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Riegel: Neonazi fährt Linksextremisten mit dem Auto an und verletzt ihn schwer

Linksextremisten hatten am Samstag mehrere Autofahrer auf einem Parkplatz in Riegel im Kreis Emmendingen angegriffen. Die Angreifer waren vermummt.

Ein 29-jähriger attackierter Neonazi fuhr mit seinem Auto einfach los, erfasste einen der Linksextremisten und verletzte ihn dabei schwer. Der Verletzte musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Neonazi machte geltend, dass er in Panik geraten sei und deswegen unvermittelt angefahren sei.


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Neonazi, schwer, Riegel
Quelle: www.boulevard-baden.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2011 18:31 Uhr von ElChefo
 
+56 | -16
 
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Na super jetzt muss man sich schon für die Flucht vor dem linksbraunen Mob rechtfertigen.

Und was den Fahrer angeht, ausser dem Statement, das er rechts sei, steht da nichts. Woran macht sich das fest? Daran, das er einen Autonomen angefahren hat?
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02.10.2011 18:35 Uhr von artefaktum
 
+15 | -19
 
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@ElChefo: "Und was den Fahrer angeht, ausser dem Statement, das er rechts sei, steht da nichts. Woran macht sich das fest? Daran, das er einen Autonomen angefahren hat?"

Wirklich berechtigte Frage. Der Vollständigkeit muss du dann aber auch fragen, warum der Angefahrene ein Linksextremer gewesen sein soll. Weil er von eine Rechtsextremen vorsätzlich angefahren wurde?
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02.10.2011 18:47 Uhr von NetReport2000
 
+19 | -10
 
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artefaktum weil der vermummt war und Autos und deren Fahrer attackiert hat?
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02.10.2011 18:50 Uhr von artefaktum
 
+7 | -9
 
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@NetReport2000: Begehen denn nur politisch Extreme Sachbeschädigung? Fahren nur politisch Extreme Menschen an? Sind politisch Extreme die einzigen, die sich schon mal vermummen?

P.S.: Ich weiß schon, was du meinst. Nur weil hier so spitzfindig gefragt worden ist antworte ich genau so spitzfindig, dass das alles ja kein Beweis ist (auch wenn es nahe liegt).

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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02.10.2011 18:50 Uhr von indyreporter
 
+13 | -4
 
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Unfall: Hoert sich nach Unfall an.
Wer hat schon Lust eins auf den Deckel zu bekommen.

In Punk- und Metalkreisen hat die Antifa schon einen derartig miesen Ruf (Punks, die sich nicht aufhetzen lassen, werden von der Antifa angepoebelt, etc., dass es schon heisst, "Mit den Rechten kann man wenigsten in Ruhe ein Bier trinken"), das diese sich evtl. mal ueberlegen sollte politische Feinde demokratisch zu bekaempfen...
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02.10.2011 19:01 Uhr von ElChefo
 
+7 | -2
 
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artefaktum sicherlich ist deine Frage genauso berechtigt. Aber mal ehrlich: Wenn man immer bei jedem Post durchgehend jeden möglichen Dritt- oder Viertaspekt hinzuziehen und miterwähnen würde, sollte sich SN überlegen, das 5000-Zeichen-Limit für Kommentare mal zu erhöhen.
Ich habe lediglich das Augenscheinlichste hinterfragt. Du musst zugeben, Quelle und News suggerieren geradezu, das der Unfallfahrer ein Sonderfall unter den Angegriffenen war, schliesslich wurden "mehrere Autofahrer" auf dem Parkplatz angegriffen, aber lediglich in diesem einen Fall soll es sich um einen Rechten gehandelt haben - der dann in der Überschrift auch gleich noch ein Neonazi ist.
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02.10.2011 19:03 Uhr von MBGucky
 
+15 | -7
 
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Notwehr: Paragraph 32 StGB - Notwehr

1. Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
2. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

Da die Linksextremisten angegriffen haben, handelt es sich hier eindeutig um Notwehr. Wenn auf mich eine Horde Vermummter zukommt und ohne Rücksicht auf Beschädigungen - oder gar in der Absicht, solche herbeizuführen - über Autos läuft, dann geb ich auch Gas. Egal ob Linke oder Rechte oder fünfäugige Federrhinos.

Ich würde jedenfalls nicht aussteigen um zu diskutieren.

[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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02.10.2011 19:05 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -3
 
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Notwehr, es wurde gefahr für das eigene Eigentum abgewendet.

Auch wenn es mir zu wieder ist für das Verhalten von so Pack zu sprechen.
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02.10.2011 19:16 Uhr von artefaktum
 
+7 | -3
 
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@MBGucky: Das mit der Notwehr ist ja alles richtig.

Allerdings muss die Notwehr auch in einer gewissen Verhältnismäßigkeit stehen.

Flüchte ich mit dem Auto um dem Angriff zu entgehen und fahre dabei (vielleicht versehentlich) einen Angreifer an, ist das sicherlich vertretbar. Nutze ich meine Flucht, um einen anderen vorsätzlich umzufahren, sieht die Sache schon anders aus.

Nun weiß keiner von uns, was da wirklich passiert ist. Deshalb ist das jetzt auch schwer zu beurteilen.
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02.10.2011 19:18 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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@artefaktum: Ja leider
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02.10.2011 19:22 Uhr von Bruno2.0
 
+14 | -2
 
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Nimmt: Man die Wörter Neonazi und Linksextremisten weg so bleibt die Tatsache das eine Gruppe vermummter junger Leute auf einen Parkplatz Leute angepöbelt haben, Geschlagen und Sachbeschädigungen verübt haben sollen...


Woraufhin ein Autofahrer los gefahren ist und einer der Geistig beschränkten sich dem in den Weg gestellt hat und ihn auch bedroht hat hmmmm.

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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02.10.2011 19:34 Uhr von Talknmountain
 
+10 | -2
 
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Hätt ich: genauso gemacht, wenn mir einer ans Leben will, muss er damit rechnen, dass ich ihn überfahre, egal ob links oder rechts!!!
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02.10.2011 19:39 Uhr von artefaktum
 
+2 | -4
 
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@DerBelgarath: "Grundsätzlich braucht die Notwehr nicht verhältnismäßig zu sein, da der alte Lehrsatz gilt: "Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen".

Unsinn. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Willst du mich verletzen, darf ich dich nicht vorsätzlich töten.

Das ist in der Praxis häufig schwierig zu differenzieren. Ein Angriff rechtfertigt vor dem Gesetz aber nicht jede Form von Gewalt zur Selbstverteidigung.
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02.10.2011 19:44 Uhr von artefaktum
 
+2 | -2
 
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@artiomtennis1111: "ja,aber was machst du dann wenn dir GTA San Andreas abstürzt??!!Wir reden hier vom wahren Leben... "

Ha, Ha! Wie geil!
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02.10.2011 19:52 Uhr von artefaktum
 
+1 | -7
 
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@DerBelgarath: Strafgesetzbuch
§ 34

"Rechtfertigender Notstand

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden."

Betonung auf dem letzten Satz.

Quelle:

http://dejure.org/...
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02.10.2011 20:05 Uhr von artefaktum
 
+1 | -8
 
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@DerBelgarath: Du zitierst hier Gesetze, die genau dem widersprechen, was du behauptest:

"(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden."

Die erforderlich ist! Und nichts, was darüber hinaus geht. Die Betonung liegt hier auch auf "um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff (...) abzuwenden". Das rechtfertigt nicht, jedes Mittel der Verteidigung anzuwenden, beispielsweise das Töten des Angreifers.
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02.10.2011 20:11 Uhr von Boon
 
+6 | -2
 
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schlechte: news, aber heutzutage ist ja jeder ein nazi bzw. rechter, der dem linksextremen verbrecher mob (ja das sind verbrecher), folgt.

Wenn so ein linker verbrecher auf mein auto springt und leute bedroht, dann geb ich auch gas.

Was glaubt dieses linke staatsfeindliche mistpack, was die sich alles leisten können, nur weil es verblendete alt hippies gibt, die so dumm sind die grünen zu wählen.
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02.10.2011 21:32 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
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Um die Sache kurz zu machen:

Welche juristische Vorbildung hast du, artefaktum, welche du, Belgarath und welche du, dr.chaos?

Das Ergebnis kenne ich bereits jetzt, aber es ist immer wieder spannend Leuten ohne juristisches Wissen aufzuzeigen, dass man in der Jurisprudenz mit reinem "ich glaube", "ich könnte mir denken" oder dem völligen Missverstehen von Gesetzen nicht weit kommt.


Auf den Wikipedia-Artikel wurde ja hingewiesen, der geht auch auf die (wenigen) Ausnahmen und die Ausnahmen von den Ausnahmen ein.


@ dr.chaos

http://www.welt.de/...

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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03.10.2011 02:38 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Puh kriegt euch alle mal wieder ein.

Der EINZIGE Grundsatz bei einer Verhälnismässigkeitsprüfung ist die Gegenüberstellung am Ende der Handlung.

Die Grundsatzfrage ist "Fühlten Sie sich bei Beginn ihrer Handlung bedroht?". Sobald man das mit "Ja" glaubhaft versichern kann, ist das Thema abgeschlossen. Wenn mich jemand mit einem Knüppel angreift und ich habe "nur" eine Schußwaffe zur Hand, setze ich sie ein. Punktum. Niemand kann vor mir erwarten, das ich schwerste Verletzung oder den Tod in Kauf nahme nur um das Leben des Täters, ganz egal aus welcher Situation heraus er handelt, zu schützen.

Da braucht es keine Gesetzestexte (auch wenn sie meine Ausführung bestätigen) sondern lediglich den gesunden Menschenverstand.

Welcher Richter würde bitte allen Ernstes sagen "Tja, mein Guter, hätten sie den Überfall einfach ausgehalten und hätten stillgehalten, während man ihr Geld raubt (ihre Frau vergewaltigt, ihren Sohn verprügelt, ihre Wohnung verwüstet, etc), dann würden wir hier nicht sitzen!"... das ist doch absurd. Denkt doch mal ein wenig selbst nach.

...würde das ein Richter jemals in einer Urteilsbegründung anbringen, das wäre direkt ein Fall für Artikel 20 (4) GG - ohne Migrantenbonus, versteht sich.

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