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Wut in Griechenland: Troika fordert angeblich Abschaffung des Mindestlohns

Ab Mittwoch muss wieder mit einer großangelegten Streikwelle in Griechenland gerechnet werden. Unter anderem soll der gesamte Luftverkehr für 24 Stunden lahmgelegt werden, indem die Fluglotsen ihre Arbeit niederlegen. Außerdem soll der gesamte öffentliche Sektor bestreikt werden.

Als Hauptgrund der Wut und der damit ausgelösten Streikwelle ist eine Meldung des griechischen Arbeitsministeriums. Demnach habe die Troika aus EU, EZB und IWF verlangt, den gesetzlichen Mindestlohn von netto 548 Euro abzuschaffen. Die Betriebsräte sollten die Tarife künftig selbst aushandeln.

Derzeit beraten die EU-Finanzminister über das weitere Vorgehen gegen europäische Schuldensünder. Nach Ansicht der österreichischen Finanzministerin gehe es dabei nicht nur um weitere Maßnahmen zu Griechenland, sondern um Stabilisierungsmaßnahmen in der gesamten Eurozone.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Griechenland, Abschaffung, Wut, Troika
Quelle: www.n24.de

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04.10.2011 13:15 Uhr von usambara
 
+16 | -1
 
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kann ja nicht sein das Griechenland fortschrittlicher ist als Deutschland...
Das man 548 € Lohn noch weiter beschneiden möchte, während die Millionäre ihre Schäfchen in die Schweiz bringen ist schon stark.
Aber das bittere Ende kommt erst dann für die "normalen" Griechen, wenn das Land Pleite ist: nämlich wenn die Millionäre dann zurück kommen und alles zu Spottpreisen aufkaufen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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04.10.2011 13:42 Uhr von Zephram
 
+3 | -0
 
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@bertl058: Naja, das haben wir doch schon hinter uns, nennt sich Hartz 4, ist hier nur nicht groß auf Widerstand gestoßen 2004 ^^

Aber andererseits, wer zocksüchtig ist, brauch immer wieder was, daher sind weitere Runden hierzulande auch nicht ausgeschlossen ;)

jm2p Zeph
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04.10.2011 14:20 Uhr von Captain-Iglo
 
+4 | -2
 
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Mindestlohn von netto 548 Euro ?? so wenig nur, uns wurde doch permanet von BILD berichtet, dass da alle hunderttausende bis millionen pro jahr verdienen??????
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05.10.2011 18:42 Uhr von GottesBote
 
+0 | -0
 
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@Captain-Iglo: Die Bild hat eben nur das gemacht, was sie am besten kann: Halbwahrheiten erzählen.


Man nehme einen Athener Promi-Arzt, der Unmengen an Steuern hinterzogen hat, eine Frührentnerin die 2500 Euro im Monat Rente bekommt und tadaaa, schon hat man als Bildzeitung die Meute hinter sich.

Das die Wahrheit oft anders aussieht, merkt man so langsam. Ich kenne persönlich keinen griechischen Arbeitgeber, der über den besagten 548 Euro hinausgeht.

Ich werde mal aus Neugierde ab dem nächsten Monat anfangen, mit 548 Euro einen Monat zu überleben. Jedoch bleiben mir dann nach Abzug der Miete nur vier Euro, und Stütze gibt es in Griechenland nicht.

Ergo: Verhungern oder Revolte machen.

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