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Forscher erklärt, warum Nikotin die wahre Einstiegsdroge ist

Nobelpreisträger Eric Kandel hat sich ganz der Suchtforschung verschrieben. In Tübingen berichtete er nun von seinem neuen Forschungsansatz. Er entschlüsselte den generellen Pfad einer Drogenkarriere und erklärte, warum Nikotin den Ursprungspunkt setzt.

Da Menschenversuche ethisch verwerflich sind, bediente er sich Mäusen. Kaum eine Maus wurde in seinen Forschungen kokainsüchtig, wenn man ihr die Droge von vornherein verabreichte. Wurden diese Mäuse jedoch zuvor an Nikotin gewöhnt, stieg die Wirkung des Kokains, wodurch die Sucht induziert wurde.

Die Forscherinnen Denise Kandel und Christine Schaffran konnten diese Daten positiv auf den Menschen mithilfe epidemiologischer Daten übertragen, was nun als Beweis in wissenschaftlichen Kreisen gilt.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forscher, Droge, Sucht, Einstieg, Nikotin
Quelle: www.wissenschaft.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2011 23:18 Uhr von FrankaFra
 
+17 | -5
 
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Tja, da haben wir es.

Und hinzufügend kann ich auch mal etwas klarstellen: Es gibt keine harten und weichen Drogen, nur harte und weiche Konsummuster.

Bestes Beispiel: Keith Richards.

Man kann ein Leben lang Heroin nehmen und stirbt nicht, nur liegt es am Konsumverhalten und an der Reinheit des Stoffes.

But, don´t try this at home!
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05.10.2011 23:55 Uhr von GhostOfZara
 
+26 | -4
 
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du schon wieder? bist echt voll auf deinem antidrogentrip hängen geblieben hmm? etwas zu verbieten ist der falsche weg an ein problem heranzugehen! bei dem teil mit mehr beratungsstellen und mehr aufklährung gebe ich dir recht, aber den rest kannst du dir sparen! auch leute die keine drogen nehmen brechen in häuser ein! (nur mal so am rande)

zum thema: ich habe auch erst mit dem rauchen angefangen, dann mit alkohol und dann kamen weitere drogen dazu! trinke mittlerweile aber nur noch und rauche mal ab und zu einen joint! kann diese studie aber aus eigener erfahrung bestätigen.

[ nachträglich editiert von GhostOfZara ]
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06.10.2011 00:11 Uhr von cheetah181
 
+4 | -5
 
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"Man kann ein Leben lang Heroin nehmen und stirbt nicht, nur liegt es am Konsumverhalten und an der Reinheit des Stoffes."

Und daran wie lang das Leben ist.

Keith Richards ist - zumindest angeblich - seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr auf Heroin.

Das Infragestellen der (Un-)Gefährlichkeit von legalen und illegalen Drogen unterstütze ich, aber manches muss echt nicht sein.

http://upload.wikimedia.org/...
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06.10.2011 01:47 Uhr von Aggronaut
 
+18 | -1
 
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verdammt: ich hätte gleich mit dem koksen anfangen sollen ..fuck!
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06.10.2011 07:17 Uhr von FasiLogic
 
+5 | -2
 
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Nikotin? Für mich war Alkohol die Einstiegsdroge...

[ nachträglich editiert von FasiLogic ]
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06.10.2011 09:04 Uhr von Observer02
 
+3 | -4
 
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Einstiegsdroge: ist der dämlichste Begriff der Erfunden wurde. Ging mir schon damals auf den Sack. Als wenn wir alle Zombies wären die sich durch Nikotin steuern lassen und zur nächsten Sache greifen würden.

Ob man einsteigt oder nicht, hängt nicht von der Fahrkarte ab, sondern ob man es überhaupt will.
Es liegt Bei den gängigen Sorten a la Cannabis (es gibt sie, die weichen Drogen) alleine an der Psychischen Konstitution ob sich derjenige dazu entschließt es zu nehmen oder nicht.
Kurz: Ne Einstellungssache

PS: Heroin wirkt da achon anders auf die Psyche.

[ nachträglich editiert von Observer02 ]
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06.10.2011 09:11 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -13
 
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06.10.2011 09:19 Uhr von ziczac007
 
+6 | -0
 
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Ich sehe grade mit Schrecken vor meinem inneren: Auge.

Mäuse, die es sich auf der Couch gemütlich gemacht haben, Kippe im Mundwinkel, massig Lines auf dem Glastisch und ne Folge Cheech & Chong im TV.

Dahinter ein Priester mit Gebetsbuch (das mag doch wohl nicht H311dr1v0r sein), der den armen Wesen ihre Sünden vorbetet.

<< wer Ironie findet ... >>
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06.10.2011 10:05 Uhr von DJCray
 
+4 | -0
 
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Also wenn man sich die Quelle anschaut, dann ist folgender Abschnitt für mich extrem wichtig um die News zu verstehen:

"... Er kann diesen Effekt mittlerweile auf der Ebene der Erbsubstanz erklären: Das Nikotin aktiviert ein Enzym, die Histon-Deacetylase. Dadurch werden überall im Genom die lockenwickler-ähnlichen Histone auseinandergezogen, um die der DNA-Faden geschlungen ist. In den freigelegten Lücken kann dann das Kokain bequem andocken und das schädliche Gen aktivieren. ..."

Gruß
DJ
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06.10.2011 10:53 Uhr von achjiae
 
+6 | -0
 
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Einstieg: Ich glaube das, was am meisten den Konsum fördert, sind die ganzen Horror-Antidrogenkampagnen.
Irgendwann kommt jeder mit Drogen in Kontakt und wenn er dann sieht, dass der gewöhnliche Drogenkonsument eben nicht eben dieser ist, der sofort alle Zähne verliert, ein verschrumpeltes Leichengesicht hat, strohdumm, orientierungslos, oder schizophren ist und seine Drogen mit kriminellen Geschäften finanziert, dann stellt er alle Aussagen dieser Kampagnen in Frage.

Es gibt gute Portale im Netz, die neutral/objektiv an solche Substanzen ran gehen und bei denen ein Konsument nicht sofort (wie von H311dr1v0r) als asoziales Junkiepack abgestempel wird. Dort wird man auch über die wirklichen Gefahren und Effekte aufgeklärt und gerät somit nicht so leicht auf die Schiene, alles pauschal zu verteufeln oder zu VERHARMLOSEN.
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06.10.2011 15:47 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -0
 
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@achjiae: Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, wobei entsprechende Portale bzw. besonders die Foren dazu neigen die Sachen eher zu verharmlosen. Das sollte man vielleicht beachten, wenn man sich über solche Seiten informiert.
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06.10.2011 16:42 Uhr von alicologne
 
+0 | -2
 
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mhm wo hat der das koks her für die experimente? und wie viel nahm er selber um wach zu bleiben bis die ergebnisse kamen?

grins..
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06.10.2011 18:12 Uhr von AdiSimpson
 
+1 | -1
 
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ich kann behaupten: das leben ist eine geschlechtskrankheit, es überträgt sich beim geschlechtsverkehr und endet immer tödlich.

news ist aber interessant.
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07.10.2011 13:13 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
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Jedenfalls hustet jemand völlig ab, wenn er an nem joint zieht und vorher noch nichtmal kippen geraucht hat. Dann hat man ne schlechte erste Erfahrung mit Drogen, statt ner eventuell auch Guten.
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07.10.2011 14:54 Uhr von Schaumschlaeger
 
+1 | -0
 
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@Floxxor: Die erste negative Erfahrung it Drogen hast du dann aber schon beim ersten Zug an der Zigarette gemacht. Denn dabei hustet man in der Regel auch nicht wenig bei den ersten malen. Leider vergessen viele immer, dass auch legale Drogen nunmal Drogen bleiben und lediglich durch ihre Legalität Gesellschaftlich akzeptabler sind.

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