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Russland: Sojus-Rakete bringt Glonass-Satelliten ins All

Am frühen Montagmorgen ist vom Weltraumbahnhof Plessetsk (Russland) eine Sojus-Rakete ins All gestartet.

Bei der Nutzlast handelt es sich um einen Glonass-Satelliten. Russland will damit ein Navigationssystem aufbauen und den Systemen Galileo (Europa) und GPS (USA) Paroli bieten.

Vor rund zwei Monaten ging ein Progress-Raumschiff verloren, weil die Sojus-Rakete damals nicht funktionierte. Seit Ende 2010 gab es insgesamt vier schwere Rückschläge im Raketenprogramm der Russen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Russland, Rakete, All, Sojus, Glonass
Quelle: www.rp-online.de

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03.10.2011 16:33 Uhr von Flo77
 
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Es steht zwar in der Quelle genauso falsch, aber Russland will nicht erst ein Satelliten-Navigationssystem aufbauen, sie haben GLONASS bereits seit Jahren im Einsatz, und der Satellit war nur Ersatz für einen anderen, in die Jahre gekommenen Satelliten.

Darüber hinaus wage ich zu bezweifeln, dass Galileo jemals volle Operationsbereitschaft erlangen wird, weil vorher Compass (China) einsatzbereit ist, und die Frequenzen dann einfach überbelegt wären. Europa hatte seit 2000 Zeit, die Satelliten hochzuschießen und die Frequenzen für sich zu belegen. Sie haben die Zeit nicht genutzt, und jetzt (seit 2008) stehen die Frequenzen denjenigen offen, die sie als erstes nutzen. China hat seit 2008 inzwischen 8 Satelliten hochgeschossen, Europa mal grade 3 seit 2000, von denen einer bereits wieder außer Betrieb gesetzt wurde. Dafür soll Ende des Monats dann ein vierter Satellit gestartet werden, der erstmals auch zu Navigationszwecken nutzbar wäre, im Gegensatz zu den bisherigen Testsatelliten.

Was sich Europa da leistet ist ein einzige Trauerspiel. Aber das ist bei einem so aufgeblähten Beamtenapparat, in dem sich immer erstmal drüber gestritten wird, wer mit welchem Anteil an dem jeweiligen Projekt beteiligt ist, auch kein Wunder.

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