Wasser in Kometen gleicht dem Wasser auf der Erde
Ein Forscherteam um Paul Hartogh vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau hat anhand von Analysen über den Kometen "103P/Hartley 2" herausgefunden, dass der Komet in seinem eisigen Kern charakteristische Spuren aufweist, die dem Wasser auf der Erde gleichen.
Während der Komet sich der Sonne nähert, fängt es an zu verdampfen. Dabei konnte von den Wissenschaftlern in dem Wasser im Kometen ein ähnliches Isotopenverhältnis analysiert werden, wie das des Wassers in unseren Ozeanen.
Bei dem Wasser von "Hartley 2" kommen auf jedes Deuteriumatom ungefähr 6.200 normale Wasserstoffatome. Beim irdischen Wasser in den Ozeanen ist dieser Wert 1:6400, also fast gleich hoch. Laut den Wissenschaftlern könnte ein Großteil von dem Wasser auf der Erde von Kometen abstammen.