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Die Frauen Afghanistans fürchten Versöhnung mit den Taliban

Der vor zehn Jahren begonnene Afghanistankrieg wurde auch mit dem Ziel geführt, die Unterdrückung der Frauen in Afghanistan zu beenden. Unter der Talibanherrschaft verschwanden Frauen quasi aus der Öffentlichkeit.

Frauen auf der Straße waren damals nur in der Burka genannten Ganzkörperverschleierung und in Begleitung eines Mannes zu sehen. Sie wurden gezwungen, ihre Berufe aufzugeben und durften keine Schule besuchen.

Der Einmarsch des Westens hat die Frauenrechtssituation erheblich gebessert. Viele Frauen fürchten nun eine offizielle Versöhnung mit den Taliban und eine Wiederkehr der Entrechtung.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Afghanistan, Angst, Taliban, Versöhnung
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2011 19:13 Uhr von indyreporter
 
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Wo ist das Problem? "Frauen auf der Straße waren damals nur in der Burka genannten Ganzkörperverschleierung und in Begleitung eines Mannes zu sehen. Sie wurden gezwungen, ihre Berufe aufzugeben und durften keine Schule besuchen. "

Das ist doch in Berlin-Neukoelln genauso, hat aber mit der Religion sicher nichts zu tun.
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04.10.2011 20:40 Uhr von Koppeldorn
 
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problembär: stimmt! mit religion hat das nichts zu tun! aber mit den taliban!
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04.10.2011 21:18 Uhr von Schwertträger
 
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@indyreporter: Da hast Du ja mal Recht: Das hat was mit praktischem Patriarchat zu tun und nix mit Religion. Dass die sog. Religionswächter (die aber im Grunde auch nur kleine machtgeile Halbstasis sind) das gern unterstützen, ist aber logisch, immerhin wird man auf diese Weise die einflussstärkste Bevölkerungsgruppe los, denn sehr viele, wenn nicht die meisten Männer hören auf das, was ihre Frauen sagen oder anraten.
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06.10.2011 18:24 Uhr von ElChefo
 
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indyreporter in Berlin-Neukölln ist aber nicht kurze Zeit vorher die Rote Armee durchgerauscht. Die Frauen mussten sich und ihre Familien selbst versorgen, während die Männer "unterwegs" (...oder halt tot) waren.

Als dann Rabbani abgesägt wurde und die feinen Herren Spätpatrioten wiederkamen, sind hunderte Frauen auf den Strassen Kabuls verhungert, weil sie ja nicht arbeiten durften, ergo kein Geld verdienten, ihre Wohnungen verloren und so halt auf offener Strasse liegen blieben.

DAS ist das Problem mit den tollen Taliban. Es geht nicht um Wahlrecht oder irgendwelche Kleidung oder Selbstbestimmung, Es geht um pures Überleben.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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06.10.2011 19:23 Uhr von Schwertträger
 
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@ElChefo: In der Tat. Machtpolitik vom Feinsten. Und hat mit Religion rein gar nichts zu tun.
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06.10.2011 19:42 Uhr von ElChefo
 
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schwertträger: Tatsache, wie so ziemlich alles, was diese und andere Auslegungen der Scharia so vorschreiben.

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