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Toyota: Japaner entwickeln neuen Bio-Kraftstoff aus nicht essbaren Pflanzen

Bio-Kraftstoff ist derzeit eine Idee zur Senkung von CO2-Emissionen, weswegen auch Toyota - sonst eher für Hybridmodelle bekannt - an der Idee arbeitet. Tatsächlich konnten die Japaner jetzt erste Ergebnisse vorstellen.

Dank einer neuen Hefekultur ist es Toyota gelungen, den Vergärungsprozess deutlich zu verbessern. Dadurch wird zum einen der Herstellungsprozess von Bio-Kraftstoff billiger, zum anderen steigt auch die gewonnen Menge.

Noch besser erscheint zudem der Punkt, dass Toyota allein auf nicht essbare Pflanzen setzt und somit keine Konkurrenz zu Lebensmitteln stellt. Vor 2020 allerdings ist nicht mit dem neuen Bio-Kraftstoff zu rechnen.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Toyota, Kraftstoff, Biosprit
Quelle: www.green-motors.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2011 12:26 Uhr von DP79
 
+2 | -4
 
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Die Idee scheint gut, zumal gerade auf nicht essbare Pflanzen gesetzt wird. Irgendwie ist es ja schon krank und pervers, dass wir hierzulande E10 aus teilweise essbaren Pflanzen tanken sollen, während anderswo die Menschen vor Hunger verrecken.
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05.10.2011 12:52 Uhr von zabikoreri
 
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Und wenn anstatt: Getreide diese Pflanzen angebaut werden wird das die Welt auch nicht besser mit (preiswerten) Lebensmittel versorgen!
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05.10.2011 13:00 Uhr von derzyniker
 
+4 | -3
 
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quatsch: Dann werden die nicht essbaren Pflanzen halt einfach auf den normalen Äckern angebaut, genauso wie´s heute schon mit Strommais und Photovoltaikanlagen gemacht wird.

Gerade Mais hat doch in den letzten Jahren einen Megaboom hingelegt.
Bei uns gibt´s Maisfelder soweit das Auge reicht, alles nur zur Strom- und Kraftstoffproduktion. Essen tut den keiner. Dort wo kein Mais angebaut wird stehen Photovoltaikanlagen, die rentieren sich natürlich noch mehr!

Grüne Energie... wenn ich das schon höre!

Die einzig wirklich grüne Energie ist Windkraft!

Solar: Bei der Herstellung der Panels wird ganz schön mit Giften rumgepanscht, viel Agrarfläche geht verloren.

Wasser: Hier wird gefährlich in die Fauna eingegriffen. Den Fischen wird das wandern erschwert, Fischtreppen funktionieren nur zu 40%. Aale, die eh schon bedroht sind werden in den Turbinen püriert...

Biomasse: Biogas, BHKW, Biodiesel, etc. Alles wunderbar CO2-neutral, aber davon wird man nicht satt!

Und für die Massenstromerzeugung wird ja jetzt auf Kohle gesetzt, das ist also nach der Kernkraft die neue "Brückentechnologie"...
Nicht das ich wegen dem Kernkraftausstieg traurig bin, aber da kommen noch einige Probleme auf uns zu!

[ nachträglich editiert von derzyniker ]
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05.10.2011 13:21 Uhr von K.T.M.
 
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@derzyniker: "Die einzig wirklich grüne Energie ist Windkraft!

Solar: Bei der Herstellung der Panels wird ganz schön mit Giften rumgepanscht, viel Agrarfläche geht verloren."

Bei Solar gibt es nicht nur Photovoltaik. In geeigneten Ländern würde Solarthermie die perfekte grüne Lösung sein. Damit kann man auch problemlos in der Nacht Strom produzieren und das auf Flächen, die für Agrar eh nicht zu gebrauchen sind.

Zum Thema Windkraft sollte man sich mal die Förderung/Verarbeitung von Neodym anschauen, da ist man von grün meilenweit entfernt.
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05.10.2011 13:36 Uhr von JesusSchmidt
 
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und diese nicht-essbaren pflanzen: materialisieren sich aus dem nirwana, oder wie?
das ist doch alles verarschung.
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05.10.2011 13:49 Uhr von derzyniker
 
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K.T.M. Solar war vielleicht etwas zu weit gefasst. Ich dachte hauptsächlich an große Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen.

Neodym war mir neu, da werd ich mich mal schlau lesen... danke!
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05.10.2011 14:07 Uhr von Jaecko
 
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Wieso forschen die eigentlich am "Anfang" der Nahrungskette?
In entsprechenden Zuchtbetrieben für Geflügel/Rind/Schweine fällt doch eine nicht vernachlässigbare Menge Dung an.
Da könnte man - mit der richtigen Idee - aus Schei`*e Gold machen.
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05.10.2011 16:49 Uhr von Floppy77
 
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@derzyniker: Bauern die Mais anbauen der nicht zum Verzehr gedacht ist bekommen dafür meist sogar noch Subventionen. Das hält die Preise stabil.

Schön das Dein Herz für Fische schlägt, aber Vögel die in Windräder geraten sind dir dann recht?

Wenn man die leere Luft die Politiker während Wahlkämpefn absondern für Stromgewinnung nutzen könnte, dann wären wir solche Probleme ein für alle mal los...

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