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Gefängniswärter verliert Schlüssel - Austausch der Schlösser kostet 27.000 Euro

Viel Pech hatte ein Wärter der Justizvollzugsanstalt Kempten. Weil er alle seine Schlüssel verlor, sollte der Mann nun für den Austausch der Schlösser 27.000 Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Der Beamte weigerte sich jedoch den Betrag zu zahlen und zog vor Gericht. Die Richter ordneten einen Vergleich an. Die eine Hälfte zahlt nun die Versicherung des Beamten. Die Restsumme übernimmt der Freistaat Bayern.

Es habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Sicherheitslage in der Justizvollzugsanstalt gegeben, so der JVA-Chef Gisbert Rehmet.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Schloss, Schlüssel, JVA, Austausch, Kempten
Quelle: www.tz-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2011 10:00 Uhr von aczidburn
 
+1 | -31
 
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05.10.2011 10:06 Uhr von KingPiKe
 
+28 | -0
 
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@aczidburn: ähhh...was?
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05.10.2011 10:09 Uhr von omar
 
+5 | -5
 
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@aczidburn: Könntest du auch einen verständlichen Satz formulieren?

@Topic:
Hat man für sowas nicht ne Privathaftpflicht?
Zudem frage ich mich, wieso er überhaupt die Schlüssel mitgenommen hat. Das Urteil ist m.E. gerecht, da er seine Sorgfaltspflicht verletzt hat.

[ nachträglich editiert von omar ]
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05.10.2011 10:16 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -1
 
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@omar: Nicht jeder hat eine Privathaftpflichtversicherung. Ist ja keine Pflicht ;)

Und selbst wenn, muss diese nicht unbedingt einen verlorenen Schlüssel vom Arbeitgeber beinhalten. Kann auch sein, dass solch hohe Summen einfach nicht abgedeckt werden.
Meine Versicherung zahlt bei einem verlorenem Schlüssel nur 10.000€ wenn ich mich nicht irre.
Und wie Versicherungen so sind: Wenn es auch nur 10.001€ kostet, bezahlen sie nicht 10.000€ und ich 1€, sondern die zahlen dann garnichts mehr, weil es über diese Grenze geht.
Die wollen eben auch einsparen und Profit machen.
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05.10.2011 10:18 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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@omar: Ich habe in meiner Privathaftpflicht einen Schutz für solche Fälle drin, aber nur bis 10.000 Euro Schaden. Und so Schließsysteme können teuer sein wie man sieht.
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05.10.2011 10:22 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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Sowas ähnliches hab ich auch mal gehabt. Da ist im Krankenhaus der Generalschlüssel abhanden gekommen und ich wurde obwohl ich zu dem Zeitpunkt ausnahmsweise mal frei hatte zum Sündenbock ernannt. Da habe ich einigen Leuten gewaltig in den Arsch treten müssen bis ich aus der Nummer raus war...
Der Schaden hat sich damals auch auf rund 50.000DM gelaufen, weswegen man dann einfach den Sand in den Kopf gesteckt hat und so getan hat als ob es nicht so schlimm sei.
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05.10.2011 10:25 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -1
 
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Ist ärgerlich aber kann passieren. Finde es okay, dass dem armen Hund somit nicht gleich seine Existenz ruiniert wird durch so solch einen Fehler.

Ich geh da immer von mir aus, im Gedanken dass ich auch jeden Tag den Schlüssel zur Firma bei mir trage und wenn ich den verlieren sollte und es nicht gleich bemerken sollte, kann dadurch auch ein riesiger Schaden entstehen, haben so einige nicht ganz billige Maschinen im Haus. ^^
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05.10.2011 10:54 Uhr von Jaecko
 
+4 | -2
 
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@Matthias1979: Was sonst, ausser Schlüssel?

Manipulierbare Elektronik, die bei Stromausfall ja so wunderbar funktioniert?

Aus "Brand in Zellenblock" und "Stromausfall" kann man sich ja zusammenreimen, was in dem Fall passieren könnte.
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05.10.2011 11:06 Uhr von The Roadrunner
 
+0 | -2
 
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@Alle: die Privathaftpflicht zahlt NUR, wenn auch: ein Schaden eingetreten ist.

Da ein verlorener Schluessel selber kein Schaden in dem Sinne ist (er koennte locker ersetzt werden) und in dem Fall die Schloesser vorsorglich ausgetauscht werden/wurden, stellt das fuer die Haftpflichtversicherungen keinen echten Schaden dar.

Nach deren Aussage muss immer erst jemand damit einbrechen, ehe sie zahlen.

Fragt mich nicht nach dem Sinn der Argumentation, aber ich habe dies schon von mehreren gehoert, die Schluessel von Scliessystemen verloren haben.

btw: um so mehr ueberrascht es mich, dass das Gericht die Versicherung dazu verdonnern konnte - das ist wirklich mal positiv.
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05.10.2011 11:59 Uhr von NGC4755
 
+0 | -0
 
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Tja dann sollten: sie gleich auf Elektronische Key zurückgreifen, da hat man den Vorteil das man den Keycode einfach aus dem System entfernen kann ohne alle Schlösser zu ersetzen.
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05.10.2011 12:40 Uhr von m.a.i.s.
 
+8 | -0
 
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Der hat wohl: den Spruch:"Einsperren und Schlüssel wegwerfen" etwas zu wörtlich genommen :-)
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05.10.2011 13:17 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -2
 
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@ Matthias1979: Und du keine Ahnung von Wirtschaft ;)

Warum sollte man wegen Verbrechern die wir sowieso schon durchfüttern, auch noch mehr Kohle als notwenig in teure elektronische Sichereitsanlagen drecken + deren Absicherung im Notfall, wenn es Schlüssel eben auch tun, zum niedrigeren Preis selbst wenn wegen solch einem Zwischenfall mal die Schlösser ausgetauscht werden müssen.

Zudem erfreut sich da doch gleich noch ein Handwerkszweig dran ;)

Und check erstmal ab, wie die meisten Gefängnisse ausgestattet sind in Deutschland bevor du dein dirktes Fachwissen aus Serien wie "24" oder sonst nem Schnlulli postest ;)

Also, setzte DU dich doch lieber mal mit dem 21.Jahrhundert auseinander und vergleiche die ältesten Städte irgendwo im Allgäu nicht mit StarTrek :D
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05.10.2011 13:21 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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wie geht das denn? ein gefängniswärter wird wohl kaum ´nen schlüssel mit nach hause nehmen, oder?!
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05.10.2011 13:35 Uhr von maki
 
+0 | -3
 
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Perverser* Beamter? Also ich hätt den gnadenlos bluten lassen..



*Wer so nen Job annimmt, kann nur pervers sein.
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05.10.2011 15:50 Uhr von Jaecko
 
+1 | -2
 
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@Matthias1979: Da du ja so angibst, dich im 21. Jh. auszukennen, verlang ich von dir nun einen Hersteller bzw. Produkt, das sicher genug ist, um auch bei Stromausfall manuell problemlos bedienbar zu sein. Und komm mir jetzt ja nicht mit "Benutz doch Google". DU behauptest, es gäbe so eine Technik. Also zeig sie uns. Zeig uns die Wunder des 21. Jahrhunderts.

Und Teil-"elektronische" Anlagen lass ich nicht gelten! Diese
haben immer noch einen Schlüssel und müssen bei Verlust ebenso ausgetauscht werden.

Ich würd dir auch mal einen Besuch in diversen JVA empfehlen, damit du mal siehst, was da an Technik/Mechanik verwendet wird.

Und glaubs mir: Ich hab von Technik mehr Ahnung als du.
Da verwett ich todsicher einen Satz komplett neuer Türschlösser für diese Anstalt.
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06.10.2011 11:16 Uhr von DerMaus
 
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Mit Chipkarten wären das 1-2 Konsolenbefehle gewesen um die Karte zu deaktivieren. Danach hätte man sie den Gefangenen zum spielen schenken können....

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