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Studie: Bereits nach 18 Sekunden fallen Ärzte Patienten ins Wort

Laut einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung nehmen sich Ärzte europaweit nirgendwo weniger Zeit für ihre Patienten als in Deutschland.

Schon nach 18 Sekunden wird ein Patient von seinem Arzt unterbrochen. Experten geben für diese Hektik dem Gesundheitswesen Schuld, dass dies begünstige.

Das Fallpauschalensystem führe zu dem sogenannten "Drehtüreffekt". Die Mediziner sehen auch für die Zukunft keine Besserung: "Die Mediziner werden gezwungen sein, künftig mit weniger Manpower mehr zu leisten."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Studie, Arzt, Patient, Gesundheitssystem
Quelle: www.welt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2011 13:18 Uhr von Mui_Gufer
 
+31 | -8
 
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so eine strenge hausärztin wie die auf dem foto hätt ich auch gerne.
stattdessen habe ich so nen ollen arzt mit buckel und strengem mundgeruch.
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05.10.2011 13:54 Uhr von vmaxxer
 
+9 | -5
 
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Hmja: Wie war das noch gleich? 5 Minuten pro Patient?
Da muss man schon etwas gasgeben.


Na ich hoffe das unser Gesundheitssystem in bälde mal komplett renviert wird. Ist ja schon längst überflüssig.
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05.10.2011 14:13 Uhr von Lucianus
 
+7 | -27
 
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05.10.2011 14:18 Uhr von Mathimon
 
+43 | -5
 
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Meine Besuche beim Hausarzt: Meine Besuche beim Hausarzt laufen eigentlich immer gleich ab:

- Begrüßung und Frage was mir fehlt: 5 Sekunden
- Einmal obligatorisch abhorchen: 1 Minute
- Mitteilung der Diagnose: 10 Sekunden
- Mitteilung das man mir aufgrund des Budgets nichts verschreiben kann/will: 15 Sekunden
- Empfehlung eines tollen homöopathischen Mittels mit 100% Selbstbeteilung: 10 Sekunden
- Verabschiedung: 5 Sekunden

Wenn ich ehrlich bin geh ich, wenns mir schlecht geht, garnicht mehr zum Hausarzt, weil ich mir von ihm eine lindernde Behandlung verspreche, sondern nur weil ich nen Krankenschein brauche.
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05.10.2011 18:08 Uhr von D4L
 
+2 | -0
 
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@mathimon: So geht es warscheinlich etwa 80% aller Patienten, die keine chronischen Krankheiten haben. Und ich würde sogar behaupten 50% dieser Patienten gehen garnicht erst in die Apotheke um sich das "Medikament" zu holen, welches ihnen verschrieben wurde (außer Schmerztabletten natürlich ;-) ).
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05.10.2011 18:12 Uhr von AdiSimpson
 
+12 | -0
 
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@H311dr1v0r: du hast es nicht verstanden.
ich geh in den letzten jahren auch nur zum arzt wegen der krankschreibung. wenn ich eine grippe habe weiß ich doch was ich zu tun habe, und weiß was mir hilft, wozu brauche ich sonst den arzt ? na klingelts ?
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05.10.2011 20:02 Uhr von Cuddly
 
+15 | -0
 
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@Mathimon: Du hast die halbe Stunde im Wartezimmer vergessen ;-)
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05.10.2011 20:56 Uhr von XvT0x
 
+1 | -7
 
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@Mathimon: na wenn du zu einem homöopathen gehst bist du eh selber schuld...
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05.10.2011 22:06 Uhr von Floxxor
 
+0 | -1
 
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wenigstens ehrlich! Obwohl CDU-nah, erkennen die dass das alles nur Müll ist.
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05.10.2011 22:44 Uhr von NoGo
 
+4 | -0
 
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@Cuddly: Boah, wo gehst du zum Arzt? So einen Arzt hätt ich auch gern. Halbe Stunde... unter 45 Minuten geht bei meinem Doc gar nix, eher mehr.

@XvT0x
er meinte, dass die Ärzte heute kaum noch was richtiges verschreiben, weil das von ihrem Budget abgeht sondern nur noch so Hausmittelchen und "Medikamente" mit 100% Selbstbeteiligung. Das "homöopathisch" war nur zur Verdeutlichung.
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06.10.2011 01:18 Uhr von DerMaus
 
+1 | -6
 
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Is klar. Rund 10.000€ im Monat kassieren aber dem zahlenden Kunden keine halbe Minute zuhören. Und dabei noch über Finanznot quengeln. Ja, so kennen wir unsere Quacksalber...
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06.10.2011 09:17 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -2
 
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glaube ich nicht. ein arzt UNTERBRICHT den patienten? das wäre in höchstem maße unhöflich.

ich persönlich habe noch nie einen flegel als arzt erlebt.
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06.10.2011 10:27 Uhr von jpanse
 
+5 | -0
 
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Den letzten Arztbesuch in DL habe ich etwas anders: in Erinnerung.

1. Schmerzen in der rechten Schulter.
2. Anruf bei 10 Ortopäden.
3. Termin erst in 3 Monaten
4. Schulter tut immer noch weh.
5. Bekannten angerufen welcher in der Leitung unserer Uniklinik sitzt.
6. Der ruft nen befreundeten Spezialisten an
7. Ich bekomme noch am gleichen Tag einen Termin zur Sprechstunde, ohne Wartezeit und ein CT am gleichen TAG!!!
8. Verhasste Blicke von Patienten die schon seit 3h dort warten.
9. Diagnose
10. Tut noch immer weh ....

Und so geht das immer...Kommen sie mal vorbei, setzen sie sich hin und warten sie...ICH BIN WERKTÄTIG, ICH HABE KEINE ZEIT 8h BEIM DOC ZU WARTEN!!!

Zwischen 20- 30 Rentnern die gestern auch schon dort gesessen haben!

Halbe stunde Wartezeit?! Das ist völlig unrealistisch, bist du Privat versichert?
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06.10.2011 10:38 Uhr von achjiae
 
+1 | -0
 
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Kassen: Wo sie jetzt 1€ sparen, müssen sie in 30 Jahren 100€ draufzahlen.

[ nachträglich editiert von achjiae ]
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06.10.2011 14:28 Uhr von Scare4t2
 
+3 | -0
 
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...ich geh nur noch zum Arzt, weil der echt heisse Schwestern rumlaufen hat! Ok, der gelbe Schein ist auch nicht zu verachten!
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06.10.2011 14:49 Uhr von StrammerBursche
 
+0 | -3
 
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@Mui_Gufer: Es gibt sicher auch in deiner Nähe Establishments, in denen du die nötige Strenge bekommen kannst.

Den Mundgeruch haben viele Leute ab 40, hat meistens nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.
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06.10.2011 16:33 Uhr von Summersunset
 
+4 | -0
 
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Ist es schön in Süddeutschland zu leben: Ich: Gesetzlich versichert

Problem: Starke Knieschmerzen

Orthopäden um 10 Uhr angerufen

Termin am gleichen Tag für 11:15 Uhr bekommen
(Ich war davor noch nie dort)

Kurz nach 11:30 Uhr dran gekommen

Ärztin sehr kompetent, hat mich länger als 18 Sekunden reden lassen

Rezept, Empfehlung und ein gutes Gefühl

Um kurz vor 12 Uhr wieder gefahren

Edit: Eine Idee wie die 18 Sekunde zu stande kommen

Arzt "Wo tut es ihnen denn weh"
Patient "Ja, da unten im Fuß halt...schon seit ein paar Tagen, mir tut ständig das Knie weh...als wenn ich mit dem Schienbein wo gegen gelaufen bin"
Arzt "Moment?! Wo ist der Schmerz nun?"
Patient "Fuß"
Arzt "Also hier unten" auf den Fuß zeig
Patient "Ne, weiter oben"
Arzt "Da ist aber nicht mehr der Fuß"
Patient "Ja aber da halt"

Merke, der deutsche Patient kann sich normalerweise auch nicht vernünftig ausdrücken und differenziert beschreiben, wo etwas wie weh tut. Wenn man das gegenüber dem Arzt hinbekommt, lässt er einen grds. auch ausreden (meine Erfahrung).

[ nachträglich editiert von Summersunset ]
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06.10.2011 17:20 Uhr von Neutrinchen
 
+0 | -0
 
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Durch ein zu kurzes Gespräch kann es zu Fehldiagnosen kommen:

http://www.wdr.de/...
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06.10.2011 18:09 Uhr von Diego85
 
+1 | -0
 
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Da bin ich aber froh: das sich mein Hausarzt alle Zeit der Welt nimmt. Egal wie viel du zu klagen hast, er kümmert sich darum und lässt einen auch vernünftig berichten. Bedeutet längere Wartezeit im Wartezimmer, worüber sich immer beschwert wird. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Die Leute wollen nicht warten, aber dann möglichst viel Zeit vom Arzt in Anspruch nehmen. Ich warte gerne länger, wenn ich weiß das mein Hausarzt sich dafür auch dann richtig um mich kümmert wenn ich dran bin und es eben so lange dauert wie es dauert. Besser als kurze Wartezeit und eben nur oberflächlich ne Minute drin sein.
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06.10.2011 18:54 Uhr von joker89
 
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18sekunden, mehr als genug: 18sekunden bis man dem Patienten ins Wort fällt is doch lang genug. Oft schweifen die Patienten doch ab bzw. man hat als Arzt durch den ersten Satz schon eine Grundahnung und muss dann die Fragestellung verfeinern.
Unsere Dozenten an der Uni sagen immer, man kann 80% der Verdachtsdiagnosen mit 3-4 gezielten Fragen abklären. Da will ich beispielsweise nur wissen welche Farbe der Stuhl hat und wenn dann der Patient ausschweifend "manchmal so, manchmal muss ich auch dreimal/Tag manchmal blablabla" antwortet -muss man klar unterbrechen.
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07.10.2011 11:58 Uhr von neminem
 
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lol: einerseits beschwert ihr euch darüber dass ihr so schnell abgefertigt werdet und auf der anderen seite über die langen wartezeiten. irgendwas passt da nicht... achso, ihr wollt natürlich, dass der arzt sich für euch ne halbe stunde zeit nimmt und für die anderen 3 Sekunden....

wenn man wirklich krank ist, kann man auch warten, wenn man wegen kinkerlitzchen zum arzt rennt hat man es nicht anders verdient und schadet obendrein noch den wichtigen patienten. dass man wegen kopfweh gleich tabletten einschmeissen muss, versteh ich bis heute nicht.

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