02.10.11 14:16 Uhr
 312
 

USA: Rick Perry erwägt Armeeeinsatz gegen mexikanische Drogenkartelle

Rick Perry gilt als vielversprechender Präsidentschaftskandidat der Republikaner für die Wahlen im nächsten Jahr. Nun hat der 61-Jährige die Idee geäußert, die US-Armee im Kampf gegen die Drogenkartelle in Mexiko einzusetzen.

Perry würde als Präsident nach eigener Aussage mit Mexiko genauso kooperieren, wie es die USA vor einigen Jahren mit Kolumbien getan hatte, um die dortigen Kartelle niederzuschlagen.

Trotz dieser Aussage scheint sich der Präsidentschaftskandidat noch keine weiteren Gedanken über diesen Einsatz gemacht zu haben: "Ich kenne nicht alle verschiedenen Szenarien", so Perry. Seit der mexikanische Präsident Calderón im Jahre 2006 sein Amt antrat, starben in Mexiko circa 42.000 Menschen im Drogenkrieg.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: aPoriTis
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Mexiko, Kartell, Drogenkrieg, Rick Perry
Quelle: www.spiegel.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.10.2011 14:16 Uhr von aPoriTis
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Die Mexikanische Regierung lehnt ein Eingreifen der USA auf ihrem Territorium ab. In den 1840er Jahren verlor der Staat gut die Hälfte seines Gebietes in einem Krieg an die USA, seitdem versucht Mexiko seine Souveränität gegenüber dem großen Nachbarn aus dem Norden zu verteidigen. Ob sie allerdings aus eigener Kraft mit den Kartellen fertig werden, wage ich mittlerweile zu bezweifeln.
Kommentar ansehen
02.10.2011 14:22 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Würd mich mal interessieren was Perry davon halten würde, wenn Mexiko verlangt, mexikanische Soldaten auf US-amerikanischen Boden zu stationieren ....
Kommentar ansehen
02.10.2011 14:32 Uhr von aPoriTis
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@artefaktum: Als Republikaner wohl recht wenig ;) Ob die USArmee wirklich die richtige Lösung für dieses Problem ist steht natürlich infrage, Fakt ist aber, dass Mexiko langsam an seine Grenzen stößt was ihre Mittel zur Bekämpfung der Kriminalität in ihrem Land angeht.
Kommentar ansehen
02.10.2011 14:42 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@aPoriTis: Nun ja, mit den "Mitteln" sieht es beim US-amerikanischen Staat momentan ja nun auch nicht so rosig aus ...
Kommentar ansehen
02.10.2011 15:11 Uhr von Trueman80
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@artefaktum: Finanzielle Not hält Amerika aber noch lange nicht davon ab, weiter Milliarden für Rüstung und militärische Operationen auszugeben. Das eine hat für Amerika augenscheinlich nichts mit dem anderen zu tun.

Wobei die Logik wohl darin besteht, das man anderen ja immer noch etwas wegnehmen kann, wenn man selbst nichts mehr hat. Und dafür braucht man zunächst mal eine grosse Schlagkraft.
Kommentar ansehen
03.10.2011 09:24 Uhr von arlene
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Geld wird für Amerika NIE ein Problem sein, zumindest keines das die Regierung dort ihre Militäraktionen einschränken lässt.

Bei der nächsten Krise (die wahrscheinlich eine RICHTIGE Weltkrise wird) beschlagnahmen und besetzen die einfach die Wallstreet und erklären alle Firmen mit Sitz in Amerika zu Staatseigentum. DIe Investoren haben dann das zweifelhafte Vergnügen nodcheinmal Geld zu investieren um ihre Anteile wieder zu bekommen ;-D.
Kommentar ansehen
03.10.2011 13:16 Uhr von Trueman80
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@arlene: Interessante Überlegung, finde ich wirklich garnicht so abwegig. Nicht das Du die noch auf Ideen bringst ;)
Kommentar ansehen
06.10.2011 04:03 Uhr von arlene
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was macht dann eigentlich die CIA: deren Haupteinnahmequelle doch der Drogenschmuggel ist?
Steigen die dann auch ins Bankengeschäft ein wie ihre Schmugglerkollegen die keiner Behörde angehörten und aus dem Geschäft gedränkt wurden?

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?