04.10.11 16:14 Uhr
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Entlassung rechtens: Soldat trat zum Islam über und befürwortet die Scharia

Ein 28 Jahre alter Zeitsoldat, der zum Islam übergetreten war, hatte unter anderem die Scharia, das Rechtssystem im Islam, hoch gelobt und als besser als die freiheitlich demokratische Grundordnung bezeichnet.

Nachdem es noch weitere Probleme mit dem 28-jährigen Soldaten gegeben hatte, wurde er von der Bundeswehr im Frühjahr des vergangenen Jahres entlassen. Daraufhin zog der Soldat, der aus dem Sauerland (Nordrhein-Westfalen) kommt, mit dem Hinweis auf die Religionsfreiheit vor Gericht.

Das Verwaltungsgericht in Minden entschied jetzt zu Gunsten der Bundeswehr. "Ein Soldat auf Zeit kann in den ersten vier Jahren seiner Dienstzeit entlassen werden, wenn er die Anforderungen, die an ihn in seiner Laufbahn zu stellen sind, nicht mehr erfüllt", so der Richter.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Soldat, Bundeswehr, Islam, Entlassung, Scharia
Quelle: www.fr-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2011 16:39 Uhr von Tattergreis
 
+98 | -11
 
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Grundgesetz: Ein Soldat ist ein Vertreter des Staates!!

Und als solcher hat er unser Grundgesetz und unsere Verfassung zu Vertreten, BASTA.

Wer damit nicht leben kann hat auch in der Bundeswehr nicht´s zu suchen.

Jetzt könnt ihr mich zerreissen, ich stehe dazu.
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04.10.2011 16:53 Uhr von Nickman_83
 
+26 | -7
 
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Quatsch, Meiner! Dich zerreißt doch keiner.

@ Topic: Wenn ich schon den Bart sehe, läuft das was mit der Bundeswehr nicht mehr dakor.
Ich meine, wie will er denn mit den Borschden bei der Armee dienen ? *grins*
Armee sagt:"Ab" und Islam fordert: "Dran bleiben".
Wenn ich meinen Arbeitgeber nicht leiden kann oder nicht gutheiße, was er tut, dann gehe ich. Was erwartet er sich denn mit dieser Einstellung bei der Bundeswehr ? Das er besser an Gefechtskörper kommt?
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04.10.2011 16:56 Uhr von TO.doc
 
+7 | -55
 
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04.10.2011 17:14 Uhr von mcSteph
 
+37 | -2
 
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TO.doc: Du irrst, der Arbeitgber kann sehr wohl eine Einflussnahme auf Mitarbeiter im politischen und religiösen Bereich unterbinden. Er ist dazu sogar verpflichtet.

Grundsätzlich ist die Bundeswehr (und damit die Bundesrepublik) nach dem Grundgesetz verpflichtet, Mitarbeiter, die sich nicht an das hier nun mal gültige Grundgesetz halten (wollen) aus ihrem Dienst zu entfernen.

Es steht dem Soldaten frei, sich im privaten Bereich einer Religion seiner Wahl zu widmen. Ich denke auch, dass die Bundeswehr einem muslimisch geprägeten Soldaten nicht einmal verbieten wird, in der Moschee zu beten oder den Ramadan einzuhalten. Wenn er allerdings verfassungsfeindliche Regeln oder Gesetze wie die Scharia offen unterstützt, gehört er aus dem Dienst entfernt - und das ist auch gut so!

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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04.10.2011 17:19 Uhr von Djerun
 
+7 | -2
 
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zum bart: bei der marine hat man das nicht so eng gesehen, zumindest nach der grundausbildung
da hab ich einige seebären gesehen

zum fall selber: naja selbst schuld sowas laut und öffentlich von sich zu geben
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04.10.2011 17:36 Uhr von phal0r
 
+14 | -1
 
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@To.doc: "und als besser als die freiheitlich demokratische Grundordnung bezeichnet"

Ich vermute, dass ist der entscheidende Teil. Er kann nicht etwas verteidigen, was er selber ablehnt, unabhängig von seiner Religion.
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04.10.2011 18:02 Uhr von StrammerBursche
 
+3 | -12
 
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@Nickman_83: Dann schau mal wieviele Soldaten in Afghanistan mit einem Bart rumlaufen. Gegen einen gepflegten Vollbart spricht auch nichts dagegen, ganz im Gegensatz zu irgendwelchen schwulen Ziegen-, Hitler und Musterbärtchen.
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04.10.2011 18:04 Uhr von SNnewsreader
 
+15 | -1
 
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@TO.doc: Der Islam wäre nie das Problem, das schützt das Grundgesetz. Das Problem war das er das Rechtssystem in Frage gestellt hat, indem er die Shaira über das freiheitlich demokratische Grundrecht stellte. Somit die verfassungsmäßig gesicherte Trennung von Staat und Religion.

Hier gibt ein Zeitsoldat einen Eid ab, um eben diese Verfassung zu schützen. Diesen Eid hat er gebrochen.

Im Vergleich zum Islam wäre es ein Todsünde. Ich denke das Du das so etwas eher verstehst. Hier wird er aber damit nicht hingerichtet ;-)
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04.10.2011 18:16 Uhr von irykinguri
 
+1 | -4
 
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der bart: den bart muss er nicht stehen lassen. nur wenn er sich einen bart aus religiöser überzeugung hat wachsen lassen, "darf" er ihn nicht mehr abschneiden.
im grunde ist der islam kein kündigungsgrund, nur der bart muss ab... und er muss die deutsche "demokratie" verteidigen was er anscheinend nicht macht da er die demokratie nicht wirklich annerkennt. er würde als grund wohl eher das beschützen seiner familie ansehen. doch er hat auch recht. ein paar sätze auf papier zu verteidigen damit damit die legimitation iwelcher eliten uns weiter abzocken und ausbeuten können ist falsch.
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04.10.2011 19:13 Uhr von HydrogenSZ
 
+2 | -5
 
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eine Gefahr von ihm ausgegangen ist ? Ich bin Moslem , hab ein deutschen Pass und wurde von der Bundeswehr noch verpflichtet. Und keiner hat ein Problem mit mir. Und ich auch nicht mit denen.
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04.10.2011 19:27 Uhr von TO.doc
 
+1 | -8
 
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an die leute die: mich kommentiert haben.

ich glaub ihr habt mich missverstanden oder ich konnte es nicht zum ausdruck bringen.

ich selber bin gegen die scharia. ich find das was der von sich gibt definitiv nicht schön.

er hat aber seinen eid dem deutschen volk geleistet, das heisst für mich auch wenn er so denkt wie er denkt (richtig oder falsch interessiert mich nicht) ist dies kein kündigungsgrund für mich.

ich bin der meinung das man ihn mundtot machen sollte aber in der form ihn zu entlassen lässt doch wieder alles im schlechten licht stehen ... oder nein ich vermute einfach mal das das auch eine art von hetze sein wird hier, weil...... jetzt kommt der hammer......die deutschen nachrichten haben denjenigen eingestellt damit der einen schlechten eindruck für den islam vorzeigen soll.. vielleicht ist das ja nur ein christ bei der bundeswehr der sich für einen islamisten ausgibt um wieder mal den islam als schlecht darzustellen....man weis es nicht... aber so werden wieder nur islam gläubige die nicht die scharia unterstützen wieder mal schlecht gestellt... das ist einfach wieder eine hetze.... oder....er hat nur seine parolen dort nicht auszusprechen. ich sagte ja ... er war bestimmt vorher schon zum islam konvertiert und benutzt jetzt die bundeswehr für irgendwelche parolen.
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04.10.2011 19:29 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Hydrogen: Es geht nicht darum, das er Moslem ist oder das eine Gefahr von ihm ausgeht.
Es geht darum, das er sich gegen das System ausgesprochen hat, auf dessen Verteidigung er einen Eid geschworen hat. Insofern absolut richtige Entscheidung.

...ob das Kind nun Scharia heisst oder Kommunismus, Faschismus oder sonst was ist da erstmal relativ egal. Hier ist das sowieso nur ein Eye-Catcher. Wer gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung antritt muss damit rechnen, nicht unbedingt noch von ihr alimentiert zu werden.


...@einer der oberen Kommentare:
Was die Bart-Klamotte im "anderen Land" angeht, das hat nix damit zu tun, ob "etwas" im Miltär d´accord läuft oder nicht. Dort drüben ist es einfach nur zweckmässig. Einerseits stärkt es tatsächlich die Akzeptanz in der Bevölkerung, weil ein Bart nun mal zu einem Mann dazu gehört, andererseits - eher pragmatisch gedacht - ist es dann deutlich einfacher, sich zu verändern, wenn man von "denen" einmal erkennungstechnisch festgehalten wurde. Im Grunde also derselbe Grund, warum man Briefumschläge mit Adressen nicht wegwirft, sondern verbrennt und beim Verlassen des Lagers kein Namensschild trägt.
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04.10.2011 19:37 Uhr von TO.doc
 
+2 | -7
 
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nebenbei: grosse info an alle... in der türkei ist als beamter einen bart tragen definitiv verboten...

kein polizist... kein soldat oder keines der führungskräfte hat einen bart falls euch einem von euch das aufgefallen ist...

der R. Erdogan.. so ein grosser islamist... kein BART

also erzählt bitte nicht das der bart das islam ausmacht.
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04.10.2011 19:41 Uhr von Mecando
 
+8 | -0
 
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Richtig so. Ich bin auch ansolut für Religionsfreiheit und hege den Moslimen gegenüber die selben Zweifel wie allen anderen Religionen.
Aber ich bin tolerant und jeder soll glauben wass er will.

Als Soldat leistet er aber einen Eid auf die deutsche Verfassung.
Diesen Eid hat er mit seiner Einstellung zur Scharia jedoch gebrochen und ist somit als Soldat nicht länger tragbar.
Das hat weniger mit Religion zu tun als mit einem simplen Eidbruch.

Richtiges Urteil.
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04.10.2011 19:44 Uhr von Floppy77
 
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Religionsfreiheit ja, aber nicht wenn dafür die: Demokratie abgelehnt wird. So einem noch eine Waffe in die Hand drücken wäre unverantwortlich.

Eigentlich hätte er von sich aus kündigen müssen, wenn er nicht mehr für die Werte steht, die zu verteidigen er geschworen hat.
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04.10.2011 19:56 Uhr von w0rkaholic
 
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Findet der da wirklich alles gut? Ich bin ja auch für die Relgionsfreiheit, naja - nicht ganz! Grundsätzlich bin ich gegen Verbote, aber gegen ein Religionsverbot (nicht zu verwechseln mit einem Glaubensverbot!) hätte selbst ich ausnahmeweise mal nicht einzuwenden!

Aber das manche Menschen ernsthaft die Todesstrafe (auch noch durch Steinigung) oder Verstümmelung gut finden, kann ich nicht nachvollziehen. Was ist mit Fehlurteilen? Hand abgehackt und er war´s nachher garnicht... Vom Todesurteil fang ich mal garnicht an. Ich find´s sehr schade, dass manche Menschen solche brutalen Methoden befürworten, aber es wird noch dauern. Zu lange waren wir alle so, egal ob Islam oder Christ oder was auch immer. In so wenigen Jahren kann man nicht erwarten, dass sich die Menschen grundlegend ändern.

Der grundsätzliche Trend aber stimmt in meinen Augen, immer weniger wollen wirklich die Todesstrafe oder andere barbarische Bestrafungsmethoden - zum Glück!
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04.10.2011 20:10 Uhr von shadow#
 
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@HydrogenSZ: Und?
Scharia oder Grundgesetz, was darf´s sein?
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04.10.2011 21:20 Uhr von NotATroll_
 
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Demokratie ? Demokratie kann man das doch nicht nennen, oder ? :D
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04.10.2011 21:35 Uhr von Bayernpower71
 
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wie pervers ist das denn: - will mit dem Grundgesetz nix zu tun haben
- nutzt aber Gesetze um gegen die Bundeswehr zu klagen

Konvertiten sind die schlimmsten, siehe Pierre Vogel
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04.10.2011 22:35 Uhr von froghi
 
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Ein Plus für die News weil er konvertiert ist und nicht weil das Gericht Recht hat! ;-)
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05.10.2011 22:20 Uhr von ElChefo
 
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froghi: Wenn du bei Apple arbeitest, aber ein Samsung-Handy hast, wie sieht das denn aus?

Erklär doch bitte, warum du das toll findest, wenn jemand die Werte verrät, auf die er geschworen hat? Ich dachte, Ehre zählt soviel im Islam?

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