Dilemma in Afrika: Hormonelle Verhütungsmittel steigern die HIV-Infektionsgefahr
Eine groß angelegte Studie in Afrika hat zum Thema Aids ein großes Dilemma offenbart. Denn danach steigern hormonelle Verhütungsmittel das HIV-Risiko.
Die Verhütungsmittel sind in Afrika jedoch wichtig, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, die oftmals in medizinisch unterversorgten Gebieten zu Infekten oder gar Todesfällen führen.
In Afrika nehmen die meisten Frauen statt der Pille Hormonspritzen wie zum Beispiel das Mittel Depotpräparat DMPA. "Wenn es sich tatsächlich herausstellt, dass diese Verhütungsmittel dabei helfen, die Aids-Epidemie weiterzuverbreiten, haben wir es mit einer echten Gesundheitskrise zu tun", so eine Expertin.