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EU: Taskforce gegen Rohstoffknappheit geplant

97 Prozent des Rohstoffs Seltene Erden bezieht Europa aus China, da diese Metalle in der gängigen High-Tech-Industrie verwendet werden. Da die Preise konstant steigen, plant die EU nun eine besondere Gruppe ins Leben zu rufen, die eine Rohstoffkrise abwenden soll.

Geologisch kommen die Metalle der Seltenen Erden, z.B. Lanthan, Europium und Neodym häufiger vor, nur die geringe Produktion sorgt für eine künstliche Verknappung. Eine Zusammenarbeit von europäischen Forschungsinstituten, Firmen, Politikern und anderen Organisationen soll helfen.

Zwar liegt die EU in diesem Hinblick weit hinter den Bestrebungen der USA und China zurück, da bisher die Firmen selbst die Rohstoffe besorgen müssen, doch würde nun die EU auf bereits existierende Forschergruppen und Geowissenschaftler zurückgreifen, um eine neue Strategie einzuleiten.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, EU, Rohstoff, Zusammenschluss, Seltene Erde
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2011 21:00 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -0
 
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Tja, immer wenn es Probleme gibt, denkt man um. Ich vermisse etwas die Weitsicht-Flexibilität der Regierung. Denn bereits seit 10 Jahren ist dieser Weg unausweichlich.

Es ist immer so: "Läuft doch" ist ein Schlagwort geworden.
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04.10.2011 22:06 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -1
 
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Geht der Rohstoffverbrauch so weiter kann: die Menschheit in einigen Jahrhunderten noch nicht einmal mehr im All Rohstoffe abbauen, weil dafür ebenfalls erstmal große und viele Rohstoffraumschiffe benötigt werden. Und dann gibts Millionen Jahre überhaupt keine Rohstoffe mehr.
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04.10.2011 22:21 Uhr von maki