionen Jobs wurden durch den Finanzkollaps vernichtet. Besonders hart trifft dies die 16 bis 24-Jährigen, diejenigen, die eigentlich gerade ins Berufsleben starten können. Nun leben sie von Food Stamps - so heißen die Essensmarken in den USA.
David Hamermesh, Professor für Ökonomie und an der Universität von Texas erklärt, dass diese jungen Menschen in einer florierenden Wirtschaft als letztes eingestellt, bei einer schlechten Wirtschaftslage als erstes entlassen würden.
Die Quote der 16 bis 24-Jährigen ohne Job lag 2010 bei 18,4 Prozent und bildete damit den schlechtesten Wert seit Registrierungsbeginn. Waren 2007 noch 70,2 Prozent der jungen Leute in einer Beschäftigung, waren es 2010 nur noch 59,5 Prozent.