04.10.11 12:02 Uhr
 973
 

Toter Medizin-Nobelpreisträger darf Auszeichnung behalten

Die Nobelstiftung muss sich wegen eines peinlichen Fehlers erstmals mit dem Problem auseinander setzen, dass ein bereits verstorbener einen Nobelpreis verliehen bekommen hat.

Normalerweise bekommen nur Lebende die Auszeichnung, doch man verlieh Ralph Steinman den Medizin-Nobelpreis, obwohl der bereits seit drei Tagen tot war. Nun hat die Jury eine Erklärung gefunden, warum Steinman die Ehrung dennoch behält.

Die Jury hätte von dem Tod des Preisträgers nicht erfahren, deshalb bleibe die bewusst getroffene Wahl auch posthum bestehen: "Die Nobelpreis-Entscheidung für Ralph Steinman erfolgte nach bestem Wissen auf der Annahme, dass er lebt."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medizin, Auszeichnung, Nobelpreisträger, Regeländerung
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutschland ist fast das einzige Land, in dem man kostenlos studieren kann
Britische Forscher haben Hummeln dazu gebracht, Fußball zu spielen
Neuseeland: 61 Millionen Jahr alt - Forscher entdecken fossilen Riesenpinguin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.10.2011 12:32 Uhr von Kappii
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
ähm bitte? "Die Nobelstiftung muss sich wegen eines peinlichen Fehlers erstmals mit dem Problem auseinander setzen"

Was genau ist daran jetzt peinlich?
Kommentar ansehen
04.10.2011 17:26 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
keine ahnung: warum das peinlich ist
die angehörigen hatten bestimmt besseres zu tun als zu schauen wer alles wegen irgendwas informiert werden muss, vorallem am wochenende ...........
Kommentar ansehen
04.10.2011 19:23 Uhr von FoxWhiskey
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wobei ich mich ehrlich frage, was ändert sich mit dem Tod, an der wissentschaftlichen Arbeit und Leistung an sich?
Kommentar ansehen
04.10.2011 19:44 Uhr von Kallepatz
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Weg damit: Den Schrott braucht keiner, ab ins Grab mit dem Preis.
Kommentar ansehen
04.10.2011 21:06 Uhr von Paganini
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@FoxWhiskey: Mit dem Tod eines Preisträgers würde sich natürlich nichts an dessen wissenschaftlichen Errungenschaften ändern, allerdings ist der mit ca. 1,1 Millionen Euro dotierte Preis dazu gedacht, die weitere wissenschaftliche Arbeit des Preisträgers zu fördern.

Diese Vorgaben hat noch Alfred Nobel gemacht, der diese Stiftung ins Leben gerufen hat. Es geht also nicht darum, dass einem Toten hier nicht die Ehrung gegönnt wird.

[ nachträglich editiert von Paganini ]

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Haben Heterosexuelle, Homosexuelle oder Bisexuelle die meisten Orgasmen?
Chinesischer Fotograf Ren Hang gestorben
Hacking: Jedes Jahr werden über eine Million Rechner für Botnetze gekapert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?