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Griechenland schafft sein Sparziel nicht

Das mit der Troika vereinbarte Defizitziel für 2011 wird Griechenland nicht schaffen. Das Defizit kann nicht auf die 7,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes gedrückt werden, wie mit der Europäischen Zentralbank vereinbart.

So gab es das griechische Finanzministerium bekannt. Man würde eher 8,5 Prozent erwarten. Der Konjunktureinbruch sei der Grund.

Um 5,5 Prozent würde die griechische Wirtschaft 2011 sinken und für 2012 wird ein Defizit von 6,8 des Bruttoinlandproduktes geschätzt.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Athen, Sparprogramm, Europäische Zentralbank
Quelle: www.zeit.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2011 12:11 Uhr von Rechthaberei
 
+11 | -5
 
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Hier eine aktuelle AntiEurobonds Petition und mehr: http://www.nein-zur-transferunion-fuer-stabiles-geld.de/...
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03.10.2011 12:15 Uhr von verni
 
+38 | -1
 
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Der Zug: ist abgefahren und alles was wir noch sehen ist eine dermassen schlechte Show die mehr nicht zum Himmel stinken könnte.
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03.10.2011 12:22 Uhr von Borey
 
+21 | -2
 
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Dann müssen die aber jetzt gehörig Strafe zahlen!

Wer wirds denen Leihen? Wir. :) Naja. :D
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03.10.2011 12:30 Uhr von Ich_denke_erst
 
+21 | -1
 
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Unglaublich: Für mich ist das alles nicht mehr verständlich. Die Politiker und Ökonomen sprechen von einer Insolvenz Griechenlands. Insolvenz liegt aber dann vor wenn die Schulden das Vermögen übersteigen. Das liegt aber hier nicht vor. Allein das Auslandsvermögen der Oberschicht der Griechen wird auf 550 Mrd. Euro geschätzt. Die Staatsschulden betragen dagegen 330 Mrd. Der griechische Staat muss also nur endlich mal Schlendrian und die Korruption bei den Steuererklärungen beseitigen. Die griechische Einnahmenseite ist zu niedrig - da hilft sparen nicht mehr sondern macht nur die Wirtschaft kaputt. Die europäischen Staaten sollten dabei helfen die griechischen Steuersünder zu bestrafen indem sie dieses Auslandsvermögen als Sicherheit hernehmen und sperren.
Wo sind die Politiker die den Mut haben das auszusprechen und zu fordern?
Dann hätte sich das Thema schnell erledigt.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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03.10.2011 12:51 Uhr von Baran
 
+18 | -3
 
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OMG: WIR ZAHLEN DOCH SO EGAL WAS DIE MACHEN!

Unsere Volksverräter treiben es auf die Spitze! Wann reicht es uns?
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03.10.2011 12:59 Uhr von :raven:
 
+20 | -1
 
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Das ist doch keine Überraschung, oder?? Erst werden hier noch schnell von unseren Politikern Milliarden im dreistelligen Bereich per Rettungsschirm verbraten und drei Tage später erreicht Griechenland seine Sparziele nicht. Das war natürlich vor dem Bundestagsbeschluss bereits klar und unsere Volksverräter schaufeln trotzdem Steuermilliarden ins Ausland.

Aufgehängt gehört das Pack!
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03.10.2011 13:29 Uhr von learchos
 
+13 | -3
 
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@morkelkind: Kann es sein das du einfach nur dumm bist? Oder ist das ganze nur als Witz zu verstehen? Dann kennzeichne es bitte irgendwie, denn ich finde das nicht lustig.

Glaubt ihr alle etwa das das Geld das nach Griechenland wandert, auch nur in die nähe der normalen Befölkerung kommt? Es wandert direkt in die ausländischen Banken. Hauptsächlich in Frankreich und Deutschland.
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03.10.2011 13:48 Uhr von Inf_23
 
+5 | -1
 
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Mit rationalem Denken hat das schon längst nichts mehr zu tun. Unsere Politiker sind gerade im Panik-Modus. Die Wählerschaft möchte am liebsten Griechenland lynchen, die EU möchte, dass Deutschland ihre Verpflichtungen einhält, die USA möchte, dass die EU sich intern Schach-Matt setzt und nun kommt auch noch die Piratenpartei, die irgendwas von Transparenz schwafelt. Soviele zufriedenstellen zu müssen ohne dass dabei das eigene Konto leidet ist nun mal schwierig.

Abgesehen davon haben wir aber selbst Schuld: Erst bringen wir Griechenland durch unsere Industriepolitik in diese Lage und dann treten wir auch noch nach wenn sie am Boden liegen. Das die sauer sind kann ich verstehen. Nach dem Privatvermögen der Reichen wird aber trotzdem nicht gegriffen werden. Das wäre dann der Präzedenz Fall der sich dann auch nach Deutschland ausbreiten könnte. Das möchte in DE nun wirklich keiner, der etwas zu sagen hat.
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03.10.2011 14:35 Uhr von limasierra
 
+4 | -3
 
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@WegMitFerkel: Laut Verschwörungstheorie wird doch genau diese Kriese herbeigeführt, damit die Bevölkerung sich zerschlägt und zersetzt um die Spreu vom Weizen zu trennen. D.h. die Masse wird gelenkt um Minderheiten zu dominieren und diese auszuschließen, so, dass man mit der Nachkriesengesellschaft wieder von vorne anfangen kann, ohne dass es Menschen gibt, die ihrer Rolle bewusst sind...

Ich meine, es treffen sich nicht umsonst jahrelang die einflussreichsten Menschen der Welt zu einem Geheimtreffen...
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03.10.2011 15:39 Uhr von :raven:
 
+7 | -0
 
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@Jimbooo: Deine Frage ist komplex, daher nur mal schnell eine Teilantwort:

Die ganze EU inlusive der rein politischen Währung Euro würde stark ins wackeln kommen und höchstwahrscheinlich kippen.
Das passt aber ganz und gar nicht in die Interesse dieser ganzen EU-Fantasten, da mit jedem EU-Posten ein Haufen Kohle und Einfluss verbunden sind, diese würden bei einer Rückkehr zu den ursprünglichen Nationalstaaten alle wegbrechen. Ausserdem liegt eine Rückkehr zu den alten Nationalstaaten ebenfalls nicht im Interesse der Strippenzieher, die einen europäischen Staat (oder "Vereinigte Staaten von Europa") wollen, was natürlich mit dem Verlust der Souveranität der Länder verbunden wäre (was u.a. Schäuble immer fordert und er somit m.M.n. zum Sinnbild eines EU-Faschisten mutiert).

Rein wirtschaftlich könnte bei einem Austritt Griechenlands genau das passieren, was altbewährte Marktmechanismen vorsehen, Griechenland (und dann auch alle anderen Staaten ohne EU) könnten ihre eigene Währung entsprechend ihrer Wirtschaftsleistung auf- oder abwerten und so für ein funktionierendes System sorgen. Eine Hartz4-EU mit Deutschland als Dauerzahlarsch kann nicht funktionieren.
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03.10.2011 16:40 Uhr von SpEeDy235
 
+3 | -0
 
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die sollten sich: lieber mal überlegen wie man am besten in die insolvenz geht. deutschland kann doch nich 100erte milliarden nach griechenland pumpen. ich hoffe mal die regierung weiß das auch, denn letztlich hängt alles am steuerzahler und die machen auch deutschland damit kaputt.
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03.10.2011 17:39 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -2
 
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@Jimboo: Das ist wirklich nicht ganz einfach - Argentinien ist 2001/2002 Pleite gegangen. In diesem Fall kommt es zu Verhandlungen mit allen Gläubigern was an Darlehen noch zurückbezahlt werden kann d.h. die Gläubiger bekommen entweder nur noch einen Teil ihrer Forderungen zurück oder gar nichts. Das führt unweigerlich zur Banken-, Währungs- und Wirtschaftskrise welche die Griechen noch tiefer in die Misere drücken würde. Da die Griechen Mitglied der EU sind reissen sie folgerichtig die Wirtschaft der EU mit da befürchtet wird dass andere EU Länder in die Pleite folgen(z.B. Spanien, Italien, Portugal). Dadurch würde es in allen EU Ländern zu Wirtschaftseinbrüchen kommen. Profitieren würden davon z.B. die Chinesen, die BRIC Staaten und die Tiger Staaten. Als Deutschland mit 80 Mio. Einwohnern hätten wir der Wirtschaftsmacht dieser Staaten nichts entgegenzusetzen. Von daher ist auch der Ruf nach der Wiedereinfürung der DM Quatsch. Die wäre dann entweder so stark wie im Moment der Schweizer Franken - und die Schweiz hat im Moment enorme Wirtschaftsprobleme - oder würde von Spekulanten zur Spielwährung degradiert. Beides würde der deutschen Wirtschaft enorm schaden.
Von daher ist der Versuch Griechenland zu retten positiv zu bewerten und zu unterstützen. Leider versuchen die Griechen immer noch oder schon wieder zu tricksen. Der Sparversuch mit dem Abbau von griechischen Beamtenstellen ist gelogen da Beamte in Griechenland laut Grundgesetz unündbar sind. Bevor also weitere Mrd. nach Griechenland fliessen muss etwas passieren - die sollen die Griechen unter EU-Verwaltung stellen oder sonst irgendetwas tun nur nicht die Griechen weiter so tricksen lassen.

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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03.10.2011 20:00 Uhr von daaark9
 
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ihr seid auch vollidioten. niemand hörte mir zu...solange ihr nicht auf die strasse geht passiert nichts. sowas habt ihr doch in der 5ten klasse in der geschichte z.b beim mittelalter gelernt. menschliche psychologie veränddert sich nicht von einem tag zum anderen. es ist immer der selbe geschichtsverlauf mit anderen dekorationen.
glaubt weiter daran dass irgendwelche leute für euer wohl sorgen wollen und geht weiter für fremde bäuche schuften.....
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03.10.2011 20:30 Uhr von Inf_23
 
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@daaark9: Das was wir hier in Deutschland haben nennt man Demokratie. Es geht darum, dass die Macht vom Volk OHNE Gewalt ausgeht. Wenn das Volk natürlich Vollversager wählt, dann passiert das was du gerade siehst.

Du machst das gerade wie andere beim Einkaufen: Wenn Genkartoffeln und natürliche Kartoffeln verkauft werden, so greifen trotzdem alle zu der billigeren Sorte - den Genkartoffeln. Daheim wird dann ohne Ende über Gengemüse gelästert und die Schuld auf sonstwen geworfen.

Zur EU: Die ist schlicht und ergreifend notwendig. Langfristig gesehen sind Nationalstaaten unser aller Untergang. Wir hatten zwei Jahrhunderte durchgängig Kriege aufgrund der konkurrierenden Nationalstaaten. Wer dahin zurück möchte hat sie nicht mehr alle oder lebt in einer Illusion (wie bei der Rückkehr zur DM).

[ nachträglich editiert von Inf_23 ]
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03.10.2011 23:13 Uhr von realNIrcser
 
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@Inf_23: ums kurz zu fassen: Eine solche Demokratie wie du sie beschreibst, ist in Deutschland aba tatsächlich net gegeben.

Das mit dem Genkartoffeln ist übrigens ein Beispiel dafür, welch ein Einfluss Propaganda auf uns hat. Viele wissen gar net was auf einem zukommt.

Ich möchte bitte ein beweiskräftigen Grund dafür haben, weshalb die EU in dieser Form wie sie gerade besteht, absolut notwendig ist. Denn diesen lieferst du hier net. Das Beispiel über die Kriege ist auch wieder einfach zu pauschal. Ein Grund für Kriege kann es heute wie auch in Zukunft auf Grund der konkurrierenden Nationalstaaten geben. Worauf willst du konkret hinaus? Was waren schwerwiegende Kritierien, die konkret dazu führen. Und welche dieser Kriterien führen heutzutage mit dem Bestehen der EU auf keinen Fall mehr zu Kriegen? Und das führt schlussendlich auch zu Fragen wie "Was genau führt Nationalstaaten zum Untergang u. a. im Bezug auf ihr Geld-System" "Was ändert langfristig eine EU daran?" Das wirft natürlich Klarheiten auf wie: Die Staaten unterliegen den Banken. Zum Beispiel an deren Zinssystem, was natürlich dazu führt, dass Staaten dann ohnehin Pleite gehen müssten. Das wirft natürlich dann auch wieder Fragen auf wie:
"Gibt es in der heutigen EU weniger Menschen, welche benachteiligt werden...wie war es früher?" und so weiter...

[ nachträglich editiert von realNIrcser ]
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04.10.2011 02:19 Uhr von learchos
 
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@morkelkind: Jaaaaaaaaaa

1:0 für dich.

Wie alt bist du eigentlich? 10 ?

Übrigens, "f" und "v" liegen an meiner Tastatur sehr eng beieinader da kann man sich schon mal vertippen, aber das versteht ein Zehnjähriger nicht.

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