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Jürgen Rüttgers (CDU) empfiehlt Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters

Ginge es nach dem Willen des Ex-NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), gehört die gesetzliche Rentenalter in Deutschland abgeschafft. Aufgrund des demografischen Wandels, sinkende Bevölkerungszahl sowie Wirtschafts- und Finanzkrise, müsse die Regierung die bisherige Rentenpraxis ändern.

Er empfiehlt ähnlich Vorzugehen wie in Großbritannien: Künftig sollen die Deutschen selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. " Wer freiwillig länger arbeite und Rentenbeiträge einzahle, könne dann auch eine höhere Rente bekommen" und "Zuwanderung allein löst das Problem nicht", so Rüttgers.

Noch gilt die gesetzliche Rentenalter von 65 Jahren. Dennoch erwägt die deutsche Regierung bis zum Jahr 2060 die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 69 Jahre, damit das Rentensystem auch zukünftig finanziell abgesichert ist. Davon betroffen sind die Geburtsjahrgänge ab 1964 und 1977.


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WebReporter: Deniz1008
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: CDU, Alter, Rente, Abschaffung, Jürgen Rüttgers
Quelle: www.welt.de
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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2011 09:05 Uhr von Deniz1008
 
+22 | -8
 
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Brauchbare Lösungen gibt es nicht und das deutsche Rentensystem ist so oder so kurz vor dem Exitus. Auch Riester-Rente(n) können da nicht mehr Helfen.
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02.10.2011 09:13 Uhr von spliff.Richards
 
+13 | -20
 
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Auch wenns nicht der einfachste weg ist, aber der beste weg ist selber für seine Rente zu sorgen. Da weiß man wenigstens was man hat. Und wenn dann noch eine Staatliche Rente oben drauf kommt, umso besser.
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02.10.2011 09:22 Uhr von Noseman
 
+22 | -3
 
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Rüttgers: hätte am Besten mal vor 30 Jahren in Rente gehen sollen. Wäre vielleicht nicht für ihn, aber für alle anderen am Besten gewesen.
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02.10.2011 09:50 Uhr von quade34
 
+4 | -1
 
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einen Rentenbeginn: selbst an Hand der Auszahlungsprognose zu bestimmen wäre für viele besser, als in prekären Arbeits- oder Arbeitslosenverhältnissen aus zu harren bis zum gnädigen genehmigten Eintritt in die staatlich verordnete Rente. Zuverdienste im Rahmen der eigenen Kräfte sollte möglich sein. Transferleistungen würden in vielen Fällen überflüssig und das Steueraufkommen wäre sicher auch höher. Also für beide Seiten ein zu diskutierender Schritt in eine gerechtere Altenwelt, die sowieso auf uns zu kommt.
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02.10.2011 09:55 Uhr von djrush
 
+20 | -2
 
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Als faule Sau von Politiker der gar nicht weiss was es heisst sein Leben lang zu arbeiten und Geld ranzuschaffen, ist es ein leichtes, zu sagen das man so lange wie möglich arbeiten soll!
Ich wäre auch für die Abschaffung der gesetzlichen Rente. Das Geld was ich da bisher reingezahlt habe wäre besser wo anders angelegt als bei dem Schweineverein von Staat.
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02.10.2011 10:00 Uhr von hboeger
 
+1 | -1
 
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@Autor: Ist wohl nicht ganz richtig dein Beitrag. In Deutschland hat die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre bereits begonnen.
Von 69 Jahren weiß ich nichts.

[ nachträglich editiert von hboeger ]
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02.10.2011 10:09 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+13 | -1
 
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Das Volk empfiehlt:"Abschaffung von Jürgen Rüttgers"

@nokia1234

Herr Wulff bekommt nach einer Amtszeit lebenslang 199´000 Euro pro Jahr "Ehrensold"
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02.10.2011 10:15 Uhr von Mika_lxxvii
 
+3 | -0
 
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naja: grundlegend hat der Mann aber nicht ganz unrecht, wenn jeder für sich selbst entscheiden kann wann er in Rente geht

wenn man viel für die Rente getan hat, so mit privat Vorsorge kann man dann eben schon mit 55 gehen und wenn nicht dann arbeitet man halt weiter

er fordert ja grundlegend nur den Wegfall des Renteneintrittsdatums, schon jetzt kriegt man ja alljährlich einen Zettel auf dem steht wieviel man bekommt und wieviel man mal bekommen würde, das System beibehalten aber halt nicht noch Abschläge wenn man dann wirklich geht
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02.10.2011 10:19 Uhr von spliff.Richards
 
+1 | -3
 
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@Diesel1: Ich sagte ja, dass es nicht der einfachste Weg ist.
Aber wer sein leben nicht in Altersarmut verbringen will, der muss vorausdenken. Ich bin z.B. vor einigen Jahren regelmäßig feiern gegangen und hab jedes Wochenende festgestellt, dass ich schon wieder min. 50€ versoffen habe. Heute spare ich das Geld lieber und lege es für wichtigere Sachen (wie z.B. meine Rente) zurück. Ist schon erstaunlich was dabei rum kommt.
Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten.
Z.B. habe ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ohnehin irgendwo sehr sinnvoll ist. Aber weiterhin bekomme ich mit ca. 60 Jahren, sollte ich die Versicherung bis dahin nicht in Anspruch genommen haben, eine saftige Beitragsrückzahlung + Zinsen, von der ich mir ein kleines Häuschen kaufen könnte.

Was ich damit sagen will ist, es gibt immer Mittel und Wege um sich um seine eigene Altersvorsorge zu kümmern. Man muss sich nur schlau machen und auch wirklich etwas unternehmen.
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02.10.2011 10:30 Uhr von Molotov_HH
 
+2 | -2
 
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ich bin echt sprachlos..

die sind ja noch abgewixter als die alten römer^^

ich zahle jetzt seit 11 jahren ein..das ist noch nicht so lange..
was ist wenn die staatliche rente abgeschafft wird??
ist das geld denn weg??

dann werden die jahrgänge 75-88 die hölle los lassen...
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02.10.2011 10:36 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -0
 
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@Molotov: Es ist doch nirgendwo die Rede davon die staatliche Rente abzuschaffen. Ruettgers ist nur dafür das gesetzliche RentenALTER abzuschaffen. Das bedeutet, dass du selbst entscheiden darfst wann du in Rente gehen willst. Ganz egal ob du das mit 35 machen willst oder mit 95.

Die staatliche Rente abzuschaffen, ist nicht machbar.

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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02.10.2011 10:37 Uhr von Inf_23
 
+1 | -1
 
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Die Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters finde ich gut. Manch einer kann mit 60 nicht mehr vernünftig arbeiten, andere sind mit 75 noch top fit.

@nokia1234: Deren Pensionen sind unsignifikant im Vergleich zu den Ansprüchen der Gesamtpopulation, also wayne. Ich finde es gut, dass solche Stellen mit einem hohen Verdienst daherkommen. Mit steigendem Gehalt erhöht man nun mal die Chance, dass auch mal talentierte und kompetente Leute dabei sind.
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02.10.2011 10:37 Uhr von Mika_lxxvii
 
+1 | -1
 
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@Molotov_HH: du solltest dich mal übers Rentensystem informieren ^^

das was du jetzt einzahlst wird direkt an die heutigen Rentner durchgereicht, da wird nichts gespart ^^
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02.10.2011 10:49 Uhr von Inf_23
 
+3 | -0
 
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@spliff.Richards: Du hast prinzipiell Recht. Wer einen halbwegs vernünfitgen Lohn erhält kann das sicherlich klug in private Vorsorgemaßnahmen stecken.

Nur was ist mit den Menschen mit Niedriglohn? Früher oder später wird auch die staatliche Rente abgeschafft werden. Die dadurch entstehende Steuersenkung würde aber nach kurzer Zeit durch einen niedrigeren Mindestlohn ausgeglichen werden. Für Niedriglöhner bliebt dann weiterhin kein Geld vom Lohn fürs sparen über und eine staatliche Rente gibts auch nicht.

Weiterhin steigt die Arbeitslosigkeit (Spanien 20%+). So wird es auch in Deutschland kommen. Unser aktuelles Rentensystem funktioniert nur bei gleichbleibenden demografischen Bedingungen und einer niedrigen Arbeitslosigkeit. Da beides nicht mehr gegeben ist, muss ein grundsätzlich neues System her. Mit einem bischen privat sparen ist es nicht getan.
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02.10.2011 10:55 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"
dann werden die jahrgänge 75-88 die hölle los lassen... "

So wie beim Zahnersatz? ;)

"Die staatliche Rente abzuschaffen, ist nicht machbar."

Im Prinzip schon, wenn du die Grundlagen der Rentenbeziehung änderst geht das schon, also wenn du zb. die gleichen Vorraussetzungen wie bei Harz4 schaffst.

Mich wundert immer das die Politiker mit solchen Grützeideen kommen, statts sich mal zu überlegen wie die Rente gerecht verteilt werden kann. Und auch die Pensionen sollten überarbeitet werden.
Da läßt sich nämlich viel Geld sparen und/oder gerechter verteilen.
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02.10.2011 10:58 Uhr von Neapolitaner
 
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Ich dachte: die meisten hier sind über 30 ?

Rüttgers ist der Arbeitsplatztöter in Persona, schon vergessen ?
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02.10.2011 11:25 Uhr von Mika_lxxvii
 
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@Radschid: abgesehen von deiner komischen Ironie:

Rüttgers will nicht die Rente abschaffen sondern das Renteneintrittsalter

das is ungefähr so, als wenn einer sagt in Kneipen darf keine Cola mehr ausgegeben werden und du kommentierst: die Kneipen sollen dicht gemacht werden

also überdenk das nochmal ^^
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02.10.2011 11:33 Uhr von lou-heiner
 
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spliff.Richards: oh jeee. deinen optimismuss möchte ich haben das du glaubst das deine 45 versicherungen dir mit 60 noch irgendwas auszahlen.......
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02.10.2011 11:54 Uhr von Inf_23
 
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@WegMitFerkel: Es gibt nun mal nur eine begrenzte Menge an wirklich begabten und kompetenten Menschen. Möchte man eigene Stellen mit solchen Menschen besetzen, so muss man sie umwerben (=hoher Lohn) oder durch gute Selektionsprozesse in einem Neuling-Bewerberpool ausfindig machen. Stellen mit einem im Vergleich geringeren Lohn werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Bewerberpool mit einer geringeren Qualität erhalten.

Dies ist natürlich sehr akademisch, kann aber nicht wegdiskutiert werden. Ich stimme dir absolut zu, dass in der Realität in bestimmten Bereichen andere Gesetze herrschen, die sehr fragwürdig sind. Die Problematik im öffentlichen Dienst ist mir bekannt. Ich habe nichts dagegen, wenn die Stellen sicher sind und vernünftig entlohnt werden, aber gerade in solchen Fällen muss die Selektion nach oben hin umso schärfer sein (hoher Lohn = hohe Kompetenz). Da ich aber in der freien Industrie arbeite, kann ich da nicht viel zu sagen.

Prinzipiell wandern wir aber bei solchen Diskussionen auf dünnem Eis. Viele Menschen sind aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften gar nicht in der Lage eine "hohe Kompetenz" zu besitzen. Sollen wir diese dazu verdammen, ohne Aussicht auf mehr, ein Lebenlang mit einem geringen Lohn auskommen zu müssen? Es muss einen Mittelweg geben.

[ nachträglich editiert von Inf_23 ]
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02.10.2011 12:23 Uhr von mr.sky
 
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"Aufgrund des demografischen Wandels, sinkende Bevölkerungszahl sowie Wirtschafts- und Finanzkrise, müsse die Regierung die bisherige Rentenpraxis ändern. "


alles Dinge welche JEDER schon lääääääääääääääängst wusste.
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02.10.2011 12:49 Uhr von verni
 
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pffff: "Zuwanderung allein löst das Problem nicht"

Ach nee.....wer hätte das gedacht. Fakt ist dass die Zuwanderung die wir in Deutschland haben, alles eher verschlimmert da hier absolut jeder selbst ohne Qualifikation reinspazieren und die Hand aufhalten kann.
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02.10.2011 13:16 Uhr von Floppy77
 
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Die einen malochen bis sie tot umfallen, die anderen müssen zu Hause sitzen und ein armseliges Dasein fristen.

Aber die korrupten Bonzen haben ihr Schäflein im trockenen.
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02.10.2011 13:17 Uhr von Alice_undergrounD
 
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lol und der spacko: fragt sich whh auch noch ernsthaft wieos er die wahl verloren hat :D

erbärmlicher LOSER
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02.10.2011 14:11 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
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"Zuwanderung allein löst das Problem nicht": Wie auch, wenn man ausschliesslich die FALSCHEN zuwandern lässt?!
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02.10.2011 16:13 Uhr von weitwech
 
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ich sag nur noch Warum? Wenn ich 65 bin, hab ich 50 Jahre Arbeit hinter mir.
Nun soll ich jetzt schon 2 Jahre dranhängen.
Und wenns was wird lieber gleich noch 4.
Also 54 Jahre arbeiten für eine Rente in Hartz4 Höhe, wenn ich dann noch lebe.
Zusatzversicherung kann ich mir nicht wirklich leisten.
Warum also nicht jetzt schon Hartz4 sein und Rentner spielen.
Warum zahlen nicht ausnahmslos alle in die Rentenkasse ein. (Beamte, Vielverdiener, Selbstständige,etc...)
Wenn ich meine Beiträge von vornherrein (und auch die, die der Arbeitgeber für mich noch mal abdrückt) woanders investiert hätte, hätt ich dann ein schönes Rentnerleben. Und das sogar schon mit 50.
Ich wäre auch für die sofortige Abschaffung des Renteneintrittsalters. Mit der Bedingung, wer mindestens 40 Jahre einbezahlt hat bekommt volle Rente. Wer freiwillig länger macht dementsprechend mehr.
Was soll der Blödsinn mit 67 oder 69.
Schliesslich fängt ja auch nicht jeder mit dem gleichen Alter an zu arbeiten und einzubezahlen.

Und btw. wenn ich dann so Leute seh, wie meine Ex, die mit 40 Frühpensionärin ist bei vollen Bezügen, bekomm ich´s würgen.
Ich hätt auch mal Beamter werden sollen. Leider nun zu spät

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