Springer bekommt Absage zur Übernahme der WAZ-Gruppe
Das unaufgeforderte Angebot des Springer-Konzerns zur Übernahme der WAZ Gruppe wurde von Petra Grotkamp, einer der drei Anteilseignern der an der WAZ beteiligten Funke Gruppe, kategorisch abgelehnt.
Grotkamp wies darauf hin, dass vertraglich ein Vorkaufsrecht der drei Eigner untereinander vertraglich vereinbart ist. Gleichzeitig bestätigte sie, dass sie vorhabe den 50-Prozent-Anteil der Familie Brost zu kaufen.
Springer hatte für den Konzern aus Essen 1,4 Milliarden Euro geboten. Für die Beteiligungen in Österreich und Thüringen sowie für die "Braunschweiger Zeitung" wäre Springer bereit 800 Millionen Euro auszugeben.