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Patientenberatung empfiehlt Mitnahme der Krankenakte bei Arztwechsel

Wenn Patienten während einer Behandlung ihren Arzt wechseln, sollte die Krankenakte zum neuen Arzt mitgenommen werden. Das empfiehlt Ulrich Nieland von der Unabhängigen Patientenberatung in Köln.

Der Patient selbst darf vom ersten Arzt die Herausgabe der Krankenakte verlangen und sich davon eine Kopie machen (ShortNews berichtete). Röntgenbilder werden in der Regel im Original ausgehändigt, obwohl sie das Eigentum des Arztes sind.

Da man aber leicht an digitale Kopien der Röntgenbilder kommt, stellt die Herausgabe des Originals kein Problem dar. Weiterhin ist die Mitnahme der Akte vorteilhaft, weil man den ersten Arzt nicht von der Schweigepflicht entbinden muss, wenn der neue Arzt Daten zum Behandlungsverlauf haben möchte.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Akte, Empfehlung, Mitnahme
Quelle: www.onmeda.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2011 20:24 Uhr von kingoftf
 
+6 | -1
 
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Hier bei uns: in Spanien hat jeder Arzt per Internet Zugriff auf die gesamte Krankenakte, spanienweit, egal zu welchem Arzt der Seguridad Social man geht, Klick und schon weiss er bescheid
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02.10.2011 21:40 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Das klingt so richtig nach Papier, wie man es von: früher kennt. Kenne keine Arztpraxis, die nicht alles komplett in digitaler Form speichert und archiviert. Jeder Brief wird direkt gescannt und geschreddert, jedes Fax und jeder Laborwert landet direkt in der digitalen Patientenakte.
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03.10.2011 04:06 Uhr von Bierinfanterist
 
+4 | -2
 
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Fatal: wer wirklich dafür plädiert, solch sensible Daten online zu speichern, sollte sich doch erstmal vor Augen halten, welche Konsequenzen es hätte, wenn eben diese Daten gehackt und von irgendwelchen Scriptkiddies der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Das wäre das komplette Ende der Privatsphäre. Jeder der an seiner noch vorhandenen Privatsphäre hängt, sollte sich aktiv gegen solche Pläne einsetzen. Sensible Daten haben nichts im Internet verloren! Wer anderer Meinung ist, ist entweder naiv, desinteressiert oder sich der Technik nicht bewusst. Hier muss definitiv Aufklärungsarbeit geleistet werden!
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03.10.2011 12:15 Uhr von 1234321
 
+1 | -2
 
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Damit der neue Arzt: sofort weis, das man für ein Simulant gehalten wird, und eine Alkoholvergangenheit hat...

Dann bräuchte man den Arzt doch gar nicht erst wechseln.
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03.10.2011 14:46 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Man wechselt einen Arzt zum Beispiel auch, wenn man umzieht oder ein Arzt in Rente geht. Nicht nur als Alki! ;-) Und so ein Internetsystem ist in D auch geplant. Dann bekommt jeder Arzt eine entsprechende Box die ein entsprechendes Modem samt Hardwareverschlüsselung beinhaltet. Ist leider zugunsten der neuen Versicherungskarte, die bekanntlich ncihts kann, was die alte nicht konnte, bißchen im Sand verlaufen.
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03.10.2011 17:31 Uhr von funky676
 
+1 | -0
 
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@Bierinfanterist: Bitte erst richtig informieren bevor man schreibt.
Du wiederholst nur das was die Medien wollen was du glaubst, ja klar wurden schon etliche Server gehackt und sensible Daten rausgekommen, aber es passiert häufiger das man seine Daten freiwillig aushändigt. Und was passiert im schlimmsten Fall?
Du bekommst evt Email spam oder auch wen es schlimm wird, mit der Post Werbung...
Ich freue mich wenn es endlich umgesetzt wird, denn wird wertvolle Zeit von meinen Arzt und mir gespart

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