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Wirtschaft: Weiterhin große Unterschiede zwischen West und Ost nach der Wende

Nach 21 Jahren der Deutschen Einheit wurde von Wirtschaftsexperten auf die immer noch bestehende Kluft zwischen West und Ost hingewiesen.

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn meint, dass die wirtschaftliche Entwicklung nach dem Mauerfall im Osten unter den Erwartungen geblieben sei. So wurde zwar in der Tarifpolitik aufgeholt, aber Menschen die nicht nach Tarif bezahlt werden, gibt es große Einkommensunterschiede.

"Die ostdeutschen Städte sind prächtig renoviert und strahlen in altem Glanze. Nur das Wirtschaftswachstum lässt noch immer zu wünschen übrig", so Sinn.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, West, Wende, Ost, Ifo, Hans-Werner Sinn
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2011 10:48 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Meine These: Preis - und Lohngefälle sind global zu betrachten !
Das es (immer noch) ein West-Ost-Gefälle in Puncto Preise und Löhne gibt, hängt NICHT etwa (oder zumindest kaum) damit zusammen, dass der Osten früher mal die DDR war und sich seither von der Entwicklung her nicht dem Westen angleichen konnte: Das Gegenteil ist der Fall. Man schaue sich nur mal Dresden an - mit seiner Technischen Universität, seiner Hochschule für Technik und Wirtschaft, dem Frauenhoferinstitut, dem Max Planck-Institut - dem deutschen Standort in der Microchipherstellung, das Flackschiff in der Halbleitertechnik.... Das Silicon Saxony.

Der Grund, warum der Osten ein niedrigeres Preis - und Lohnniveau hat ist, dass die Nachbarn einfach mal Tschechien und Polen heißen. Und nicht, wie es bei jenen dtsch. Ländern, die sich durch einen sehr hohes Preis - und Lohnniveau auszeichnen, die Nachbarn Österreich und Schweiz heißen.

Eine deutsche Friseuse im Grenzgebiet zu Polen kann nunmal nicht 25€ für einen Herrenhaarschnitt verlangen, wenn das wenige Km ostwärts nur ein Bruchteil kostet.
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02.10.2011 11:04 Uhr von sumpfdotter
 
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@Abdul Klar--- "Flackschiff" --- :-) passt freilich
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02.10.2011 11:07 Uhr von CoffeMaker
 
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"Der Grund, warum der Osten ein niedrigeres Preis - und Lohnniveau hat ist, dass die Nachbarn einfach mal Tschechien und Polen heißen. "

Quatsch. Der wahre Grund ist die hohe Arbeitslosigkeit und die dadurch resultierende Lohndrückung.
Bei Arbeitslosenquoten zwischen 10% und 20% kannst du als Firma immer einen finden der billiger ist.

Erst dort wo man wirklich Fachkräfte sucht und drauf angewiesen ist zahlt man bessere Löhne.
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02.10.2011 13:23 Uhr von alphanova
 
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auch zu nah an der Quelle: "Zum Tag der Deutschen Einheit haben Wirtschaftsexperten auf die weiterhin große Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland hingewiesen.

[...]

Bei den vielen Beschäftigten in Ostdeutschland aber, die nicht nach Tarif bezahlt werden, gibt es weiterhin große Einkommensunterschiede."
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02.10.2011 20:02 Uhr von maki
 
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Wirtschaftswachstum hat die fette Sau 1989 ja auch: nicht versprochen, die "Blühenden Landschaften" hat Helmut - die Abriss-Birne - Kohl dank tatkräftiger Unterstützung beim Diebstahl und der Vernichtung der Produktionsmittel durch Biggi Greuels Verbrecherverein doch super hinbekommen.

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