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OnLive kann zur Kündigung des Internetvertrages führen

Vor kurzem ist der Streaming-Dienst OnLive in Europa gestartet (ShortNews berichtete). Der Service kann allerdings unerwartete Probleme mit Internetanbietern nach sich ziehen.

In einem aktuellen Test wurden die Datenmengen gemessen, die bei der Nutzung von OnLive übertragen werden. Das Ergebnis war mit rund 2,9 Gigabyte pro Stunde zwar erfreulich, allerdings nicht für den Provider.

Dieser bezeichnete 250 Gigabyte, die über den gesamten Monat angefallen sind, als zu "exzessive" Nutzung, was zur Kündigung des Internetvertrages führen kann. OnLive-Kunden wird daher empfohlen sich die AGB ihres Internetanbieters vorher durchzulesen.


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WebReporter: Sneak-Out
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Kündigung, Provider, OnLive
Quelle: playfront.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2011 15:25 Uhr von Noseman
 
+55 | -2
 
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"Zu exzessive Nutzung"? Ich fühl mich an die Zeiten des 56k-Modems erinnert, als es erstmals Flatraten gab.

Was für eine Sch...e
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04.10.2011 15:26 Uhr von b0mb
 
+21 | -5
 
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da würde ich mal fix meinen Provider wechseln ich habe in den letzten 10 jahren 3 verschiedene Provider gehabt...

Probleme hatte ich zum Glück noch nie - Flatrate ist halt ohne Volumenbegrenzung und wird auch so beworben. ;)
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04.10.2011 15:26 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -0
 
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Ich denke mal hier ist jedweder Traffic gemeint, also In und Out, was dann kumuliert auch mit kleinen Leitungen schnell viel Traffic bedeuten kann.

Tatsächlich ist es seit jeher so, dass FlatRate oftmals nicht auch gleich bedeutet, dass wirklich so viel Traffic wie gewollt verbraucht werden kann. Nicht selten gibt es da Schlupflöcher für Provider, oder man wird aus fadenscheinigen Argumenten gekündigt.
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04.10.2011 15:27 Uhr von andi_25
 
+19 | -0
 
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@Kenji|M: Langt doch bei 1/3 Nutzung

30 Tage x 9 Stunden = 270 Std = 270 GB.
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04.10.2011 15:30 Uhr von b0mb
 
+21 | -0
 
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der Trend geht sowieso nach oben Die Leitungen werden ja immer schneller, da wird natürlich auch mehr Traffic gemacht.

Ich will nicht wissen, was man bei T Entertainment für nen Traffic über die DSL Leitung verursacht, wenn man jeden abend 2 oder 3 Stunden HDTV Programm guckt. ;)
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04.10.2011 15:56 Uhr von tobe2006
 
+5 | -3
 
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jojo: ich kontrollier immer meine fritzbox und seh auch immer was ich verbrauch .. hab ne 3000er dsl leitung :´( und hab monatlich zwischen 100 und 200gb an daten (up/down)

wenn mir mein provider kommen würd und sagen würd ich soll nimmer soviel verbrauchen sonst werd ich gekündigt bekommen die gleich die kündigung!


ich denk das sowas nur bei kleinen unternehmen der fall sein wird wie z.b. gmx o.ä.


aber mal was anderes, was ist onlive?
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04.10.2011 16:01 Uhr von SubSeven1337
 
+2 | -0
 
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@ tobe2006: so wie ich es verstanden habe, ist es eine spielekonsole, zu der alle inhalte gestreamt werden. das spiel wird dann zu dir gestreamt und du brauchst keinen lokalen datenträger.
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04.10.2011 16:01 Uhr von Perisecor
 
+8 | -2
 
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Es geht hier um einen US-Kunden und viele US-Provider haben Limits für den Traffic in ihren Verträgen.

Wie man da nun auf deutsche Verträge, Kunden und AGB kommt, weiß ich allerdings nicht - ich mag aber vermuten, dass es am undurchsichtbaren Geflecht der miesen Quellen liegt...
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04.10.2011 16:07 Uhr von floutsch
 
+13 | -2
 
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@b0mb & @tobe2006 & @Perisecor: @b0mb: T-Entertain wird aus dem eigenen Netz der Telekom gestreamt bzw. über von denen kontrollierte Routen. Teuer wird´s auch erst für die Provider, wenn der Traffic woanders herkommt oder hingeht, dann muss der Provider nämlich dafür zahlen. Mischkalkulation halt :)

@tobe2006: Tja, die Telekom macht bei VDSL50 auf jeden Fall nach 200 GB auf 6 MBit/s runter. Und GMX gehört zu United Internet, derselben Firmengruppe wie 1&1. Rat mal, was ein GMX-DSL wirklich ist und ob die dann noch als "kleiner Provider" durchgehen ;)

@Perisecor: Das bezieht sich zwar tatsächlich nur auf den US-Markt, das wird man bei uns aber auch erleben können. Bei übermäßiger Nutzung (definiert durch den Provider), verletzt man meist irgendeinen Artikel in den AGB zu fair use. Und schon kann einem die Kündigung ins Haus flattern. Das ist auch keine Prophezeiung ins Blaue, sondern seit mindestens 10 Jahren absolutes Standardvorgehen.

[ nachträglich editiert von floutsch ]
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04.10.2011 16:11 Uhr von Hoschman
 
+5 | -0
 
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jop ist aber richtig... hab ich bei meinem alten anbieter bewußt gemacht, damit er meinen vertrag kündigt.
einfach mal jeden tag ne 40 gb datei runtergeladen... und das 30 tage lang.

nach 3 monaten war die kündigung da.


wer also seinen anbieter wechseln möchte, das ist die gelegenheit.


zur news:

total dämlich aber trotzdem, wie b0mb schon schrieb, verbraucht nen HDTV stream über stunden, bestimmt auch nicht weniger im monat.
und mit dem HDTV per internet wird doch dauernd geworben.
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04.10.2011 16:35 Uhr von n0ise
 
+2 | -5
 
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250GB???

Das hab ich ja mindestens schon in der woche

Also mit den ganzen 100mbit leitungen die es bei mir auch in der stadt gibt bekomm ich immer zwischen 10-12 mb/s rein also wenn man das mal rechnen würde

11mb x 60 hatt man in der minute schon mal 660 mb die möglich wären das wären dann in der stunde 39,6GB und bei einem vollen tag wären das dann 950,4 GB also also fast 1TB pro tag bei voller auslastung und dann jammern welche wegen 250GB rum. Selbst mit meiner alten DSL lite leitung mit 100kb/s hatte ich knapp 300GB im monat
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04.10.2011 16:42 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ floutsch: Ob sich das mit §§305 ff. BGB in Einklang bringen lässt....?
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04.10.2011 16:49 Uhr von Bierinfanterist
 
+0 | -1
 
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solang kein maximales Datenvolumen in den AGB des FLATRATE-Vertrages definiert ist, kann kein Provider auch nur irgendwas kündigen, ohne nicht dafür belangt zu werden. Das ist das gute Recht eines jeden Kunden, die AGB zu checken und sich im Ernstfalle darauf zu berufen, denn meist gibt es keine Klauseln zum maximalen Datenvolumen. Zur Not gibts auch noch die Verbraucherzentrale, die gern weiterhilft und auch anwaltliche Beratung anbietet.
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04.10.2011 18:25 Uhr von unomagan
 
+0 | -0
 
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Das: wird bei uns auch kommen :)
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04.10.2011 18:47 Uhr von n0ise
 
+0 | -0
 
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@lamor200: Ne aber streamen rund um dir uhr von radio und verschiedenen fernsehsendern
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04.10.2011 18:57 Uhr von Bruno2.0
 
+1 | -0
 
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Die: 250GB Grenze überschreite ich auch schon so jeden Monat...HD ist so eine Sache Gerade mal Nachgeguckt im Letzten Monat 350GB mit einer 6000er Leitung
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04.10.2011 19:07 Uhr von onemanshow
 
+2 | -2
 
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ja ja: laut vertrag hab ich eine DATENFLATRATE...
es egal was in den AGB´s steht wenn damit geworben wird dann is es doch scheis egal ob 10.000 GB anfallen
oder irr ich mich???
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04.10.2011 19:18 Uhr von floutsch
 
+5 | -0
 
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@Perisecor und @onemanshow: Mit mir braucht Ihr da nicht zu diskutieren :) Leider gibt´s die Urteile dazu. Im Regelfall steht das auch nur zusätzlich und nicht alleinig in den AGB. Bei VDSL hab ich die AGB nie gelesen, auf die Grenze wurde beim Abschluss hingewiesen ;) Nicht groß, rot und fett, aber auch nicht ohne Weiteres zu sehen.

Halb Deutschland sagt "Homepage", wo eine Website gemeint ist. Aber bei Flatrate wird man pingelig :P
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04.10.2011 19:24 Uhr von MBGucky
 
+3 | -1
 
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@all: in einem Punkt irrt Ihr mal auf jeden Fall:

So ein Internetanschluss ist kein einseitiger Vertrag. er kann also zumindest - und zwar von beiden Seiten - regulär zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Aber auch ein Sonderkündigungsrecht wegen zu exzessiver Nutzung kann in Betracht kommen.
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04.10.2011 19:41 Uhr von onemanshow
 
+1 | -2
 
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@floutsch: also sorry das war aber ein dummer vergleich - das mit hompage und website..

nicht um sonst gibt es volumen flat und datenflat
bei dem ersten hat man ne begrenzte datenmenge zu verfügung
und datenflat ist unbegrenzt

auserdem nur weils bei dene im AGB steht heist das noch lange nicht das diese klausel rechtens ist ich bin mit sicher würde das ein gericht prüfen lassen dann würde entweder diese klausel entfernt werden oder der tarif müsste unbenannt bzw klarer definiert werden...!!!

das ist so als würde man sagen jaaa hier haste schwarze socken aber raus kommen weise.. aber hauptsache socken... wenn ich schwarze bestellt hab dann will ich auch schwarze und wenn mir jemand was verkaufen will dann bitte so das es deutlich und verständlich ist und sowas gehört nicht nur ganz klein geschrieben in den AGB
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04.10.2011 19:44 Uhr von bigFlow
 
+1 | -1
 
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Also bei 1und1 kann ich mich nicht beschweren. Ich hatte schon teils mehrere Monate hinter einander ca. 1 TB Traffic und die haben sich nie beschwert.
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04.10.2011 20:13 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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@bigFlow: Das ist aber überraschend. Gerade 1&1 ist eigentlich bekannt dafür, dass sie Anschlüsse bei übertriebener Nutzung kündigen. Da hat es aber meines Wissens auch schon mal ein Urteil gegeben laut dem eine entsprechende Klausel in den AGB Mängel hatte. Ich meine aber, der Mangel sei ausgebessert worden.

Grundsätzlich gillt:

Das Ding heisst Flatrate, weil man nicht die Minuten oder die Megabyte zählen muss, die man verbraucht. So hat es sogar mal ein Gerichtsurteil gegeben, nach dem die Garantie eines Fernsehers nach einem dreiviertel Jahr verweigert werden durfte, weil der Fernseher Tag und Nacht lief. Hier wie da geht es um die zu erwartende Belastung (des Gerätes / der Leitungen). Denn die Provider müssen Traffic immer bezahlen. Die bekommen keine Flatrate.
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04.10.2011 20:30 Uhr von PumaDAce
 
+3 | -0
 
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Was ist OnLive? Da die Frage aufkam was OnLive ist und evtl. vielleicht nochmal wird.

OnLive ist ein Dienst bei dem sämtliche Leistungsintensiven Berechnungen beim Anbieter erfolgen. Der Anbieter streamt euch dann praktisch das fertig gerenderte Bild zu. Um es mal grob zu erklären. TeamViewer nur viel besser.

Das ganze gibt es als PC Client und anscheinend auch als eigene Spielekonsole. Somit fallen viel geringere Anforderungen an die PC Hardware an.
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04.10.2011 23:49 Uhr von StefanBD
 
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zu 1 &1: die dürfen sich nichtmehr beschwerren, gab damals ne ziemliche Rüge weil sie Powerusern geld geboten haben das diese wechseln.
wobei es ansich aber auch dämmlich is, ich mein für mich als Kunde kost das tb schon nur 5€, nen isp zahlt da sicher noch sehr sehr viel weniger
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05.10.2011 01:16 Uhr von Jackobi
 
+1 | -0
 
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Zieht euch nicht an dem Wort Flatrate hoch! Eine Flatrate bedeutet das man für einen bestimmten Betrag eine Leistung, für einen vorher definierten Zeitraum, nutzen kann ohne weitere Kosten zu haben. Es ist durchaus rechtens Bandbreite nach einem gewissen Traffic zu drosseln und es trotzdem Flatrate zu nennen wenn man den Service trozdem weiter nutzen kann für den abgemachten Zeitpunkt (gerade bei Mobilfunk schreiben sogar einige dreist "ohne Volumenbegrenzung" mit hin weil der Kunde ja so viel Traffic verursachen kann wie er will (oder schafft mit gedrosselter Bandbreite^^). Ob die dich einfach so Kündigen können glaub ich nicht, es sei denn sie haben es in ihren AGB´s zu stehen, dass sie sich vorbehalten den Vertrag bei Überschreitung von XXXGB zu kündigen. Hab aber auch schonmal was ähnliches gehört bei o² mit SMS "Flatrate".

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