Ostafrika: Zeitdruck bei Verhinderung eines Massensterbens
UNICEF-Chef Anthony Lake sieht die derzeitige Lage als äußerst katastrophal. Bereits in den nächsten Wochen könnte ein Massensterben am Horn von Afrika einsetzen. 13 Millionen Menschen sind dem Hungertod ausgeliefert, wenn keine Hilfe von Außen kommt.
Doch auch die Jahreszeiten setzen die Helfer um Lake unter Druck. Derzeit herrscht Regenzeit, die Krankheiten wie Masern und Cholera verbreiten sich rasant. Und vor allem die Millionen Kinder sind anfällig daran zu erkranken und letztlich zu sterben.
Das weltweite Wegsehen ist nach UNICEF ein riesiges Problem, da ohne Aufmerksamkeit der Medien, die noch vor wenigen Monaten zugegen waren, die benötigten Spenden ausbleiben. Man könne mit diesen selbst Kinder, die kurz vorm Tod stehen, schützen, wenn man frühzeitig und richtig eingreift.