02.10.11 19:48 Uhr
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Türkischer Pianist: Recep Tayyip Erdogan hat kein Interesse an Opern oder Konzerten

In einem Interview äußerte sich der türkische Star-Pianist Fazil Say. Es ging um Themen wie Erdogan, AKP, Islam, Bildung und Klassik. Als anerkannter Weltstar hadert er jedoch mit seiner Heimat.

Zum Thema Kultur in der Türkei sagte Say: "Ich denke, die türkische Regierung interessiert sich nicht wirklich für Kultur. In den vergangenen zehn Jahren hat die AKP so wenig Interesse an Kunst und Kultur gezeigt. Diesen Bereich hat die Regierung vollkommen vergessen."

Desweiteren äußerte sich Say dahingehend, Recep Tayyip Erdogan wäre nur einmal in einem Ballet gewesen. Bei Fotografien hätte er weggeschaut, als wäre im Koran der Besuch eines Ballets verboten.


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WebReporter: Bayernpower71
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Konzert, Recep Tayyip Erdogan, Oper, Pianist
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2011 19:48 Uhr von Bayernpower71
 
+27 | -36
 
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Ich konnte leider nur 2 Kernaussagen von Fazil Say hier in die News quetschen. In der Quelle gibt es noch viel mehr interessante Sachen. Das Bild der Türkei vom Auge eines Türken. Sehr interessant zu lesen.
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02.10.2011 19:54 Uhr von iRead
 
+31 | -38
 
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Die sind noch dabei: den Koran genau zu verstehen... Da gibts halt keine Zeit für Kunst.
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02.10.2011 20:40 Uhr von groehler
 
+26 | -37
 
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02.10.2011 20:51 Uhr von Registrator
 
+10 | -15
 
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Die Kairo-Oper kennt er. Da war er aber nur für eine Rede.
http://www.evangelisch.de/...

@BusinessClass
"Meine Meinung dazu" musste auch in jede News kopieren, oder?

„am kleinen Zäh“ lol
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02.10.2011 21:05 Uhr von fairbleiben
 
+25 | -12
 
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alle. das ist doch alles ansichtssache.
wenn der mann keine oper oder konzerte mag,dann mag er es halt nicht.
was hat das ganze mit der türkei und deren kultur zu tun???
wenn die türkei was hat,dann ist es ihre jahrtausendalte kultur.
also,hört auf hier blöd herum zu labern und packt euch mal an eure eigene nase.
wie weit geht die deutsche kultur zu bieten,
ich sage da nur die alten germanen,
waren das nicht irgendwelche barbaren???
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02.10.2011 21:28 Uhr von lina-i
 
+19 | -29
 
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02.10.2011 21:40 Uhr von fairbleiben
 
+22 | -24
 
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lina zuckerstange. wie war das nochmal mit euren familiendramen,oder die ganzen kinderf....... die ihr zu genüge habt oder wie war das doch noch mit dem einen mit dem schnurbart und dem mittelscheitel???
oder mit euren ganzen kreuzzügen???
erzählt ihr mir nichts von kultur.
vor ein paar hundert jahren gab es nicht mal deutsche,da gab es nur eure germanen,wie gesagt.barbaren.
über die kultur der türken brauche ich euch nichts zu schreiben.das könnt ihr googeln wenn ihr es wissen wolt.
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02.10.2011 21:43 Uhr von Odysseus999
 
+18 | -13
 
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lina: Du hast sicherlich auch die ein oder anderen Fehlstände,
wie lange glaubst Du eigentlich, kannst Du so weitermachen
mit
dieser unfassbaren Überheblichkeit und Fehleinschätzung Deiner Umwelt?

Also wirklich Ernst nehmen kann ich Dich jedenfalls nicht
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02.10.2011 21:59 Uhr von XFlipX
 
+12 | -21
 
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Nadann bleib fair "vor ein paar hundert jahren gab es nicht mal deutsche,da gab es nur eure germanen,wie gesagt.barbaren"

Und das sagt uns jemand, dessen Völkchen "vor ein paar hundert jahren " noch in Zentralasien hockte...LOL

Aber ich kann dich beruhigen, so wie es heute keine "Germanen" mehr gibt, so gibt es heute keine "Osmanen" bzw. das, was sich dereints aus Zentralasien aufgmacht hat...die heutigen "Türken" sind ein MischMasch aus vielen Völkern und Ethnien...auch wenn es die Neoosmanen nicht gerne hören.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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02.10.2011 22:07 Uhr von lina-i
 
+9 | -16
 
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Welchen Schmerz? Schau mal hier rein...

http://www.youtube.com/...

und frei nach Heino: "Schwarzbraun ist die Haselnuss...."

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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02.10.2011 22:09 Uhr von fairbleiben
 
+17 | -13
 
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xflipx: sag mal wusstest du schon das jeder 5.deutsche einen migrationshintergrund hat???
wusstest du schon das ostdeutsche auch russen genannt werden???
weil damals die ddr besetzt war von den russen.die nachkommen sind offensichtlich.
und das ist schon über 50 jahre her.also.
nach dem krieg gab es nicht mehr viele deutsche männer,weil viele im krieg gefallen sind,tja, dann kamen die so sehr beliebten ausländer unter anderem auch türken.und jahre später stieg die bevölkerungszahl wieder,warum wohl :-)
als pass auf wem du hier beschimpfst,es könnten stiefbrüder oder stiefschwestern von dir sein.vieleicht ist dein vater ja auch ein ausländer,wohlmöglich sogar türke.
und wusstest du schon das wenn die population so weiter geht wie bisher das es warscheinlich im jahre 2100 keine reinrassigen deutsche mehr gibt???
die meisten haben ja eh polnische oder russische vorfahren.
die menschen die einen nachnamen habe der mit z.b. ...ski endet,das sind alles polen.
die liste ist lang,
also hör auf mit deinem unqualifiziertem gelaber.
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02.10.2011 22:53 Uhr von Again
 
+15 | -12
 
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lina-i: "Welche vielfältige Kultur?"
Naja, du kannst bei Catal Hüypk anfangen, dann kann man zb Troja erwähnen, oder die Hethiter. Pontos, Ephesos, Milet, Pergamon, Ostrom etc.

Was du aufzählst ist wie wenn man über Deutschland nur zu sagen hätte: Barbaren, Nazis, Gaskammer,...
Oder eben das, was der Honk über mir macht.

[ nachträglich editiert von Again ]
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02.10.2011 23:16 Uhr von lina-i
 
+7 | -17
 
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02.10.2011 23:17 Uhr von fairbleiben
 
+15 | -7
 
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alle: das wird mir echt zu bunt hier,ich klick mich aus.
wir sollten alle miteinander statt gegeneinander.
aber nein,ihr müsst ja alle sofort die türken und die türkei schlecht machen.
es fing an mit erdo,der noch nie in einer oper oder konzert war.
ist er jetzt ein schlechter mensch,der für alle türken in der türkei steht???
schon vergessen,es gibt unzählige theater-bühnen und konzert hallen in der ganzen türkei die auch regelmäsig sehr gut besucht werden.
aber nein,ihr müsst ja eine sauerei draus machen.
ohne mich.
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02.10.2011 23:18 Uhr von lina-i
 
+8 | -19
 
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02.10.2011 23:32 Uhr von fairbleiben
 
+11 | -7
 
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katze: An der Westküste der Türkei liegen kulturelle Orte von unschätzbarem Wert, die man aus den Sagen der griechischen Antike kennt, und ihre Namen sind für jeden Menschen, der diese Sagen einmal gelesen hat, mehr als klangvoll: Pergamon, Aspendos und Ephesos liegen auf dem Gebiet der heutigen Türkei, ebenso wie eventuell die legendäre Stadt Troja, wenn dies auch umstritten ist. Um 1200 vor Christus begannen die Griechen, die damals die beherrschende Hochkultur des Mittelmeerraums darstellten, die Westküste Kleinasiens zu besiedeln und ließen sich somit in einem Gebiet nieder, welches heute eindeutig der Türkei zuzuschreiben ist.

Doch die Türkei hat ihre historischen Schätze nicht allein den Griechen zu verdanken, die Paläste und Bauten der byzantinischen Kaiser sind sicherlich ebenso bewundernswert wie die Artefakten und Bauwerke aus der islamisch-osmanischen Zeit. Beide findet man vor allem in der Gegend des heutigen Istanbul, doch haben auch andere Teile des Landes Zeugen aus dieser Vergangenheit zu bieten.

Damit ist man aber noch lange nicht am Ende der kulturellen Schätze dieses Landes angekommen. Vor allem aus frühchristlicher Zeit finden sich viele Zeugnisse in der Türkei, so dass abgesehen von Israel kein Land auf eine so große Zahl von theologisch interessierten Reisenden oder gar Pilgern zurückblicken kann.

Die wichtigen Zeugnisse aus der Frühgeschichte des Christentums sind immens und bedeutungsvoll: so sagt man, dass die Anhänger Jesu an der syrischen Grenze einst den Namen Christen für ihre junge Religionsgemeinschaft ausgewählt haben, während Maria und der Apostel Johannes in Ephesos gestorben sein sollen. Auch wenn es für diese Begebenheit keine Zeitzeugnisse gibt, stellen doch zwei imposante byzantinische Kirchen die besondere Verbindung der Stadt zur heiligen Jungfrau und zum Apostel dar.

Besonders faszinierend für jeden Christen, aber auch für alle anderen religiös interessierten Menschen sind die legendären Höhlen Kappadokiens. In diese Höhlen sollen sich die frühen Christengemeinden vor der Verfolgung durch die Römer versteckt haben, ein Umstand, der durch verschiedene Felszeichnungen an den Wänden annähernd belegt wird. Besonders eindrucksvoll sind allerdings eine Reihe von Zeichnungen in diesen Höhlen, die anscheinend nur wenige Jahre nach der Zeitenwende, die für uns ja durch die Geburt Jesu eingeläutet wird, entstanden sind. Diese Zeichnungen sollen Jesus selbst zeigen, dargestellt von Zeitgenossen, die den Religionsstifter gekannt und gesehen haben. Ein Besuch in diesen Höhlen ist sicherlich für jeden Menschen unserer kulturellen Prägung ein Erlebnis, ganz gleich, ob er besonders religiös ist oder nicht.
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02.10.2011 23:36 Uhr von Again
 
+10 | -6
 
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lina-i: "eine Siedlung aus der Jungsteinzeit?"
Es zeigt, dass in der Türkei eigentlich durchgehend Geschichte geschrieben wurde mit unterschiedlichen Erungenschaften.

"Troja... Von den Griechen geraubt. Auch da ist nichts türkisch dran. Sehr peinlich...."
Ja, die Griechen haben es eventuell kaputt gemacht, falls es denn das Troja ist, das Homer besang. Jedenfalls ist es eine antike Stadt auf türkischen Boden. Zum ausgraben gibts dort genug ;-)
Ich sehe nicht, was daran peinlich sein sollte.

"Pergamon, eine antike griechische Stadt nahe der Westküste Kleinasiens (heute Türkei), auch nichts türkisches..."
Wie gesagt, es ist ebenfalls in der Türkei. Denkst du, dass dort nur Griechen gewohnt haben und als die Stadt unterging alle nachhause gegangen sind?

Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber Kultur hat nunmal immer was mit Austausch zu tun. Du kannst den Römern auch gerne die Kultur absprechen, weil sie viel von Etruskern und Griechen übernommen haben. Außerdem kann man gleich mal sagen, dass französische und deutsche Philosophen ja auch nur wegen den Griechen gemacht haben, was sie gemacht haben. Also sind das auch nur Dummbatzen. Goethe hat die Schrift nicht selber erfunden, also können wir den auch nicht zu deutschen Kultur zählen, sondern eigentlich zur phönizischen? Man kann den USA zb durchaus eine eigene Kultur zusprechen, obwohl dazu eigentlich nur Migranten beigetragen haben. Aber wer will das schon oO

"Habt ihr wirklich nichts?"
^^ Was heißt hier "ihr"?
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02.10.2011 23:38 Uhr von fairbleiben
 
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katze: das ist nur ein kleiner ausschnitt.
und was sagt uns das???
das eure christliche religion sozusagen in unserer region erst entstanden ist.
wusstest du eigentlich das die allererste kirche unseres planeten in antochien (heute antakya) in einem fels erbaut wurde????
du kleines kätzchen du
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02.10.2011 23:42 Uhr von fairbleiben
 
+12 | -4
 
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immernurich: ich weiß grad nicht was genau du meinst.
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02.10.2011 23:51 Uhr von Again
 
+13 | -6
 
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Zuckerstange: "Kultur, die es "vor" der Türkei gab, kann man schlecht als "eigene" verkaufen."
^^ Deutschland sieht sich gerne in der Tradition von Goethe und Schiller, aber was hat man mit denen groß gemeinsam? In Italien greift man gerne auf das antike Rom zurück, aber auch das kann man sich dann schwer anrechnen.

Wenn man Ländern alte Kulturen als "jahrtausendalte Kultur" anrechnen will, kann man da die Tükei nicht einfach auslassen.
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02.10.2011 23:55 Uhr von lina-i
 
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Es ist nett, dass du dir die Mühe machst, Informationen hier zusammen zu tragen. Nur war die Frage nach EIGENEN Kulturgütern, wie die Bauwerke aus der osmanische Zeit (wie heißen diese?), Liedgut, Traditionen, etc. So etwas nimmt jeder Auswanderer an Wissen aus seiner Heimat mit und vermittelt dieses Wissen an seine Kinder...

Der Glaube ist keine Kultur, sehr wohl aber der Ayran, der jedem Gast gereicht wird. Die typische Gastfreundschaft, die viele Urlauber in Anatolien abseits der Städte erleben dürfen.

Türkisches Kulturgut aus der Zeit vor 1000 nach Christus gibt es auf dem Boden der heutigen Türkei nicht. Es ist den Chinesen zu danken, die im 6. Jahrhundert nach Christus erstmalig die Türken erwähnten.
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03.10.2011 00:00 Uhr von fairbleiben
 
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katze. klar das du die osmanischen bauwerke natürlich nicht kennst.
es gibt z.b. den dolmabahce sarayi noch was zu den chinesen.
wusstest du eigentlich das die chinesische mauer zu eigenen schutz gegen den heutigen türken gebaut wurde??
naja,soviel kultur traue ich dir dann doch nicht zu.
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03.10.2011 00:17 Uhr von Again
 
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Zuckerstange: "Du schreibst in der Mehrzahl, also sollten "mindestens 2000 Jahre dabei rauskommen und nicht "nur" 1211 Jahre."
Wie gesagt, kannst du catal hüyük als Beispiel nehmen. Oder Hethiter.

"Was jetzt, dein Bruder heisst Mehmet und du "Anders"?"
Hey, hey! Wenn wir über Kultur reden, dann reden wir bitte nicht von Leuten, die "Anders" heißen ;-)

"Sein wir doch ehrlich, die Türken/Türkei kann man nun wirklich nicht als Hochburg der "KULTUR" bezeichnen."
Natürlich kann man die Türkei als Hochburg der Kultur bezeichnen. Aus genannten Gründen ^^
Personen als Hochburg zu bezeichnen fände ich etwas doof. Die heutige Kultur kann ich auch nicht beurteilen.

[ nachträglich editiert von Again ]
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03.10.2011 00:27 Uhr von fairbleiben
 
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shinari: ganz einfach.
auge um auge und zahn um zahn.
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03.10.2011 01:04 Uhr von Registrator
 
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@shinari: Er alleine? Der sitzt doch nicht allein vorm Rechner.

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